Warhawk galt bei der Ankündigung der PlayStation 3 als einer der ganz großen Titel, sollte einen ausschweifenden Singleplayer und einen noch besseren Mehrspieler-Modus besitzen. Nach und nach aber wurde das Spiel kastriert. Was übrig ist und warum ich doch einen Award springen lasse, ist kein Zufall, denn Warhawk besticht vor allem im Mehrspieler! Als das Spiel dann öffentlich auf der E3 2006 präsentiert wurde, stand der Titel ganz hoch im Kurs der Fans. Wer schon länger Fan der Marke PlayStation ist, der wird sicherlich wissen, dass es auch ein Warhawk für die PSone gegeben hat, welches bei der Presse sehr gut angekommen ist, die Spieler jedoch wollten es nicht so wirklich. Die Besonderheit der PS3-Version ist natürlich die Sixaxis-Steuerung, die vor allem bei den Flugzeugen zum Einsatz kommt. Beim Kauf von Warhawk gibt es zwei Varianten: Über das PSN für günstige 29,99 Euro und man kann das Spiel bequem vom XMB starten oder man kauft sich den Titel für 60 Euro, dann aber mit Bluetooth-Headset und muss jedes Mal die BD einschieben, bevor man starten kann. Sucht euch aus, was ihr lieber habt. Umfangreicher, überzeugender Mehrspieler Die Aufmachung des Menüs könnte nicht knapper sein, aber sie bietet den Vorteil, dass man sich sofort zurechtfindet und keine Fehler macht. Online-Spiel anwählen, Charakter sowie Flugzeug vorher individualisieren – die Möglichkeiten halten sich anfangs aber noch stark in Grenzen – und ab geht die Post. Es erwartet euch eine riesige Liste von Servern, die allesamt verdammt gut besucht sind. Unser Testmuster kam am 24. Sep. 2007 an, also vier Tage vor Release und der Server war schon mit über Tausend Usern belegt – wow! Nach dem Schock geht die Suche los. Pingkontrolle – gute Sache. Server-Filter – wunderbar! Räume nach Wünschen sortieren (nach Ping, Name, Spielerzahl) – herrlich! Die Möglichkeiten, die der Online-Modus bietet, um ein geeignetes Spiel zu finden, sind wie auf dem PC und lassen den Konsolenspieler nichts vermissen, was man sich früher bei Socom zum Beispiel sehnlichst gewünscht hat. Außerdem ist es sehr fair von Sony, dass Neulinge erst Zugang zu Ranked Servern erhalten, wenn sie einen gewissen Level erreicht haben. Löblich ist auch die Erstellung eines eigenen Raums, bei dem das Spiel misst, wie gut eure Leitung ist und wie viele Spieler lagfrei in eurem Raum Spaß haben können. Die Matches können public (für alle) oder privat (nur Freunde nach Einladung) sein, die Möglichkeiten bei Maps und Modi sind jedoch stark begrenzt. Gerade mal fünf Maps, davon weitere vier Varianten, und vier Spielmodi (DM, TDM, CTF und Domination) stehen zur Auswahl – schade, hier hätte man durchaus mehr machen können.. müssen! Ebenfalls vorhanden, aber nicht großartig ausgelegt: Clans und Statistiken. So viel zur Theorie, nun wollen wir mal die Waffen sprechen lassen. Action satt! Je nach Map startet man als Männchen oder direkt in seinem Flieger und darf sich in die rasanten Schlachten stürzen. Generell ist zu sagen, dass alle Karten ziemlich groß sind und so einiges an Verstecken, Powerups und dergleichen bieten. Gespielt wird in beiden Varianten aus der 3rd-Person-Ansicht, in der man einen sehr guten Überblick über das Spielfeld haben wird. Es gibt im Übrigen keine Auswahl einer Charakterklasse wie bei Battlefield. Dafür aber gibt es mehr als genug Waffen, die man im Spiel finden wird. Sniper, Bazooka, AK, MG und alles weitere, was man schon kennt. Über das Digipad kann man ganz bequem seine Waffen aussuchen. Wer verletzt ist, sollte sich schnell zu einer der wenigen Medipacks begeben, die in den Maps recht gut verteilt sind. Medipacks? Ja, Warhawk ist noch so „altmodisch“ und gibt euch Auskunft über die Lebensenergie von Mann und Fahrzeug. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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