Die Kunst des Mordens: Der Marionettenspieler
Die Kunst des Mordens 2: Der Marionettenspieler ist, wie der Name ja schon erahnen lässt, der Nachfolger zu Die Kunst des Mordens: Geheimakte FBI. Während ihr im ersten Spiel mit der noch taufrischen Nicole Bonnet einen zu leicht geratenen FBI-Fall gelöst habt, seid ihr im zweiten Teil mit eben dieser Agentin in Frankreich unterwegs. Dort treibt der Marionettenspieler sein Unwesen, ein Serienkiller mit besonderen „Vorlieben“ für seine Gewalttaten. Inklusive klischeehaften Amerika-Frankreich-Anspielungen und einem alten, griesgrämigen französischen Kommissar, der sich dem Spieler in den Weg stellt. Doch nicht nur der Kommissar, auch die unlogischen Rätsel und die lahme Aufmachen hindern euch oftmals daran das Ende der an sich spannenden Geschichte zu erfahren.
Rätseln oder Raten?
[SCREEN:0] Bei Die Kunst des Mordens 2: Der Marionettenspieler war ich mir da teilweise wirklich nicht sicher. Soll ich dieses „Rätsel“ jetzt durch logisches Denken lösen und übersehe ich nur was oder muss ich einfach rumprobieren? Die Rätsel sind teilweise extrem unlogisch aufgebaut und lassen sich nicht nachvollziehen. Noch dazu kommt, dass es kaum Hinweise gibt, ihr kombiniert einfach Gegenstände und bekommt tausende Male ein „Das funktioniert nicht“ entgegengeworfen. Hier muss man schon wirklich frustresistent sein, um sich durch alle „Rätsel“ tapfer durchzubeißen. Noch dazu gibt es natürlich Genre-typisch viele Dialoge, die die Handlung leider etwas langsam voranbringen, was nicht zuletzt an der mittelmäßigen Sprachausgabe liegt.
Glanz & Glamour
Wer also frustresistent ist und sich erst einmal auf die Handlung eingelassen hat, muss sich leider noch ein paar Herausforderungen stellen. Zum einen wäre da der etwas langsame Soundtrack, der selten für gute Atmosphäre sorgt und die etwas altbackene Optik. Während man sich den Sound noch schön reden kann - oder anders gesagt, während der Sound manchen bestimmt noch zusagt, ist die Grafik indiskutabel. Man erwartet von einem Point&Click-Adventure natürlich keine hochauflösenden Action-Sequenzen, aber solch holzige Animationen wie in Die Kunst des Mordens 2 habe ich lange nicht mehr gesehen. Immerhin lässt sich das Spiel ordentlich bedienen, was für ein Adventure ja schon mal eine schöne Grundlage ist.
Die Kunst des Spiele-Machens
Testergebnis
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