Naruto: Ultimate Ninja Heroes 2 - The Phantom Fortress Testbericht
Eine Freude fuer alle Naruto-Fans. Der altbekannte Anime-Held bekommt erneut ein Game spendiert, diesmal fuer die PSP. Wie schon der Vorgaenger Naruto: Ultimate Ninja Heroes, geht es in dem Game hauptsaechlich ums Pruegeln. Doch der neue Kaempfer im Taschenformat zeigt sich innovativ, denn der Kampfeinheitsbrei wird aufgelockert durch einige Minigamee, gewuerzt durch eine lange Solo-Kampagne und veredelt durch eine gute Praesentation.
Die Kampagne beginnt mit einer schicken Sequenz, die den Gameer in die Geschichte einfuehrt und sofort in die Welt von Naruto mitnimmt. Es geht um eine Phantomfestung, ein beschworenes Schloss, welches die Lebensenergie von Menschen um es herum abzieht und Chaos und Zerstoerung anrichtet. Eben jenes Schloss schwebt nun unheilvoll ueber dem Dorf von Naruto und seinen Freunden. Da man ja nicht tatenlos zusehen kann, wie das Dorf zerstoert wird und Naruto ja von Beruf aus hitzkoepfiger Superheld mit dem dazugehoerigen Ego ist, macht man sich als Gameer sofort daran, das Schloss zu zerstoeren. Dazu muss man 8 Siegel zerstoeren, die die Beschwoerung aufrecht erhalten. Es gibt 99 Level in der Kampagne. Jedes besteht aus mehreren Raeumen, die miteinander verbunden sind, so dass man sich Raum fuer Raum durchfightt. Zwischendurch rufen Schatz-Raeume danach, entdeckt zu werden. Das geht oft nur mit den Fertigkeiten der ienzelnen Charaktere im Team, so muss man z.B. Geroell beiseite schieben, oder geheime Pfade entdecken. In jenen Schatzraeumen findet man Items wie Heiltraenke, Buecher, die Charakterwaerte wie Temp erhoehen und auch im Kampf einsetzbare Items wie explosive Shuriken. Dann gibt es noch Heilraeume, welche relativ selten sind, dafuer aber umso nuetzlicher. In jenen Raeumen werden die Fertigkeiten, die Gesundheit und das Chakra aller Gruppenmitglieder wieder aufgeladen und man kann sein Team neu koordinieren. Denn egal, wie viele Charaktere man freigegamet und im Schlepptau hat, das aktive Team besteht stetig aus einem Anfuehrer und drei Mitgliedern. So muss man sein Team gut zusammenstellen, um in den Kaempfen, die mit der Zeit stetig haeufiger kommen zu bestehen. Die wichtigsten Raeume sind sogenannte Drama-Raeume, die kleine Sequenzen erhalten und die Geschichte vorantreiben. Waehrend sie anfangs noch sehr haeufig sind, werden sie gegen Ende des Games seltener. Dann fightt man sich nur noch durch die instabilen Raeume, die quasi 90% der Raeume ausmachen.
CyberConnect2, die Hersteller vom Game, haben schon einige Erfahrung mit der Produktion von Anime-Umsetzungen als Game und auch bei Naruto: UNH 2 haben sie ihr koennen in Sache Atmosphaere und Anime-Stimmung wieder einmal unter Beweis gestellt. Das Game ist im Anime-Stil gezeichnet, knallig bunt und japanisch. Die Musikuntermalung und die Levels sind ebenfalls sehr asiatisch angehaucht. Natuerlich tauchen die Charaktere der Serie im Game auf, auf Wunsch sogar mit ihren japanischen Stimmen. UNH 2 kommt darum mit englischer und japanischer Sprachausgabe auf die PSP, leider nur mit deutschen Untertiteln.
Hier kommt eine der Besonderheiten an der Kampagne. In jenen Raeumen muss man als Gameer Ersatzraeume beschwoeren, da kein Raum an sich vorhanden ist. Es stehen Kampf-Raum, Raetsel-Raum, Nipo-Kagemane-Raum, Doppelgaenger-Raum, Baumklettern-Raum und ein Unterhaltungsraum zur Verfuegung. So waehlt man also, wenn man vor einem solchen instabilen Raum steht, einen Raum aus vier moeglichen aus und erstellt ihn. Danach wird ein neuer, zufaelliger Raum zu den Schriftrollen hinzugefuegt, so dass man stetig zwischen 4 Raeumen waehlen kann, aber der Zufall noch eine Rolle gamet. Diese Raeume stellen alle kleine Mini-Gamee dar. Im Kampf-Raum gilt es z.B., dem Namen entsprechend, einen Kampf zu gewinnen. Fuer das erfolgreiche Laesen der Aufgaben in den Raeumen erhalt man Ninja-Punkte, die man gegen Extras wie Bilder oder Videos austauschen kann. Hier gibt es allerdings einen Stolperstein fuer alle, die Naruto nicht als Serie kennen. Im Raetsel-Raum muss man Inhaltliche Fragen zur Serie beantworten, was ohne Vorwissen schlicht unmoeglich ist, das schreckt Naruto-Neulinge ab. Fans freuen sich dafuer umso mehr.
Leider aendert sich an jenem Prinzip: Raum auswaehlen, bestehen, naechster Raum und zwischendurch mal Geschichte, bis zum Ende nichts, weswegen das Game nach einer gewissen Zeit etwas monoton wird. Das liegt auch an den Kaempfen. Diese gameen sich zwar flott und auch abwechslungsreich, aber auf den 3. oder 4. Blick sind sie doch deutlich seichter als z.B. beim Konkurrenten Tekken. In den Kaempfen hat man einerseits einen normalen Angriff, einen Fernangriff mit Item und 3 Spezialangriffe, die jeweils Chakra kosten, eine Art Mana der Kaempfer und besonders effektiv sind. Jeder Kaempfer im Game gamet sich unterschiedlich, es ist fuer jeden Gameer was dabei. Die Kampfarenen sind meistens in zwei Ebenen unterteilt, Vordergrund und Hintergrund, zwischen denen man wechseln kann. Die anderen erstellbaren Raeume sind weniger Komplex, sie sind ehr kleine Minigamee. So muss man in den Nipo-Kagemane-Raeumen bestimmte Choreographien nachmachen, indem man stetig schwerer werdende Tastenreihenfolgen druecken muss. Beim Doppelgaengerraum muss man eine Art Huetchengame gameen, beim Raetselraum Fragen zu Naruto beantworten. Im Baumklettern-Raum muss man einen Baum hochrennen und dabei Power-Ups einsammeln, um schneller zu werden und Ae;sten ausweichen, was sich anfangs als recht knifflig herausstellt, da es sehr schwer ist, einzuschaetzen, wann ein Ast zu Ende ist und wann noch nicht. Im Unterhaltungsraum setzt man alles auf sein Glueck und gamet an einem Gameeautomaten mti drei Rollen. Wenn man auf allen drei das gleiche angezeigt bekommt, erhaelt man zwei Extra Muenzen und kann dann entweder weitergameen, oder die gesammelten Muenzen gegen Ninja-Punkte eintauschen, wobei der Tauschkurs stetig besser fuer den Gameer wird, umso weiter er im Game gekommen ist.
Wer jetzt schon denkt, 'Das ist aber ein langes Game', wird sich wundern. Denn das war ja 'nur' der Geschichte-Modus. Man kann das Game auch noch im Team-Kampf-Modus gameen. In jenem Modus waehlt man ein Team, bestehend aus drei Kaempfern aus, oder erstellt sich sein eigenes Team und muss mehrere Kaempfe hintereinander bestehen, um eine Stufe weiter zu kommen. Dieser Modus wird allerdings recht schnell sehr schwer und eignet sich daher nicht als Einstiegsmodus. Des Weiteren gibt es einen VS-CPU-Modus, in dem man einfach mit einem ausgewaehlten Charakter gegen einen CPU-Gegner antritt. Dank regelbarem Schwierigkeitsgrad super zum trainieren geeignet. In allen jenen Singleplayer-Modi verdient man fuer Siege Ninja-Punkte. Einen Multiplayer gibt es natuerlich auch, ueber Wlan kann man gegen Freunde und Feinde antreten und pruegeln, was das Zeugs haelt. Vom Umfang her kann sich Naruto also wirklich sehen lassen.
Technisch darf sich Naruto aktuell nennen. Die Effekte sind ordentlich, die Animationen fluessig, die Sprachausgabe, die ja sogar doppelt vorhanden ist, gut und der Soundtrack OK. Vor allem die kurzen Ladezeiten ueberaschen positiv. Wer sich mit dem Anime-Stil nicht anfreunden kann, hat natuerlich Pech, aber alle andren geniessen eine dichte, japanische Anime-Atmoshpaere. Wer Angst vor der fehlenden deutschen Sprachausgabe hat, der kann sich beruhigen. Es gibt einerseits deutsche Untertitel und andererseits sind die Erklaerungen zu den einzelnen Gameen allesamt stetig wieder aufrufbar, bzw. werden vor jedem Minigame erneut angezeigt, was auf Dauer er nervt, als das man vergeblich nach Infos sucht. Noch dazu gibt es ein 21-seitiges Handbuch in Farbe, in dem alles wissenswerte erklaert wird. Die Menuefuehrung ist auch ordentlich gesaltet, und der Einstieg faellt, trotz fehlendem Tutorial, leicht.
Wenn man sich allerdings wirklich lange mit dem Game befasst, sollte man keine allzuhohen Ansprueche haben, was Gametiefe angeht. Es gibt viel freizuschalten (Arenen, Charaktere und Objekte auf der Ninjastrasse), allerdings laufen die Kaempfe schon nach kurzer Zeit stetig wieder gleich ab. Es gibt keine so grosse Kombo-Vielfalt wie z.B. in Tekken. Fuer den kurzen Kampf zwischendurch eignet sich Naruto aber allemal und wird auch lange Spass machen. Fuer Fans von Naruto ist das Game sowieso ein Pflichtkauf. Wer also noch kein vergleichbares Game fuer die PSP besitzt, sollte sich erst nach seinen Prioritaeten befragen (lustiger, unkomplizierter Pruegelspass fuer Zwischendurch oder lange motivierendes, komplexes Game fuer Hardcore-Zocker) und dann zugreifen.
Namco Bandai Games Europe hat bekannt gegeben, dass Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations ab sofort in Europa für PlayStation 3 und Xbox 360 von Microsoft erhältlich ist. Entwickelt von CyberConnect2 basiert das Spiel auf den beliebten Anime-Serien Naruto und Naruto Shippuden. Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations ist der neueste Titel der erfolgreichen Spiel-Reihe [...]
Nachdem der erste Teil der Ultimate Ninja Storm-Reihe Naruto-Fans begeistern konnte, veröffentlichte Namco Bandai nun den zweiten Teil, der alles noch besser machen soll. Ob das gelingt, erfahrt ihr in unserem Test! Zum Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 2 Test
NAMCO BANDAI Games Europe gab am gestrigen Abend bekannt, dass der aus Tekken 6 bekannte Kämpfer Lars Alexandersson in Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 2 für Xbox 360 und PlayStation 3 auftauchen wird. Als freispielbarer Gastcharakter ist Lars im Versus-Modus des Spiels verfügbar. Auftreten wird Lars in seinem Tekken 6-Kostüm, das dem Design des Naruto-Erfinders [...]
Anfangs hat mir Naruto: Ultimate Ninja Heroes 2 sehr gut gefallen. Es spielte sich eingängig, abwechslungsreich, schnell, bunt und schön. Nach einigen Stunden im Spiel stellte sich aber der Wiederholfaktor ein und ich war nicht mehr ganz so begeistert. Doch mittlerweile, nachdem etliche Schlachten geschlagen, unzählige Rätsel falsch gelöst und mindestens 300 Bäume beklettert worden sind (gefühlt), hat UNH 2 einen Dauerplatz in meiner PSP sicher, denn für die kurze Abweschlung zwischendurch gibt es kein besseres Beat'em'Up für die PSP. Und erst recht kein so cooles im Anime-Stil.
Persönliche Kaufempfehlung, also.