Und es geht noch viel weiter. Im Kampf selbst könnt ihr euren Squad von vier Leuten aufteilen. 3:1 2:2 oder eben alle in einer Gruppe – das ist euch überlassen. 2:2 hat den Vorteil, dass man seinen Feind von zwei Seiten angreifen kann, was vor allem bei Bossen ein großer Vorteil ist, weil diese Viecher zu 99% flächendeckende Angriffe benutzen, die bei einem Vierertrupp alle treffen würden – so nur zwei von vier. Man muss sehr viel planen, überlegen und auch anders angreifen, denn euer Magier kann zum Beispiel aus weiter Ferne einen Magieangriff nutzen, um die Feinde schon vorher ein wenig zu penetrieren. Es gibt noch einige weitere Feinheiten im Kampfsystem, aber diese nun weiter zu erklären würde in einem 5-Seiten-Test enden, was wir alle nicht wirklich wollen. Lenneth² Während Rüstungen und Waffen in Lenneth noch eher „unwichtig“ (ist jetzt sehr stark untertrieben, aber ihr lest gleich warum) waren, bekommen sie in Silmeria eine noch größere Rolle als ohnehin schon, denn ihr müsst die Waffen nun kaufen oder ihr erstellt sie in einem Shop, der von euch jedoch wieder andere Items dafür verlangt, die ihr in den gefährlichen Dungeons (dazu gleich mehr) bekommt oder in Truhen aufsammelt. Kommt ihr häufiger zu einem bestimmten Händler, bekommt ihr seltenere Items, die ihr anderswo nicht sehen würdet – gut zu wissen. Das ist aber noch längst nicht alles, denn jede Waffe hat besondere Fähigkeiten. Manche lassen euch im Kampf nur ein mal zuschlagen, andere 2, 3 oder gar 4 mal nacheinander – wie es die AP eben erlauben. Zusätzlich gibt es noch ein Feld für „Spezialangriff“, das auch nicht jede Waffe hat. Bei den Accessoires gibt es ein Hexfeld, das mit verschiedenen Hexagons gefüllt werden kann. Das Accessoires „Leerer Panzer“ wird euch nicht viel bringen, was aber auch von vornherein gezeigt wird, weil das Item grau untermalt ist. Dann kommen als nächstes die grünen Items (auch bei Waffen und allen anderen Gegenständen), die schon mehr bringen, vor allen Dingen aber Talente. Blau ist noch eine Ecke stärker und rot hingegen ist nicht nur wertvoll, sondern auch wichtig, weil diese Items meistens ein Talent, einen Spezialangriff und mehr als 2 Angriffe pro Runde erlauben. Wenn ihr im Hexfeld die richtigen Gegenstände miteinander kombiniert, könnt ihr beispielsweise besonders resistent gegen Feuer oder Eis sein. Magie spielt ja auch eine große Rolle im Spiel, denn sie ruft verschiedene Zustandsveränderungen hervor, wie Ohnmacht, Verwirrung (o.ä.), die im Kampf Gold wert sein können. Ich will das ganze hier nicht ausarten lassen, denn das Gameplay bietet noch so viel mehr, das man erwähnen könnte, aber es würde – wie gesagt – jeden Rahmen eines vernünftigen Tests sprengen und wir sind kein Magazin, das 5 bis 6-Seiten Tests bringt, die im Nachhinein nur wegen des Fazits gelesen werden. Eines möchte ich aber noch erwähnen, denn ich habe oftmals erwähnt, dass vieles von Valkyrie Profile Lenneth übernommen und verbessert worden ist. Silmeria spielt mehrere hundert Jahre vor Lenneth, weswegen Silmeria mehr ein Vorgänger als ein Nachfolger ist. In Lenneth hat man Soldaten für den Kampf gegen Odin gerüstet, in Silmeria wird eben jene Walküre von Odin in den Körper von Alicia verbannt, die nun gegen ihren „Vater“ rebelliert. Sie kann unter anderem Wächter aus umliegenden Waffen beschwören (nicht willkürlich, die seht ihr im Spiel – die Einherjar), die sich dann materialisieren und mit euch kämpfen. Von der Story will ich aber so gut wie nichts verraten, weil die einfach grandios und perfekt in Szene gesetzt ist. Die Zwischensequenzen verraten mal mehr, mal weniger über die Hintergründe, der Spieler wird oftmals zum Nachdenken angeregt. Ich sage nur so viel: An Wendungen, Dramaturgie und epischer Erzählweise fehlt dem Spiel rein gar nichts, da muss selbst ein Final Fantasy den Hut ziehen. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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