Zum Launch der PSP erschien „WipEout Pure“, welches durchaus gut war und schon zeigte, was so alles in der PSP steckt. Einige Jahre später haben wir mit WipEout Pulse den offiziellen Nachfolger zum Spiel ebenfalls für die PSP in der Redaktion. Satte zehn Jahre alt ist die Serie und dennoch begeistert sie von Anfang bis Ende. Warum und wieso erfahrt ihr im Test! Räder sind Old-School Wer sich ein wenig mit WipEout auskennt, der weiß, dass die Räder veraltet sind und alle Fahrzeuge über Anti-Gravitation bewegt werden. Dadurch erreicht man wahnwitzige Geschwindigkeiten jenseits der 500km/h. Mit den windschnittigen Gleitern donnert man über sehr enge Kurven, setzt zahlreiche Waffen gegen seine Opponenten ein und versucht als Erster über die Ziellinie zu brettern. Während der Vorgänger noch in fünf Klassen unterschieden wurde, bietet Pulse nur noch vier Klassen, denn die „Vector“-Gleiter, die recht langsam sind, wurden gestrichen. Nun beginnt man direkt mit den Venoms, die schon einiges auf dem Kasten haben. Nach Venom folgen Flash, Rapier und Phantom, die unterschiedliche Rundenzahlen und Geschwindigkeiten mit sich bringen. Bei WipEout Pure gibt es eine größere Neuerung und das sind die Mag-Strips, die eure Gleiter stets auf der Strecke halten, wodurch ihr euch keine Sorgen machen müsst, von der Strecke zu fliegen. Und weil das gegeben ist, haben die Entwickler gleich auch einige Berg- und Talfahrten, happige „Über-dem-Kopf“-Fahrten (also quasi auf der Decke) oder seitliche Passagen an der Wand implementiert, die die Koordinationsfähigkeiten ganz schön auf die Probe stellen. Schade nur, dass es keine speziellen Zone-Kurse gibt, die nur solche Rennen unterstützen. Ansonsten bekommen Spieler mit rund zwölf Strecken, Hin- und Rückfahrt sowie die Variation in Black & White, wobei die „Black“-Versionen schwerer sind, sehr viel zu tun. Apropos schwer: Die Gegner-KI ist extrem gut und die Kämpfe um den ersten Platz werden selbst im einfachen Schwierigkeitsgrad keine leichte Angelegenheit werden, da die Gegner euch stets mit allen möglichen Mitteln stoppen wollen. So machen Rennen Spaß, weil sie immer wieder eine neue Herausforderung sind. Dennoch kommt manchmal Frust auf, wenn man zum x-ten Mal ein Rennen in der Karriere einfach nicht schafft. Die Karriere gestaltet sich anders als früher, denn während man in den Vorgängern von einer Klasse zur nächsten ganz linear geworfen wurde, geht es nun etwas freier zu, denn jetzt habt ihr die Auswahl, was für ein Rennen ihr fahren wollt. Soll es ein Time-Attack sein oder lieber Head-to-Head oder vielleicht doch eher ein Speed-Lap-Rennen? Auch ganz cool sind die Zone-Rennen, denn die haben ja den oben beschriebenen Coolness-Faktor, weil sie eure Orientierung fordern. Es reichen meistens drei erfolgreich abgeschlossene Rennen, um neue Stufen, Herausforderungen und neue Fahrzeuge freizuschalten. Sollte euch das nicht reichen, könnt ihr eure Schiffe auch ein wenig individualisieren, indem ihr sie neu lackiert. Echtes Tuning gibt es leider nicht. Schicke Optik Die Grafik des Spiels kann in jedem Punkt überzeugen, auch wenn man echte Änderungen zum Vorgänger nur marginal erkennen kann. Und dennoch muss man sagen, dass der Titel frischer, bunter und irgendwie auch cooler aussieht, was wohl auch an den verbesserten Effekten liegen mag. Beim Sound hingegen hat man richtig schwache Songs aus dem Vorgänger gestrichen und nun eine sehr solide Leistung hingelegt, die jederzeit zu gefallen weiß und das Geschehen perfekt unterstreicht. Einen Mehrspieler gibt es natürlich auch und dieser ist ganz nett geworden, obgleich man leider sagen muss, dass es keine Game-Sharing-Funktion gibt, wodurch jeder Spieler eine UMD besitzen muss. Macht nichts, denn es gibt die Möglichkeit online mit bis zu sieben Fahrern zu spielen und lokal ebenso. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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