18 Wheels of Steel: American Long Haul
18 Wheels of Steel: American Long Haul Testbericht
Simulationen sind ja bekanntlich nicht jedermanns Sache. Auch 18 Wheels of Steel American Long Haul, der mittlerweile 5. Teil der '18 Wheels of Steel'-Reihe macht hier keine Ausnahme. Welche Neuerungen der neuste Ableger mit sich bringt und welche Fehler er aus den Vorgaengern mitnimmt, erfahrt ihr in jenem Test.
Die realistischste LKW-Simulation aller Zeiten
Training fuers Sitzfleisch
Meine erste Fahrt hat rund 75 Minuten gedauert - 970 Meilen von Dallas nach Chicago. Ausser ein paar Regentropfen und dem einen oder anderen Stau, hab ich nicht viel erlebt. Leider kommt bei Long Haul ueberhaupt kein Geschwindigkeitsgefuehl auf und euer Truck scheint ueber die Strasse zu schleichen. Um zu erfahren, wie schnell ihr seid, bietet euch das Interface sowie euer Cockpit einige Anzeigen. So koennt ihr neben der Geschwindigkeit auch den Wasserdruck, die Umdrehungszahl, die Tankfuellung oder die Motortemperatur ablesen.
[SCREEN:0]Ihr habt die Wahl zwischen einer Einzellieferung und der Kampagne, wobei die Einzelfahrt mehr oder weniger ueberfluessig ist, da ihr sowieso dasselbe wie in der Kampagne tut. So waehlt ihr euren Startort, den Schwierigkeitsgrad, das Geschlecht und gebt eurem Trucker einen Namen. Nach einer relativ langen Ladezeit seht ihr die Welt dann auch schon vom Sitz eures LKWs aus. Was soll ich machen? Einleitung? Tutorial? Hallo? Hoert mich jemand? Nein, denn es gibt weder ein Tutorial noch einleitende Worte oder gar eine Aufgabe! Man wird komplett ahnungslos ins Game geworfen. Wer vorher die HTML-Dateien im Gameeordner nicht gefunden hat, ist erstmal ratlos. Da wir das aber getan haben, wissen wir was zu tun ist: Einen Auftraggeber suchen. Also, Motor an, 2 Meter vorfahren, Blinker setzen und raus auf die Strasse. Per Minimap koennt ihr euch einen kleinen Ausschnitt des Areals mit Symbolen fuer Auftraggeber, Parkplaetze, Hotels oder Tankstellen anzeigen lassen. Nach wenigen Augenblicken erspaeht man dann auch schon das Gelaende einer Firma und biegt ein (Blinker nicht vergessen!).
Das Leben als Trucker
So wird der Titel im Handbuch angepriesen, wobei.. Handbuch ist der falsche Ausdruck. Statt einem gedruckten Heftlein mit einer Handvoll Seiten liefert Valusoft lediglich ein paar HTML-Dateien mit der Bitte, jene doch 'einfach auszudrucken'. Wieso Valusoft das nicht selber getan hat, wird wohl ungeklaert bleiben. Aber nun zurueck zur Ueberschrift. Der Titel ist in der Tat aeusserst realistisch und beinhaltet alles, was das Truckerleben mit sich bringt - Lange Fahrten, Stau, Muedigkeit, mieses Wetter, nervende Cops und zu guter Letzt: Langeweile!
Wer nicht gern mit Meilen/Stunde (mph) faehrt, kann natuerlich auch auf das bekannte Kilometer/Stunde umschalten, was aber nicht sonderlich hilfreich ist, da sich die Tempolimit-Schilder nicht veraendern und 60 mph doch etwas weniger sind als 60 km/h.
Natuerlich gibt es einen Tag- und Nachtwechsel und wie schon erwaehnt, wird euer Fahrer (und ihr) nach einer Weile muede. Wenn ihr also nicht ab und zu eine Pause einlegt und die Zeit vorspult, droht eine weitere Strafe.
[SCREEN:2]Die Grafik ist eher unterdurschnittlich und kann einfach nicht beeindrucken. Zwar koennt ihr in ueber 40 Staedten herumfahren, die sich auch teilweise unterscheiden, doch sie sind auf ein paar Strassen begrenzt und sehen nicht wirklich huebsch aus. Die Landschaften sind ebenfalls aeusserst unspektakulaer und sind meistens von Gebirgsketten oder Huegeln abgegrenzt. Neben eurem Motor hoert ihr ab und zu einen Funkspruch eurer Kollegen, die nach dem Wetter oder dem Verkehr fragen, auf den ihr auch antworten koennt. Ansonsten bietet das Game noch ein Radio, doch das ist, genauso wie die restliche Praesentation, eher langweilig und nicht gerade abwechslungsreich. Die Steuerung des Games sollte ja eigentlich realistisch sein, ich kann damit aber nicht wirklich was anfangen. Zumindest auf der Tastatur steuern sich die Trucks ziemlich traege und beweisen gerade in Kurven ihre unhandliche Lenkung.
Same, same but different?
Gluecklicherweisse muesst ihr nicht jede einzelne Fahrt selber uebernehmen. So koennt ihr nach kurzer Zeit eigene Fahrer anheuern und euer Truck-Imperium aufbauen, indem ihr neue Laster und Trailer kauft, sie umgestaltet und auftuned und jene dann auf die Strassen hetzt. Doch das kennt man alles schon aus dem Vorgaenger 18 Wheels of Steel: Haulin‘! Um genau zu sein, sind Long Haul und Haulin‘ identisch, der neueste Teil beinhaltet lediglich ein paar neue Trucks und Staedte sowie ein einige Orte in Mexico, doch das gab es auch schon im zweiten Teil der Serie und wurde zwischenzeitlich entfernt. Selbst die Texturen sind stellenweise einfach uebernommen worden.
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Na? Welche wirklichen Neuerungen bringt der fuenfte Teil der Serie denn? Mhh.. Gar keine! Neben ein paar neuen Trucks und einer Handvoll Staedte wurde nichts hinzugefuegt. Ah, doch! Mexiko... Aber das gabs auch schon in Teil 2... Wenn ihr also sehen wollt, wie man ein altes Game nimmt, es patcht und das neue Game dann zum selben Preis verkauft, wenn ihr auf endlos lange Fahrten steht, bei denen euch buchstaeblich die Augen zufallen und wenn ihr noch keinen Teil der Serie gegamet habt, koennt ihr zugreifen. Andernfalls: FINGER WEG! Geldverschwendung! |
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| Gamespass | Auszeichnungen | |
| Gameplay | keine | |
| Grafik | ||
| Sound | ||
| Umfang | ||
| Multiplayer | ||
Gesamt |
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Trotz Herrentag haben wir heute natürlich auch einen Artikel für euch, bei dem eventuell die Matrosen unter euch fröhlich werden, denn es geht im Yellow Submarine tief unter den Meeresspiegel! Adam hat nämlich Steel Diver für den Nintendo 3DS getestet und verrät euch in seinem Artikel, ob er für das harte See-Leben gemacht ist oder [...]
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