Umfangreiche Dungeons Die Dungeons habe ich gerade schon kurz erwähnt, nun widmen wir uns mal diesen Dingern. Es wird meistens im Spiel darauf hinauslaufen, dass ihr in eine Höhle oder antike Ruinen müsst, um etwas zu finden. Hierbei kommt der 2D-Look des Spiels zum Tragen, denn ihr könnt euch nur nach links oder rechts bewegen. Springen ist natürlich auch drin. Hört sich stark nach Lenneth an? Ja, das stimmt. In Silmeria jedoch geht das Ganze ein wenig weiter. Hier könnt ihr auch Photonen abfeuern, um eure Gegner kurzzeitig einzufrieren, aber wenn ihr direkt zwei abfeuert, könnt ihr eine Teleportation vollführen, die die Positionen vertauscht. Das offenbart natürlich verschiedene Möglichkeiten, die Dungeons abwechslungsreich, umfangreich und spannend zu machen – und das haben die Entwickler auch getan. Hier und da gibt es einige Rätsel mit eben jener Fähigkeit. Noch cooler ist: Im Moment der Teleportation könnt ihr direkt abspringen, um eine höhere Ebene zu erreichen – sehr cool. Oben links seht ihr eine Karte. Während man sich in Lenneth noch des Öfteren verlaufen hat, weil man die Karte nicht vergrößern konnte, ist das im Silmeria kein Problem mehr. Mit R2 könnt ihr die Karte ganz groß werden lassen und zoomt raus, rein, dreht und wendet sie wie ihr möchtet. Dadurch habt ihr einen stets guten Überblick über eure Position und die der Siegelsteine. Siegelsteine? Ja, es gibt noch eine Besonderheit. Diese Steine bestimmen teilweise ganze Kämpfe, wenn man Pech hat, denn sie tragen bestimmte Effekte mit sich. Der eine Siegelstein hat den „Nebeleffekt“, wodurch ihr keine Gegner mehr auf der Minimap seht, ein anderer kann aber eure Angriffskraft um 200% erhöhen (behaltet den um Himmels Willen bis zum harten Bosskampf!). In den Dungeons gibt es dann auch verschiedene Bereiche, die andere Wirkungen haben, eben aufgrund dieser Steine. Der eine Bereich hat zum Beispiel den Feindeffekt „Größer“, wodurch ihr gegen stärkere und mehr Gegner kämpft. Dann aber gibt es noch " die Leere Gottes“, wo ihr keine Photonen einsetzen könnt und wo keine Veränderung der Steine hervorgerufen werden. Puh, kompliziert, ich weiß. Am Ende eines jeden Dungeons erwartet euch ein bockschwerer Bosskampf, bei dem ihr sehr taktisch vorgehen müsst, um hier überhaupt eine Chance zu haben. Hart, härter, Silmeria Ist euch etwas an dem gesamten Test bisher aufgefallen? Ich habe bislang nur einen negativen Aspekt genannt. Nun kommen weitere zwei, danach wars das auch schon. Ich habe wirklich fast verzweifelt nach irgendwelchen Mankos gesucht, aber selbst nach 27 Spielstunden keine weiteren gefunden. Einerseits dürfte Valkyrie Profile 2: Silmeria für Neulinge im Rollenspielgenre total abschreckend wirken, weil es nicht nur extrem komplex, sondern auch extrem schwer ist. Selbst ich als alter Hase im Genre musste schon zum Powerleveln greifen, um gegen einige Feinde und Bosse überhaupt eine Chance zu haben. Andererseits wirken manche Gespräche sehr platt und vermasseln die ansonsten richtig tolle Atmosphäre im Spiel, was ich schade finde. Aber das ist zum Glück nur eine Ausnahme, viel tragischer finde ich, dass es so wenige Speicherpunkte in den späteren Dungeons gibt. Da läuft man phasenweise 50 Minuten umher (auf dem richtigen Weg!) und spaziert an keinem einzigen Speicherpunkt vorbei – wo sind wir hier denn?! |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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