Nachdem Nintendo um 5 Uhr morgens am Freitag Nintendo Switch der Weltöffentlichkeit präsentierte, hatte ich wenige Stunden später die Gelegenheit, die Konsole selbst auszuprobieren. Und dabei durfte das frisch angekündigte Splatoon 2 natürlich nicht fehlen. Wie schlägt sich der zweite Teil des Splatfests? Und gibt es irgendwelche coolen Neuheiten? Das erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen!

Mit dem Nachfolger will Nintendo gar nicht erst versuchen, der Reihe einen neuen Anstrich (pun intended) zu verpassen. Vielmehr bleibt der ohnehin schon einzigartige Stil erhalten. Und so könnt ihr euch erneut auf ein kunterbuntes Splatfest freuen, bei dem kein Fleck auf der Map unberührt bleibt. Der Charme, das superbe Handling und die knuffigen Charaktere bleiben allesamt erhalten. Dennoch gibt es einige schicke Neuheiten. Während des Events war das Reef-Level spielbar – zusammen mit einigen neuen Waffen. Die Map positioniert Spieler auf einer erhöhten Plattform, von der aus es nach unten ins Spektakel geht. Wie immer ist auch diese Karte spiegelgleich, sodass keine Seite irgendwelche Vorteile genießt. Gezockt habe ich den Turf War-Modus, bei dem das Team mit der größten eingefärbten Fläche gewinnt.

Splatoon 2

Splatoon 2 – Was ist denn jetzt neu?

Wenn ihr euch nun also fragt: „Was ist eigentlich neu?“, dann kann ich für den Moment die folgenden Antworten geben. Zunächst ist das Art-Design für die Splatoons neu. Neben einem etwas jugendlicheren Punker-Look gibt es viele neue Frisuren und Outfits. Zudem haben die Entwickler das Interface des Spiels überarbeitet, sodass dieses sehr viel übersichtlicher und vor allem ruhiger wirkt. Und auch grafisch macht Splatoon 2 eine fabelhafte Figur auf dem großen TV und auch auf dem Handheld/Tablet.

Splatoon 2Eine sehr viel wichtigere Neuheit betrifft allerdings die Waffen. In der Demo gab es die sogenannten „Splat Dualities“. Dabei handelt es sich um ein Doppel-Pistolen-Line-Up, bei dem die Figur in jeder Hand eine Knarre hält. Damit lässt sich sehr viel Farbe in kurzer Zeit verschießen oder die Distanz zwischen Gegnern und euch zu verkürzen. Der Spezialangriff dieser Waffen ist allerdings grandios. Genannt „Inkjet“ könnt ihr damit die Lüfte erobern und den „Tod von Oben“ markieren. Währenddessen seid ihr zwar ein relativ leichtes Ziel, aber dafür umso tödlicher.

Außerdem gibt es ein paar Änderungen bei der Steuerung. Während die Wii U das Gamepad hatte, um darauf die Map darzustellen, musste diese Funktion neu belegt werden. Mit einem Druck auf die X-Taste lässt sich diese nun stets aufrufen. Die Funktionen bleiben übrigens dieselben wie im Vorgänger. Außerdem springt ihr fortan mit B, was definitiv zur Umgewöhnung führen dürfte. Auch die Gyro-Steuerung der Joycons wird unterstützt.


Ersteindruck:

Ja, ich mag Splatoon 2. Aber ich kann sehr gut verstehen, wenn viele Spieler gegenwärtig noch das Gefühl eines Vollpreis-Updates haben. Es liegt nun an Nintendo, den Fans sehr deutlich zu machen, dass der zweite Teil ein echter Nachfolger ist. Das lässt sich allerdings nicht mit nur mehr neuen Maps und Waffen machen. Bis zum Release im Sommer ist aber mehr als genug Zeit, um diese Lücke zu füllen. Dennoch: Ich freue mich schon auf weitere spannende Farbschlachten in der Redaktion. Irgendwann gewinnt auch mal mein Team!

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