In Zoo Tycoon DS 2 habt ihr die Möglichkeit, euren eigenen Zoo aufzubauen und zu verwalten. Und das heißt nicht nur, viele schöne Tiere zu kaufen, sondern auch die Vermarktung, Forschung usw. voranzutreiben. Aber gut, das hätte man sich dabei vielleicht auch schon denken können. Ob das Spiel bei einem Preis von rund 40 Euro überzeugen kann, erfahrt ihr natürlich hier!
Wenn man es mit wenigen Worten beschreiben müsste, könnte man sagen, dass Zoo Tycoon DS 2 eine Mischung aus den Sims und SimCity (hoffentlich kennen das noch ein paar von euch...) ist, in der es eben um Tiere geht. Das Prinzip ist leicht: Baut einen Zoo, gerne auch zu einem übergeordneten Thema wie Savanne oder Dschungel, und kümmert euch um die Tiere, das Personal und natürlich auch die Gäste! Für Anfänger gibt es nicht allzu viel zu unterscheiden. Nur „Kampagne“ oder „Freies Spiel“. Im freien Spiel könnt ihr die Anfangsmodalitäten, also das Startguthaben usw. vorher festlegen, in der Kampagne verfolgt ihr diverse vorgegebene Ziele und habt eventuell stärker begrenzte Mittel. Für Einsteiger – und alle anderen auch. Der Einstieg ist leicht gemacht und wird beim Kampagnenspiel durch ein Tutorial begleitet. Na, ja... Was heißt begleitet? Man wird wohl doch eher gezwungen, jeden noch so kleinen Schritt ein mal selbst zu machen, bevor man mit dem eigentlich Spiel beginnen kann, da ohne durchgespieltes Tut. rein gar nichts anderes gemacht werden kann. Da das Spielprinzip nicht gerade kompliziert ist und die vorhandenen Möglichkeiten doch auch eher begrenzt sind, ist das schon verdammt nervtötend. Ein kurzer Blick, notfalls auch in die paar Seitchen Handbuch, und die Startgrundlage wäre geschaffen. Da ist das Tut. auf jeden Fall im Weg! Jetzt aber zum Spiel... Man beginnt innerhalb festgelegter Zoomauern und darf alles, was in diesen Mauern geschieht, selbst bestimmen und designen. Dabei hat man einige Möglichkeiten für Wege, Bepflanzungen und Attraktionen. Das Hauptaugenmerk liegt aber, wie sollte es auch anders sein, bei den Tieren. Die Auswahl an adoptierbaren Tieren ist kurz nach dem Start wie immer nicht die Wucht. Deshalb beginnt man mit ein paar vereinzelten Gehegen und bestückt diese mit ein bis zwei Tieren. Sinnvoll wären natürlich zwei, die dann noch von unterschiedlichem Geschlecht sein sollten, aber man muss ja auch ein Bisschen auf das Budget achten. Zwischendurch wird Personal (wie z.B. Tierpfleger) eingestellt und im Zoodirektormodus geschaut, dass die Ausgaben und Einnahmen in der richtigen Relation zueinander stehen. Ist ein bisschen was in der Kasse übrig, kann in Forschung investiert werden, um entweder neue Behausungen für die Schützlinge, generell neue Tierarten oder größere Gebäude für Besucher in den Zoo integrieren zu können. Mit der Forschung kann auch das Personal aufgestockt oder verbessert werden, damit z.B. die Pädagogen den Besuchern bessere Auskünfte über die Tiere geben können. Im Tierpflegermodus kann man dann individuell auf die Bedürfnisse der Tiere eingehen und diese in 5 Minispielen etwas glücklicher machen. Klingt spannend, verliert aber noch dem 4. Mal seinen Reiz. Um mies gelaunte Tiere glücklich zu machen, muss man in jedem Spiel gut abschneiden. Machbar ist das zwar leicht, es fesselt aber kaum, denn die Spiele werden verflucht schnell langweilig, wenn man in zweien einfach nur mit dem Stylus über das Display fegen muss und in einem anderen in Quadrate Tippen soll. Ein Bisschen was drumrum Sobald man die Forschungen für Delphine und eine Tribüne hinter sich gebracht hat, kann übrigens noch die Delphinshow folgen, die dem Zoo dann noch einiges an Prestige einbringt. Richtig erfolgreich ist diese, wenn die kleinen Flossenpatscher gut drauf sind und der Direktor vorher für seinen Zoo geworben hat, dies geht im Direktormodus nämlich auch. Dort habt ihr die Auswahl zwischen drei Kampagnen, von denen ihr selbst aber nicht allzu viel mitbekommt. Das klingt jetzt alles, als wäre das Spiel super spannend! Schön wär’s, denn das war’s auch schon. Für die erste halbe oder vielleicht auch ganze Stunde kann Zoo Tycoon DS 2 wirklich fesselnd sein, danach ödet es nur noch an. Umfangreich ist anders und wenn dann noch Limitationen hinzu kommen, die verhindern, dass man größer werden kann, macht das ganze nur noch bedingt spaß. Die Steuerung ist nicht kompliziert, doch nervt es, mit dem Stylus Gehegegrenzen abzuziehen, wenn man am Rand des Displays ist und die Map nicht mitscrollt. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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