Nachdem sich viele Spieler über sogenannte Smurf-Accounts in Overwatch beschwerten, hat Game Director Jeff Kaplan nun eingeschritten.

Overwatch – Smurfen ist nicht cheaten

Wenn ihr nicht wisst, was ein Smurf-Account ist, wollen wir es euch kurz erklären. Dabei handelt es sich um Spieler sehr hohen Skill-Levels, die sich einen frischen Account kaufen/erstellen, um so mit anderen Neulingen zu spielen. Dass diese Neulinge gegen den Wolf im Schafspelz keine Chance haben, ist offensichtlich. Und genau das mag die Community so gar nicht. Manche bezeichnen es sogar als cheaten. Deswegen gibt es auch einen großen Thread im offiziellen Forum, wo Blizzard um Stellungnahme gebeten wurde.

Doch anstatt den Spielern beizupflichten, hat Jeff Kaplan eine ganz andere Route eingeschlagen. Dabei macht er klar: Man wolle dies nicht verhindern. Smurfen und andere Spieler zu boosten sind zwei verschiedene paar Schuhe, wie er zunächst klar stellt. In letzterem vereinen sich Spieler hohen Skills mit jenen, die „Low Skilled“ sind, um sie zu „carryn“, sodass diese ein höheres Rating erhalten sie es eigentlich verdienen. Das Vorgehen gefällt auch Blizzard nicht und man wolle dies in Zukunft stärker verfolgen. Smurfing dagegen ist kein Problem laut Kaplan.

Vor einigen Wochen hat ein Profi Overwatch Spieler einen Smurf-Account erstellt und damit gestreamed. Wir haben sein MMR intern beobachtet und es mit seinem eigentlichen Account verglichen. Innerhalb von 15 Spielen war sein MMR identisch,“ sagte er. „Ich weiß, dass smurfen einen sehr schlechten Ruf hat. Aber die Wahrheit ist, dass starke Spieler sehr schnell aus dem Low-Skill-Bracket raus sind.

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