Dual Pen Sports
Es ist bekanntlich nicht wirklich leicht, beide Hände einigermaßen gescheit zu kontrollieren – wenn man es nicht über Jahre hinweg ausgiebig geübt hat. Ich kann euch hierbei direkt entwarnen: So schwer, wie ihr es euch vorstellt, ist es aber nicht! Der Trick hierbei ist nämlich, dass ihr oftmals nur einen der beiden Sticks benutzen müsst und erst kurz darauf den anderen. Beide gleichzeitig zu benutzen für diverse Aktionen ist so unglaublich selten und dann auch extrem einfallslos umgesetzt, sodass ihr hierbei auch als Grobmotoriker keine Probleme haben solltet.
Sport, mal wieder. Miis, mal wieder.
Offensichtlich hat es sich als Trend durchgesetzt, neue Ideen grundsätzlich mit einer Minispiel-Sammlung aus Sportspielen anzutesten. Sei es die Wii per se gewesen, Kinect oder auch PlayStation Move. Der erste Titel, der gezeigt wurde, handelte grundsätzlich immer von irgendwelchen grenzwertig umgesetzten Sportspielen. So auch bei den Dual-Pen-Spielen. In Baseball, Boxen, Fußball, Bogenschießen, Basketball, Skifahren und Paragleiten könnt ihr euch ein klein wenig austoben.Der Bildschirm wird je nach Sportart in zwei Flächen unterteilt, sodass ihr mit beiden Touchpens agieren könnt. So passiert es beim Baseball, dass ihr mit der linken Hand Schwung holt, indem ihr den Touchpen von oben nach unten gleiten lasst, während der rechte Touchpen auf der jeweiligen rechten Seite des Bildschirms dazu genutzt wird, dem Schlag den entsprechenden Drall zu verleihen. Beim Basketball ist die Sache etwas leichter: Hier fangt ihr den Ball mit links und werft ihn mit rechts. Der Fußball-Part wirkt ähnlich einfallslos und leicht, denn hier nehmt ihr mit dem linken Pen ein wenig Anlauf, während der rechte Stick für die wichtigen anderen Funktionen wie Schusskraft, Richtung und Kurvenlage genutzt wird. Bis auf Boxen und Skifahren funktionieren die weiteren Sportarten sehr ähnlich, doch die beiden just genannten verdienen durchaus eine extra Erwähnung.
Beim Boxen gegen einen Gegner könnt ihr die üblichen Moves wie Jab, Uppercut und so weiter und so fort ausführen und zwar jeweils über die rechte oder linke Seite. Das erfordert hierbei natürlich etwas mehr Koordination als bei den anderen Spielchen, weil es mitunter etwas hektisch zugehen kann, im Endeffekt aber deutlich mehr Spaß macht, da es anspruchsvoller ist als der „Kinderkram“ zuvor. Um gegnerische Schläge zu blocken, müsst ihr beide Sticks in der Mitte des unteren Schirms zusammenführen Beim Skifahren gilt es, Tore zu treffen, wofür ihr schwungvolle Halbbewegungen nach rechts bzw. links ausführen müsst, um den Mii zu bewegen. Das spielt sich am Anfang unglaublich träge und anstrengend – wird aber leider auch nicht wirklich besser.
Zu wenig Abwechslung
Insgesamt stehen euch leider nur zwei Modi zur Verfügung, die sich zwar je nach Spielchen unterschiedlich spielen, allerdings nicht wirklich vom Grundprinzip abweichen, da ihr immer auf der Stelle bleibt und lediglich mit den beiden Pens hier und da eine Bewegung ausführt. Es werden immer dieselben Abläufe abgespult. Im ersten Modus, dem Ranglistenspiel, tretet ihr gegen einen imaginären Gegner an, dessen Highscore es zu knacken gilt. Punkte erlangt ihr für viele verschiedene Dinge im Spiel und werdet vor allem dafür belohnt, wenn ihr keine Fehler macht. Dreimal dürft ihr euch Patzer erlauben, bevor euch das Spiel sagt, dass diese Session vorbei ist. Beim Baseball zum Beispiel besteht ein Fehler darin, den Ball beim Abschlag nicht zu treffen. Der Knackpunkt ist: Solltet ihr jedoch immer und immer wieder einen guten Treffer erwischen, könnt ihr quasi unendlich lang spielen. Die Punkte könnt ihr für Belohnungen eintauschen, um so im Charaktereditor neue Accessoires aussuchen.Der andere Modus bezieht sich zwar auch auf die Highscores und damit Ranglisten, erweitert dies aber noch zusätzlich auf die verschiedenen Schwierigkeitsgrade des Spiels. Beim Bogenschießen bewegen sich die Zielscheiben plötzlich auf einer Schiene, beim Boxen müsst ihr anstatt einem Gegner schnell aufleuchtende Flächen treffen und beim Fußball erscheinen Punkteflächen, die es zu treffen gilt. Hier wird es gut und gerne mal etwas hektisch, dafür macht es aber auch meiner Meinung nach mehr Spaß und fördert allen voran die Koordination mit der linken bzw. rechten Hand – je nachdem mit welcher ihr ungeübter seid.
Habt ihr von alle dem genug, könnt ihr eure Koordination auch anhand dreier weiterer Minispiele testen. Hierbei gilt es aufleuchtende Lichter in korrekter Reihenfolge zu treffen, einen Weg nachzuzeichnen oder Punkte bzw. Balken mit beiden Pens parallel verschwinden zu lassen, indem ihr auf einen Punkt tippt und den jeweiligen Balken durchstreicht. Es klingt nicht nur sehr simpel, das ist es in der Praxis auch, allerdings stellt es sich als nette Dreingabe heraus, die zur besseren Hand-Hand-Koordination führt.
Rund fünf Jahre nach dem Erscheinen des Erstlings ist es nun endlich so weit: Die Mass Effect-Trilogie findet ihr pompöses Ende. Mit Commander Shepard hat BioWare einen Helden ins Leben gerufen, den offensichtlich nichts aufhalten kann – nicht einmal der eigene Tod! Genau aus diesem Grund ist auch er nun die erste Wahl, um der [...]
... WeiterlesenMolyneux: Die Erwartungen an Kinect waren zu hoch
Wie Peter Molyneux, ehemaliger Studioleiter von Lionhead Games und Schöpfer der Fable-Reihe, nun in einem Interview mit GameInformer erklärte, seien die Erwartungen der Fans und Kritiker an Kinect von Beginn an viel zu hoch gewesen. Dementsprechend waren dann auch die Reaktionen vielleicht nicht ganz so, wie man es sich als Entwickler oder Publisher erhofft hätte. [...]
... WeiterlesenPsychonauts 2 – Wird noch eine Weile dauern
Wie Markus ‘Notch’ Persson auf der GDC gegenüber den Kollegen von GameSpy verriet, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis man an ein Psychonauts 2 denken kann. So habe sich der Minecraft-Schöpfer nach ersten Annährungsversuchen (wir berichteten) auf der GDC persönlich mit Tim Schafer getroffen und über das mögliche gemeinsame Projekt unterhalten – [...]
... Weiterlesen
Loading ...


