The Ship: Mörder Ahoi! (Tests)Mit „The Ship: Mörder Ahoi!“ kam endlich auch mal ein innovatives Spielkonzept zu mir nach Hause, denn dieses Spiel versetzt euch in ein mörderisches Komplott auf hoher See. Ob es das Zeug zu einem Multiplayer-Hit wie Counterstrike hat, werde ich in diesem Testbericht beleuchten. Euch wünsche ich jetzt noch viel Spaß beim Lesen des Reviews! Da es aber zu einfach und langweilig wäre, wenn man immer abwechselnd das Opfer oder der Jäger wäre, haben sich die Entwickler gedacht, dass man immer beides ist. Während man also sein Opfer sucht und ihm hinterher schleicht, wird man auch selber gejagt. Es lohnt sich also immer, mal kurz zurück zu schauen, um Verdächtige Verfolger ausfindig zu machen und seinen Jäger schlussendlich auch den Garaus zu machen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn tötet man eine Person, die weder das Opfer noch der Jäger ist, bekommt man eine Geldstrafe aufgebrummt! Das unauffällige Töten steht bei diesem Titel im Vordergrund. So sind überall auf den Schiffen Kameras und Wächter verteilt. Im Sichtbereicht dieser sollte man keine Waffe in die Hand nehmen, da man sonst sofort festgenommen und vor das Schiffgericht gestellt wird. Dort wird man je nach Verbrechen, zu einer Geldstrafe und einem relativ kurzen Gefängnis-Aufenthalt verurteilt. Gewonnen hat übrigens, wer als erstes 25000 $ gesammelt hat oder am Ende der Rundenzeit der reichste Spieler ist. Nanu….seit wann gibt es Bedürfnisse bei Shootern? Eigentlich kennt man so etwas nur von Titeln wie „Die Sims“ und dessen Add-Ons. Aber auch hier zeigt der Titel Innovationsgeist! Während man um sein Leben bangt und seinem Opfer nachstellt, muss man auch noch seine Bedürfnisse beachten. Unter anderem muss man darauf achten, dass sein Charakter nicht verhungert, verdurstet oder sogar im stehen einschläft. Wird ein Bedürfnis kritisch vernachlässigt, erscheint es am linken Bildschirmrand und man weiß, dass man etwas machen muss. Ist sein Charakter z.B. zu Müde, kann man nicht mehr rennen und der Bildschirm wird ein paar Sekunden schwarz. Wenn so etwas passiert, ist man ein leichtes Opfer für seinen Jäger. Genau deswegen sind die Bedürfnisse in diesem Spiel eingebaut, denn auch sein Opfer hat Bedürfnisse und kann z.B. beim Schlafen oder wenn es sein „Geschäft“ verrichtet, leichter kalt gestellt werden. Kommentar (CS) :
Endlich traut sich mal wieder ein Hersteller, ein neuartiges, innovatives Spielkonzept umzusetzen. Mit „The Ship: Mörder Ahoi“ ist es „Outerlight“ gelungen, eine Alternative für Counterstrike bereitzustellen. Die Grafik reißt einen zwar nicht gerade vom Hocker, erfüllt aber ihren Zweck. Ich verbrachte bis jetzt rund 30 Stunden damit auf hoher See, Jäger und Gejagter zu spielen und was soll ich sagen? Es hat mir einfach Spaß gemacht. Wer einmal hinter das Spielkonzept gestiegen ist, wird es lieben. Das Spiel ist für jeden zu empfehlen, der einmal etwas neues ausprobieren will und dem Multiplayer-Spiele zusagen.
Geschrieben von: Chris Stanko am 07.12.2006 |
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