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True Crime New York City

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 erschienen
Kategorie/Genre
 Action

Anfang 1 2 » Fazit
Die GTA Serie ist eine der beliebtesten Serien überhaupt. Kein Wunder also, dass viele das Erfolgskonzept von Rockstars Spielen kopieren wollen. Und Konkurrenten  gibt es wie Sand am Meer. Nehmen wir z.B. das früher unglaublich erfolgreiche Driver, Das dreißiger Jahre Epos Mafia und die unvergessene 'The Getaway' Serie. Dumm nur, dass gerade Driver und 'The Getaway' im Gegensatz zu GTA im Laufe der Zeit immer schlechter wurden und eher durch negative Artikel und Tests auffielen, als durch Positive. Doch nicht alle waren so schlecht. Ein Spiel schaffte es sogar gefährlich nah an das damalige GTA Vice City heran. True Crime Streets of L.A. aus dem Hause Luxoflux bot alles, was GTA nicht oder nur spärlich hatte. Dadurch, dass die 3 Spielelemente Beat´em Up, möglichst cooles Autofahren und Bullet Time Schießereien vereint wurden, erreichte True Crime in den Fachmagazinen eine Vielzahl an hohen Wertungen mit meistens über 80%. Logisch, dass Luxoflux natürlich gleich mit den Arbeiten zu einem Nachfolger begonnen hat, um sich diesmal die Krone zu holen. Das ist nun 2 Jahre her und True Crime New York City ist bei uns zum Test eingetrudelt. Mit neuem Held, neuer Stadt und mehr Action haben wir uns durch Manhatten gekämpft und verraten euch, ob True Crime der Titel sicher ist, oder nicht. Viel Spaß!

Aus Böse wird Gut!

Marcus Reed, der Charakter, dessen Kontrolle ihr übernehmt, ist wirklich nicht zu beneiden. Zuerst verrät ihn seine eigene Gang, dann kommt sein Vater in den Knast und schließlich soll Marcus auch
noch ein Cop werden. Dass das einem Gangster, dessen Vater Der "King" von New York ist, natürlich überhaupt nicht schmeckt, ist dabei sehr verständlich, denn schließlich muss er sich nun an Regeln halten. Doch Marcus wäre nicht Marcus, wenn er nicht doch ein wenig über die Stränge hinaus schlagen würde. Bevor man euch schließlich aber auf die Straße loslässt, heißt es erstmal als frischgebackenes OCU-Mitglied (Undercover-Cop Einheit) die Grundregeln zu lernen. Für euch bedeutet das: Ihr lernt im Tutorial alle Feinheiten der sehr komplexen Steuerung kennen. So z.B. das Schießen, Auto fahren, Schleichen und natürlich auch das Kämpfen. Habt ihr alle Ebenen gemeistert, geht's mit eurem Freund und Mentor Terrence Higgins auf die Straße, um die letzten Tricks und Kniffe der Polizeiarbeit zu erlernen. Ist dies erledigt, ereignet Marcus erneut ein schwerer Schicksalsschlag, denn sein Mentor stirbt bei einer Bombenexplosion. Natürlich schwört Marcus bittere Rache und macht sich auf, um in einer spannenden Geschichte voller zwielichtiger Charaktere den Mörder zu finden.

Good Cop/Bad Cop

Neben den normalen Story-Missionen, die euch von Triaden über Mafia bis hin zu Drogenbaronen führen, könnt ihr euch auch im frei befahrbaren New York um die normalen Polizeieinsätze kümmern. Während ihr durch Manhatten mit einem der rund 30 Fahrzeuge schippert, kommen über Funk

permanent Einsatz-Anfragen an. So sollt ihr unter anderem Entführer, Diebe, Schläger und Betrunkene dingfest machen. Wie ihr dabei vorgeht, bleibt immer euch überlassen. Entweder ihr zückt eure Marke oder feuert einen Warnschuss ab, um die Verbrecher zum Aufgeben zu bewegen. Sollten sie sich uneinsichtig zeigen, könnt ihr sie aber auch windelweich prügeln oder sie durch einen gezielten Schuss überreden sich festnehmen zu lassen. Im Vorgänger war es noch relativ unerheblich ob ihr diese Einsätze macht oder nicht. Diemal jedoch solltet ihr es doch lieber tun. Denn wenn nicht, wird sich die Lage in genau diesem Gebiet erheblich verschlechtern. Das gesamte Manhatten ist in Gebiete aufgeteilt, die anzeigen wie hoch das Verbrechen ist. (grün: sauber, rot verbrecherverseucht) Kümmert ihr euch überhaupt nicht drum, kann es passieren, dass ihr degradiert werdet und als Streifenpolizist mindestens 3 Festnahmen machen müsst, um euren Ruf und Rang wieder herzustellen. Seit ihr hingegen immer zur Stelle wenns brenzlig wird,wird euch schon bald eine Beförderung winken, wodurch ihr neue Waffen und Fahrstile erhaltet.

Natürlich verdient ein guter Cop auch 'ne Mange Kohle, die man in diversen Dojos, Klamottengeschäfften und Imbissbuden sowie Waffenläden loswerden kann, um entweder seine Optik oder seine Fähigkeiten zu verbessern. Ihr könnt aber noch mehr: Als böser Cop könnt ihr unschuldigen Strafzettel verpassen, Drogen unterjubeln oder sie einfach nach Herzenslust vertrimmen. Doch Vorsicht! Geht ihr zu hart rann, platzt euren Kollegen bald

der Kragen und sie werden euch mit aller Gewalt in die Schranken weisen, bis ihr euch als Straßencop wiederfindet. Seit ihr in der Story ein wenig voran gekommen, stehen euch außerdem noch Undercovermissionen als Untergrundfahrer und Untergrundkämpfer zur Verfügung, wo ihr euch Respekt verdient und schließlich am Ende den ganzen Laden auffliegen lasst. Dadurch, dass ständig neue Einsätze kommen und auch die Kollgen diesmal mithelfen, fühlt man sich schnell als richtiger Cop, der in einer knallharten Großstadt für Ordnung sorgen möchte. Doch egal wie Gut oder Böse ihr wart, euer Verhalten hat leider keinerlei Einfluss auf die spannende Handlung. Meist müsst ihr in diesen Missionen am Ende eine Zielperson befragen. Dabei empfiehlt es sich den Pegel mit ein paar Schlägen immer schön in der Mitte zu halten, um die nötigen Informationen zu bekommen. In einem Punkt kann sich auch dieses True Crime leider überhaupt nicht mit GTA messen: Die Spieldauer. Mit den Hauptmissionen ist man höchstens 12 Stunden lang beschäfftigt. Zum Vergleich: In San Andreas hat man um diese Zeit noch nicht einmal die 2. Stadt gesehen. Doch auch wer schon alle Missionen durch hat-die Polizeieinsätze und Undercovernebenmissionen machen durchaus noch lange Spaß und werden euch ganz sicher eine Weile vor den Bildschirm fesseln. Was eher nicht so fesselnd war, ist die KI der Kollegen und Gegner. Warum z.B. schießen meine Kollegen einen Gangster nieder, der schon lange aufgegeben hat ? Oder wieso rammen sie mich ständig aus dem Weg ? Die Gegner sind nur geringfügig intelligenter: So verstecken sie sich wenigstens mal hinter ein paar Kisten, um in Deckung zu gehen. Mit einem gezielten Schuss auf ein explodierendes Objekt ist das aber nicht wirklich ein Problem.
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