Nun kommen also auch für Wii Besitzer in den Genuss eines Ablegers der quietschbunten aber spaßige Worms- Reihe. Seit nun etwa 10 Jahren halten die Würmer Einzug in so ziemlich jedes vorstellbare PC- und Konsolensystem. Ob sich nun bei dem neuesten Wii-Ableger erwähnenswert viel verändert hat? Das lest Ihr im Test.
Business as usualDas Spielprinzip von Worms ist schnell erklärt: Jeder Spieler - egal ob computergesteuert oder menschlich - bekommt eine vorgegebene Anzahl an kleinen drolligen Würmern. Diese versuchen dann mit teuflisch ausgefuchsten Tötungswerkzeugen die Wurmarmeen der Gegenspieler auszumerzen. Hier macht auch Worms: Odyssee im Wurmraum keine Ausnahme. Zwar gibt es einige neue Spielmodi, die teilweise schon aus Worms: Open Warfare 2 bekannt sind, alles in allem bietet die Wii-Umsetzung allerdings gewohnte Kost.Wie der Name schon vermuten lässt, spielt dieser Worms-Titel im Welt- ähm Verzeihung - Wurmraum. Das Leveldesign der insgesamt 6 Planeten im drolligen Comiclook ist entsprechend der Thematik angepasst und Worms-typisch knallbunt. Aber auch in die Waffenkammer der kleinen Würmchen hat das Weltraumthema Einzug gefunden. So tragen alle 17 Mordinstrumente spacige Namen, wenngleich ihre Funktionsweise meist sehr stark an den Originalen der bisherigen Wormsteile angelehnt sind- so in etwa die Lenkraketen, Faustschläge und Granaten. Neben dem obligatorischen Deathmatch mit mehreren menschlichen oder computergesteuerten Gegnern hat THG dem Spiel aber auch einige spaßige neue Modi gegönnt von denen insbesondere der Singleplayer Modus profitiert. Durch spezielle Aufgabenstellungen wie z.B. limitierte Zeit, begrenzte Munition oder dem Einsammeln von Boni, aber auch durch Minispiele zwischen den Missionen wird das Spiel etwas aufgepeppt und wird abwechslungsreicher. Wo der Singleplayermodus noch punktet, da heimst der Multiplayer dicke Minuspunkte ein. Um den Releasetermin für das Spiel einhalten zu können, wurde nämlich einfach mal kurzerhand der Onlinemodus weggestrichen. Gerade für ein Spiel wie Worms, das von Multiplayermatches lebt, natürlich unverzeihlich. Der Offline-Multiplayer wird auch schnell langweilig, fehlt es ihm doch an den Abwechslungsreichen Spielmodi und Rätsel des Singleplayer-Modus. Die SteuerungWas sich im Gegensatz zu den Vorgängern deutlich geändert hat, ist die Steuerung. Der Nunchuck besitzt keinerlei Funktionalität - alles wird mit der WiiMote gesteuert. Das ist besonders zu Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, geht aber später dann recht flüssig von der Hand. Dennoch wünscht man sich allzu oft die herkömmliche Joypad Steuerung herbei, nicht nur, weil diese präziser arbeitet, sondern auch weil sie intuitiver und gewohnter ist. Lustig ist es aber allemal, wenn man zum Beispiel die Granate statt mit einem Knopfdruck einfach durch eine Wurfbewegung werfen kann.Grafik und SoundGrafisch reiht sich die Odyssee im Wurmraum getrost zu den Vorgängern ein. Sicherlich kein Highlight, was mit Effekten oder realistischer Darstellung punkten kann, aber dennoch passend und für ein Worms-Spiel völlig ausreichend. Fast unnötig zu erwähnen, dass die komplette Darstellung in 2D gehalten ist.Der Sound ist ordentlich. Wie wir es von den Würmern gewohnt sind, haben sie immer einen lustigen Spruch auf den Lippen und die gesamte Soundkulisse ist auf Fun und Party abgestimmt. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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