Durango

Durango Vorschau

  • Patrick Winter
  • 20/01/2017
  • 0

Während PC-Spieler sich in ARK: Survival Evolved austoben und ums nackte Überleben kämpfen, dürfen Mobile-Spieler ebenfalls demnächst in einer prähistorischen Welt in der Nahrungskette hinaufsteigen. Durango wird gegenwärtig von What! Studio und Nexon entwickelt und befindet sich in einer geschlossenen Beta. Ich habe mir diese mal angeschaut und berichte von meinen ersten Stunden in einer Welt, in der Dinosaurier durchaus gefährlich sein können.

Bei Durango handelt es sich im ein Sandbox-Mobile-MMO, bei dem die Welt im Jahr 2017 offenbar in einen seltsamen „Warp Strudel“ gerät. Dadurch finden Dinosaurier urplötzlich ihren Weg auf die Erde zurück, nachdem sie eigentlich schon ewig und drei Tage ausgestorben sind. Während der vielen Zwischensequenzen, die stark gemacht sind, wird die Storyline vorangetrieben. Außerdem gibt es verschiedene Fraktionen, mit denen gemeinsame Sache gemacht werden kann. Und ganz nebenbei müssen die Bedürfnisse des eigenen Charakters erfüllt werden. Diese können nämlich vor Erschöpfung zusammenbrechen, verdursten, verhungern und so weiter und so fort.

Durango – Innovative Ansätze

Zu Beginn des Spiels gilt es aber erst einmal eine Person in einem Zug auszuwählen. Diese steuert ihr dann für das kurze Intro-Level, in dem die wichtigsten Eigenheiten der Spielmechanik beigebracht werden. Die Steuerung und das Manövrieren des Charakters funktioniert ganz einfach, indem der Finger auf dem Touchpad in die gewünschte Richtung gezogen wird. Objekte lassen sich durch Tippen auswählen oder begutachten. Genauso werden später auch Steine aufgehoben, Bäume gefällt und Pflanzen abgebaut. Die Systeme sind einfach zu verstehen, eingängig und passen wunderbar ins Gameplay.

Durango

Nachdem dann irgendwann die Hölle losgebrochen ist und der Zug offenbar in seine Einzelteile zu zerbrechen gilt, wird die eigene Figur bewusstlos und wacht in einer scheinbar völlig neuen Welt auf. Fortan gilt das Gesetz des Stärkeren. Die Menschheit versucht mit allen Mitteln irgendwie zu überleben. Zusammenarbeit ist in aller Munde. Um von der ersten Insel runterzukommen, gilt es ein Floß zu bauen. Dazu werden Baumstämme und mehr benötigt, die es natürlich zu sammeln gilt. Um Bäume zu fällen, müssen aber erstmal die benötigten Werkzeuge erstellt werden.

Wie oben bereits erwähnt, gibt es allerhand Gegenstände zu sammeln. Mit Steinen erstelle ich mir also flugs ein altertümliches Messer, um so Pflanzen zu stutzen. Zudem lassen sich mit den Dingern auch altmodische Äxte herstellen, wenngleich die Anforderungen ans Material höher ausfallen. Für alle Aktionen im Spiel gibt es Erfahrungspunkte. Mit jedem Levelaufstieg verbessern sich die Werte des eigenen Helden. Er/Sie kann länger ohne Pause arbeiten, steckt mehr Treffer ein und so weiter und so fort.

Durango – Kein Echtzeit-Kampfsystem

Irgendwann kommt dann auch der Zeitpunkt, an dem eine warme Mahlzeit in den virtuellen Magen muss. Dann spätestens gilt es Dinosaurier zu jagen (Sorry Vegetarier, ihr seid nur Futter des eigentlichen Futters). Das Kampfsystem des Spiels läuft taktisch und quasi in Zügen ab. Das „quasi“ ist hierbei zu betonen, denn um die Auseinandersetzung herum läuft alles in Echtzeit weiter. Unsichtbare ATB-Balken füllen sich also auf und lassen euren Kämpfer automatisch angreifen (dasselbe gilt für Gegner). Ausweichen müsst ihr aber schon selbst, indem der richtige Zeitpunkt abgewartet wird. Sobald ein Kreis unterhalb des Feindes aufleuchtet, gilt es auf die richtige Stelle am Touchpad zu drücken und schwups springt der Held aus der Gefahrenzone. Es braucht ein wenig Eingewöhnung, geht aber nach vier oder fünf Kämpfen durchaus gut in Fleisch und Blut über.

Wenn ihr übrigens ganz genau hinschaut, dann seht ihr auch die Gemütszustände der Dinos. Die Saurier lassen sich nämlich nicht nur jagen, sondern auch zähmen. Und wenn ihr jetzt die Vorstellung davon habt, auf so einem Ding zu reiten: Auch das ist möglich!

Überdies lässt sich ein eigenes Königreich errichten, das in Zusammenarbeit mit anderen Gamern weltweit errichtet wird. Der Handel mit Gütern ist auch möglich, wenngleich meine kurze Spielzeit dieses Feature noch nicht freischaltete. Zudem gibt es Spieler-betriebene Clans, die sich gegenseitig bekriegen können und ein sehr umfangreiches Crafting-Feature. Optisch sieht Durango absolut fantastisch aus und lässt viele andere Mobile-Spiele verblassen.


Ersteindruck:

Ich bin schwer überrascht von Durango. Nachdem ich zuerst einen Mobile-Klon von ARK erwartet hatte, haben mich die vielen Eigenheiten des Spiels schwer überzeugt. Die geschlossene Beta wirkt schon jetzt ungemein rund und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Allen voran die Tatsache, dass so viele komplexe Mechaniken zusammen mit der starken Optik und dem Sandbox-Prinzip von AAA-Spielen aus dem PC-Sektor in ein Mobile-Spiel passen, wirkt wie ein Wunder. Behaltet Durango im Auge, denn das hier könnte der erste richtige Mobile-Knüller in 2017 werden!

Patrick Winter

... ist seit 2013 Redakteur bei Spieletester.com. Inzwischen leitet er die News-Redaktion und kümmert sich um die täglichen Nachrichten aus der Spielewelt. Er gehört zu den wenigen Spielern, die keine richtige Präferenz haben und das zocken, was ihnen gerade Spaß macht.

Durango (Patrick Winter)

Ich bin schwer überrascht von Durango. Nachdem ich zuerst einen Mobile-Klon von ARK erwartet hatte, haben mich die vielen Eigenheiten des Spiels schwer überzeugt. Behaltet Durango im Auge, denn das hier könnte der erste richtige Mobile-Knüller in 2017 werden!
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