Wenn Destiny 2 am 08. September für PS4 und Xbox One erscheint, dann blicken PC-Spieler erst einmal in die Röhre – vielleicht. Doch wie steht es überhaupt um die Version? Nun, sicher ist, dass nicht Bungie selbst die Entwicklung leitet.

Destiny 2 – Vicarious Visions will Konsolen-Port-Schwächen wie die Pest meiden

In einem Gespräch mit PC Gamer hat PC Lead bei Bungie, David Shaw, über diese Version gesprochen. Dabei sagte er, dass man hier nicht unbedingt von Outsourcing sprechen müsse. „Eines der Dinge, die wir bei der PC-Version unbedingt vermeiden wollen, ist der Eindruck eines Konsolen-Ports. Wir wollen sicherstellen, dass die PC-Version nicht nur wie eines aussieht, sondern auch wie ein PC-Spiel spielt. Und so entstand eine interessante Situation. Wir outsourcen es nicht. Stattdessen sind wir eine Partnerschaft mit Vicarious Visions in Albany, New York, eingegangen. Wir sehen sie als verlängerten Arm des hiesigen Entwicklerteams.“

Für uns klingt das immer noch nach Outsourcing, aber okay. Übrigens: Shaw bestätigte auch, dass Destiny 2 keine dedizierten Server bieten wird. Er wollte nicht darüber sprechen, sagte aber, dass es kompliziert sei. Bungie und Entwickler Vicarious weiß Bescheid über die Risiken, wenn man auf die Technik verzichtet. Dennoch sei man sich der Sache sicher, weil es neue Technologien gäbe, die einen reibungslosen Ablauf garantieren. Blöd nur, dass diese „momentan nicht für den PC gemacht sind“. Wir sind skeptisch – und ihr solltet es auch sein.

Kommentar hinterlassen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Spamschutz *