Air Conflicts: Secret Wars
Ambitionierter Plan
Im Prinzip hat man es mit Secret Wars richtig begonnen: Eine auf den ersten Blick umfangreiche Kampagne, ausreichend viele Flugzeuge, sogar ein rudimentäres Charakter-System, eine Arcade- und eine Simulations-Steuerung, historisch nachgestellte Schlachten, abwechslungsreiche Schauplätze, das sind doch die Eckpfeiler für ein erfolgreiches Flug-Spiel, oder nicht?Nicht ganz leider, denn sobald man Air Conflicts: Secret Wars startet, bemerkt man erst einmal ganz andere Dinge. Zum Beispiel, dass es technisch vorne und hinten hakt. So hatte ich ernste Probleme, das Spiel auf einer Auflösung von 1920*1080 zum Laufen zu bekommen, während ein zweiter Bildschirm nebenher lief, ein „Problem“, was es seit 2005 eigentlich nicht mehr geben sollte. Als es dann endlich lief, wenn auch in feinster Weltkriegs-Grafik, fragte ich mich, wo der schöne Sound bleibt, nur um festzustellen, dass es keinen schönen Sound gibt. Ein kleines Repertoire an sich wiederholenden Liedern, gepaart mit wenigen und dünnen Waffen-Sounds sowie ein paar synchronisierten Texten ist alles, was hier aus den Boxen plätschert. Bei dem Grafik-Problem stellte sich mir übrigens vor allem die Hürde, dass Air Conflicts: Secret Wars eine deutlich anzumerkende Konsolen-Portierung ist und daher einfach mal gänzlich auf Grafik-Einstellungen verzichtet, was wirklich ein Unding ist.
Aller Anfang ist schwer
Aber ich muss fair sein, Startschwierigkeiten sprechen nicht immer für ein schlechtes Spiel. Also rein ins Gefecht, wir satteln unseren ersten Flieger! In den Missionen bekommt ihr dynamische Ziele, so dass das Ziel vor Augen nicht immer auch das letztendliche ist. Dabei werdet ihr von einem meist etwas hysterischen Kommandeur herumgescheucht und neben der Möglichkeit, Gegner einfach abzuknallen, könnt ihr sie oftmals auch einfach in einen Hinterhalt locken. Dabei könnt ihr entweder eine vereinfachte Arcade-Steuerung wählen, die sich sehr anfühlt wie in Battlefield 1942, oder eine aufgebohrte Simulations-Steuerung. So oder so bleibt es dabei, dass die Gegner ordentlich dumm sind und sich im Luftraum eher weniger zurechtfinden, so dass ihr die Missionen nicht verliert, weil ihr spielerisch unterlegen seid, sondern weil sich euch ein Bug dazwischen mogelt, oder ein Clipping-Fehler euch vom Himmel reißt. Erst gestern haben wir euch von einem neuen Arcade-Mode in Alan Wake’s American Nightmare berichtet, zu dem es aber noch nicht allzu viele Informationen gab – und nun folgte auch die Pressemitteilung mit einigen Details, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Wie bereits vermutet, handelt es sich beim “Fight till Dawn”-Modus um einen klassischen [...]
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