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The World Ends With You

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 erschienen
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Kategorie/Genre
 Rollenspiel

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Pins werden durch verschiedene Aktionen ausgelöst. Manche durch Ziehen einer Linie (Feuer), andere durch einen klassischen „Slash“ (symbolisiert eine Art Schwertsteich) oder durch Pusten sowie Schreien – The World Ends With You bietet viele Möglichkeiten, allerdings scheitert es an einer Sache: Der Einsatz erfordert viel Geschick und die enorme Fülle an Pins wird euch letztlich dazu verleiten, nur die üblichen und vielleicht „besten“ (hochgelevelt) zu benutzen.

Shiki ist oftmals eure Partnerin, über die ihr die Kontrolle übernehmen könnt, aber nicht müsst. Mit dem Digikreuz des DS kommandiert ihr das gute Mädel herum und müsst die möglichst beste Kombo ausführen, damit ein grüner Schimmer runter auf den Bildschirm zu Neku kommt, womit ihr einen starken Spezialangriff schlussendlich ausführen könnt. Die Gefahr bei den Kämpfen liegt jedoch darin, dass keiner von beiden sterben darf, da die Charaktere geistig wie auch körperlich in dem Fall verbunden sind, jedoch in anderen „Zonen“ kämpfen. Die automatische Steuerung von Shiki – also ohne euer Eingreifen – funktionierte soweit ganz gut. Am Ende gibt es dann die standardmäßigen Erfahrungspunkte, die die Stärke der Pins auffüllen.

Gespräche, Rätsel – All das wundervoll dargestellt

Während eines Tages, der immer mit einer Mission in Verbindung steht, werdet ihr zahlreiche Gespräche führen, abhören und miterleben. Oftmals sind sie von immenser Wichtigkeit, weil ihr nur so an die Lösung eines kleinen Rätsels gelangt. Da wäre zum Beispiel Tag 2 zu nennen, wo es gilt, eine Hundestatue von einem Fluch zu befreien. Auf der Hauptstraße seht ihr auch so eine Statue, der zunächst geholfen werden muss. Sobald ihr die Hundestatue dann näher betrachtet habt, müsst ihr einen Mann abhören, der dann was von „Polieren“ sagt. Zack, des Rätsels Lösung für die Hundestatue ist da. Komplizierter wird es in der Regel zum Glück nicht.

Und da gibt es noch einige weitere Spielereien, die sich Square Enix für euch ausgedacht hat. Da wäre zum Beispiel das Handy. Mittlerweile hat so ziemlich jeder Bundesbürger eins, die meisten aber nutzen es nur zur Telefonie. In The World Ends With You ist es – wie so oft inzwischen – das reinste Multimediagerät, mit dem ihr euer Spiel immer und überall speichern, die Ausrüstung wechseln oder neue Pins in vier Slots á sechs Pins packen könnt. Obendrein wird faul sein belohnt, denn wer das Spiel über einige Tage hinweg nicht spielt und dann wieder einschaltet, wird Erfahrungspunkte kriegen – ein sehr cooles Feature, das ein Weiterspielen auch nach einigen Tagen fördert.

Grafisch ist der Titel ziemlich cool gemacht, allerdings besteht hierbei die Gefahr, dass der Grafikstil nicht wirklich jedem Spieler zusagen muss, da es sich um eine Art Comic-Stil handelt, der ziemlich „Sprayer“-like wirkt. Ihr kennt sicherlich diese ganzen Schmierereien (manche nennen es auch Kunst) auf den U-Bahnen und diversen Zügen, nicht wahr? So in etwa müsst ihr euch die Schriftart des Spiels vorstellen. Passt bei The World Ends With You aber wie die Faust aufs Auge, da das Spiel im Herzen von Japan handelt. Musikalisch darf man sich themengerecht auf Japan-Pop einstellen, der zu keiner Zeit wirklich störend wirkt.

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