Rise of Flight
Geschrieben von: Christoph Kleiner am 24.9.2009
Rise of FlightFlugzeugsimulationen gibt es in der heutigen Zeit zu Hauf. Nicht nur der gelungene Flight Simulator X von Microsoft, sondern auch Tom Clancy Hawx, Ace Combat oder auch Blazing Angels sind gelungene Ableger des Genres. Somit wurde auch jede Thematik abgegriffen. Doch der Erste Weltkrieg war irgendwie noch kein Thema für die Entwickler. Das hat mit Rise of Flight nun ein Ende. Entwickler Aerosoft schickt euch in die Luftkämpfe des Ersten Weltkriegs und will dabei zusätzlich als waschechte Simulation überzeugen. Wir haben uns in die Lüfte gewagt und unser fliegerisches Können ausprobiert.
Französische Landschaft aus der Luft
Für diejenigen, die schon immer hinter das Steuer der spärlich ausgestatten Doppeldecker aus den anfänglichen Jahren des 20sten Jahrhunderts Platz nehmen wollten, die haben mit Rise of Flight endlich die Gelegenheit dazu. Im Spiel selber könnt ihr nämlich aus bekannten Flugzeugen der damaligen Zeit wählen und den Kampf für euch entscheiden.
Schon zu Anfang fällt auf, das Aerosoft nicht kleckert. Denn die virtuelle Welt ist weit über tausende von Quadratmetern groß und vornehmlich in Frankreich angesiedelt, welches aus der Luft gewaltig aussieht. Denn das Spiel strotzt nur so von Details. Ob kleine Städte mit ihren vereinzelten Häusern oder Bunkern, Kriegsgräber oder Bombenkrater. Man hat sich dem Thema des Weltkriegs komplett gewidmet und die Welt sehr realistisch in Szene gesetzt. Doch leider hat die Grafik auch seinen Preis. Denn das Spiel ist enorm hardwarehungrig und kann nur auf sehr gut ausgestatten Rechnern gespielt werden, die mächtig Power unter der Haube haben. Somit benötigt das Spiel sogar noch einen Tick mehr Power, als der hungrige Flight Simulator X. Wer dennoch die hohen Anforderungen erfüllen kann, dem wird eine exzellente Grafik geboten, die dank vieler Details punktet.
Auch die Flugzeugmodelle sehen beeindruckend aus und wurden den damaligen Maschinen eins zu eins nachempfunden, was der Authensität nur zu Gute kommt.
Schwieriges Unterfangen
Leider muss man Rise of Flight eingestehen, das sich Aerosoft zu sehr auf die Simulation beschränkt hat. Das bedeutet, dass man der Kampagne weniger Mitgefühl gegeben hat, als der Steuerung. Doch eins nach dem anderen.
Zum einen sei gesagt, das Rise of Flight ein Tutorial bereitstellt, das euch in die Flugkünste der damaligen Flieger einweist. Das mag zunächst sehr lobenswert sein, dennoch ist es richtig schwierig, die Flugzeuge zu steuern. Im Grunde ist man damit mehr beschäftigt, sein Flugzeug unter Kontrolle zu halten, als sich auf den eigentlichen Luftkampf zu konzentrieren. Schon das Geradeausfliegen ist ein wahres Kunststück. Die Flieger in der richtigen Position zu halten ist enorm schwierig und besonders bei Manöver im Kampf ist das Unterfangen eine echte Herausforderung. Natürlich kann man das Spiel mit Maus und Tastatur spielen, dennoch ist es besser, einen "Flugknüppel" in Erwägung zu ziehen.
Durch die Simulationslast bleibt leider die Kampagne auf der Strecke. Diese ist zwar mit kleineren Videos bestückt, aber dennoch ist sie zu langweilig gestaltet. Die ersten Missionen mögen noch Motivation bringen, aber nach mindestens fünf bis sechs Einsätzen bekommt man immer das Selbe geliefert. Wer hier auf eine spannende Geschichte hofft, der wird leider enttäuscht.
Testergebnis
Microsoft Flight – Free-to-Play-Simulation kommt Ende Februar
Die kostenlose Flugsimulation Microsoft Flight wird sich ab dem 29. Februar auf der offiziellen Webseite herunterladen lassen. Zudem wird am Releasetag die erste Erweiterung namens Hawaiian Adventure Pack erscheinen. Das DLC-Paket wird 1600 Microsoft Points kosten und enthält hunderte Meilen an Flugwegen, 20 neue Missionen, neue Herausforderungen sowie das Flugzeug Vans RV-6A. Zusätzlich wird es [...]
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