Die Dragon Ball-Serie ist eine der groessten, die es gibt, dabei fanden die Comic nach DBZ GT ein Ende. Dafuer gibt es noch einige Filme, die im dritten Teil der Tenkaichi-Serie auch eine kurze Erwaehnung finden.
Budokai Tenkaichi ist bekannt fuer die pausenlose Action, blitzschnelle Kaempfe und zahlreiche Moeglichkeiten, um das Game auch laenger als zehn Stunden zu gameen. Auch im dritten Teil der Serie wird man alle Moeglichkeiten finden, die man aus Teil 2 und vorherigen Fassungen gekannt hat.
Umfangreiche Kampagne
Schon alleine der Geschichtemodus - oder auch Kampagne - ist sehr umfangreich gestaltet, wobei ihr natuerlich mit der Z-Saga rechnen muesst. Am Anfang bestreitet ihr die ersten Kaempfe gegen Nappa, Vegeta und Radditz. Danach folgen die Kaempfe auf dem Planet der Namekianer, wo ihr auf Freezer und seine Schergen stosst, anschliessend geht es zu Cell, weiter zur Boo-Saga und abschliessend die GT-Stories. Als Schmankerl gibt es noch das Spezial, wo ihr die Filme quasi nachgamet.
Dennoch kann die Geschichte ueberzeugen, denn in knappen (sehr knappen fuer die an sich umfangreiche Geschichte) Infohappen werden die Ereignisse erzaehlt, die euch dann von Kampf zu Kampf befoerdern. Waehrend einer Auseinandersetzung werdet ihr des Oefteren auch mal den R3-Button druecken. Damit loest ihr waehrend eines Fights eine kleine Zwischensequenz aus, in der sich die Charaktere unterhalten, wer der staerkere ist und warum der andere keine Chance mehr hat. Manchmal wird auch ausgewechselt, weil es die Geschichte verlangt (zum Beigame beim Kampf Nappa gegen Son Gohan, wo urploetzlich Piccolo eingewechselt wird, damit er sterben kann, wodurch die Geschichte auch ein klein wenig fortgefuehrt wird).
Fetzige Action leicht gemacht
Die Kaempfe sind gewohnt actionreich und laufen sehr flott ab. Das Training ist im Prinzip verschwendete Zeit, denn es reicht einfach zumeist aus, wenn man wild auf die Tasten des PS2-Controllers kloppt. Sehr schade ist, und jenen Missstand bemaengel ich schon seit DBZ Budokai, dass sich alle Figuren exakt gleich gameen. Jeder Charakter hat seinen ultimativen Angriff auf L2+Digikreuz unten+Dreieck. Auch sonst befinden sich alle Attacken, die aehnlich aussehen stetig auf derselben Tastenkombination. Dadurch geht natuerlich jegliche Individualitaet verloren. Und trotzdem wissen die Kaempfe zu gefallen, denn ab und an kommt es zu kleinen Quicktime-Events, in dem ihr den linken Stick schnell im Kreis drehen muesst (Beam-Fight) oder den rechten dreht, um in einem Boxduell zu gewinnen oder ihr einige Tasten auf dem Pad drueckt, damit ihr ein blitzschnelles Schlagduell fuer euch entscheidet.
Die Charakter sowie Arenenauswahl ist gigantisch - Namco Bandai hat wirklich alle moeglichen Charaktere implementiert, angefangen bei Son Goku ueber Babidi bis hin zu Mr. Satan. Kein Wunder, denn die Geschichte geht ja ueber die GT-Saga hinaus und bietet schliesslich die Filme, in denen auch einige neue Figuren eingefuehrt worden sind, die auch ihren Weg ins Game gefunden haben. Sehr erfreulich ist auch, dass die Stages zahlreich und cool gemacht sind, denn man kann groessere Huegelketten mit einem Super-Kamehameha oder einem Final Flash einfach so zerstoeren.
Es gibt viel zu tun
Neben dem Geschichtemode gibt es noch viel mehr, was man so machen kann. Da waere zum Beigame die beliebte Arena, in der man zum Beigame im KO-Verfahren gegen einen Gegner fightt und am Ende beigamesweise gegen Muten Roshi oder auch Cell (bei den Cell-Gameen) antreten muss. Gewinnt man am Ende, werden einige Tausend an Z-Punkten auf das hauseigene Konto ueberwiesen, die dann in Items beim Z-Shop gesteckt werden koennen. Mit jenen Items, beigamesweise mehr Lebensenergie oder auch eine Attacke, koennt ihr dann einen belieben Charakter aus dem DBZ-Universum individuell gestalten, was ziemlich schick ist. Mit jenem Charakter kann dann offline im Vs-Mode, im Wettfight oder im SimKampf gegamet werden.
SimKampf? Das ist eine der Neuerungen im Game, denn hierbei gilt es zunaechst zehn Tage lang zu trainieren und im Anschluss gegen einen starken Gegner zu fighten. Waehrend jener zehn Tage gilt es Angriff, Verteidigung und auch seine Spezialfaehigkeiten zu trainieren, was ganz einfach ueber bestimmte Buttons auf dem Bildschirm passiert. Klickt ihr zum Beigame auf das intensive Training, werden eure Werte schnell steigen, die Ausdauer wird jedoch in den Keller gehen. Wenn euer Recke zu muede ist, gilt es schlafen zu gehen. Fuer gewonnene Kaempfe gibt es dann natuerlich wieder Z-Punkte, welche im Uebrigen auch in die Erfahrung (und damit Kampfkraft) gesteckt werden koennen, um einen Level aufzusteigen. Schade nur, dass es keinen Online-Modus gibt - jener ist erst in der Wii-Edition enthalten.
Grafisches Feuerwerk!
Wo DBZ: Budokai Tenkaichi 3 wirklich punkten kann ist die Grafik, denn sie sieht auch anno 2007 einfach nur richtig gut aus. Zwar sind die Bodentexturen recht matschig, aber die Effekte sind das Beste, was man in der Serie gesehen hat. Wenn mehrere starke Energiewellen ins Wasser aufprallen, dann folgen erstmal riesige Fontaenen, die Erde bebt, ein gleissendes Licht erstrahlt, und so weiter. Zwar haben sich die Figuren seit Budokai 3 grafisch nicht mehr weiterentwickelt, das macht aber nichts, denn sie behalten den Charme der Serie. Auch beim Sound hat man nicht viel falsch gemacht, denn die fetzigen Kaempfe werden mit richtig guten Sounds akustisch unterlegt. Fuer Liebhaber der Serie: Dem Game wurde eine englische Sprachausgabe gegeben, wem die aber nicht gefaellt, der kann auch gerne zur japanischen Sprache wechseln!
Ich bin beeindruckt, wie gut Tenkaichi es auch im dritten Teil schafft mich aufs Neue zu begeistern. Die Action reisst einfach nicht ab, die Kaempfe sind blitzschnell und sofern das Game gut beherrscht wird, hoert man andauernd die Teleportationssounds und dergleichen, weil man dadurch Kombos bis zu 30 Treffern nacheinander schafft - wow! Grafisch wie auch akustisch ist jene Ausgabe ein Freudenfest fuer Fans der Serie und auch alle anderen Beat `em Up-Fans.
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