Die PC-Version von UaW konnte schon überzeugen, doch wie sieht es mit der Xbox 360-Fassung aus? Strategiespiele auf Konsolen haben schließlich keinen allzu guten Ruf – kann Universe at War das ändern? Die Antwort lautet: Leider nein. Wer einen vollwertigen Test zum Spiel erwartet, ist hier leider an der falschen Stelle. Im Test zur PC-Version erklären wir euch alle Funktionen des Spiels: Siehe hier. In diesem Artikel geht es lediglich um die Unterschiede zwischen PC und Xbox 360 – und diese fallen erschreckenderweise ziemlich hoch aus. Mehr Sichtweite, mehr Ruckler Manchmal ist „mehr“ eben doch nicht besser. Während wir uns bei der PC-Fassung noch über die recht geringe Zoomstufe geärgert haben, woraus eine relativ schlechte Übersicht resultierte, ist bei der Xbox 360-Fassung zumindest dieser Punkt behoben worden – allerdings durch ein wenig Schummeln. Nicht, dass man höher zoomen kann, nein, die Gebäude sowie Einheiten sind einfach kleiner. Geneigte Spieler werden es in Verbindung mit der geringeren Auflösung am TV bringen, dieses Argument ist aber falsch. Das Spiel kann in 720p (1280*720 progressive)gespielt werden – was auch getan wurde – und unsere PC-Fassung lief mit 1280*960. Fakt ist aber: Die Übersicht wurde doch besser, man kommt selbst mit den großen Läufern klar. So richtig sehr wird euch aber sicherlich die Steuerung des Spiels interessieren. Und genau zu dieser kommen wir nun. Mit dem rechten Stick könnt ihr die Kamera drehen und zoomen, während der linke Stick zum Bewegen der Kamera gedacht ist. Mit A wählt ihr einzelne, durch Drücken des Buttons mehrere Einheiten aus. Mit B werden sie wiederum abgewählt. Mit LB ruft ihr beim Konstrukteur das Baumenü auf und könnt neue Gebäude bauen, die mit dem linken Stick navigiert werden. Mit den anderen Tasten können Spezialfähigkeiten ausgewählt und aktiviert werden. In der Regel ist die Steuerung sehr eingängig und wirklich gut auf den Controller abgestimmt. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass es unheimlich viel Eingewöhnungszeit braucht, um auch in hitzigen Kämpfen nicht den Überblick zu verlieren. Maus und Tastatur sind hier weiterhin deutlich im Vorteil, was leider zu Punktabzug im Komfort führt. Wie schon im ersten Abschnitt nach der Überschrift erwähnt, sind die Grafiken merklich verkleinert worden, um das Geschehen besser einzufangen. Das hat nicht nur eine merklich seltsamere Grafik, sondern auch andere Probleme nach sich gezogen. Ständig hat es bei uns geruckelt. Es gab kaum Minuten, in denen wir mit einer konstanten Framerate gespielt haben. Gerade bei hohem Gegneraufkommen (was dummerweise nicht gerade selten vorkommt) ging die Bildrate richtig übel in die Knie. Das hätte nach der verlängerten Wartezeit wirklich nicht sein müssen. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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