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The Ship: Mörder Ahoi! (Tests)


The Ship: Mörder Ahoi!

Mit „The Ship: Mörder Ahoi!“ kam endlich auch mal ein innovatives Spielkonzept zu mir nach Hause, denn dieses Spiel versetzt euch in ein mörderisches Komplott auf hoher See. Ob es das Zeug zu einem Multiplayer-Hit wie Counterstrike hat, werde ich in diesem Testbericht beleuchten. Euch wünsche ich jetzt noch viel Spaß beim Lesen des Reviews!

Auftragskiller auf hoher See…

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Wie es der Titel schon andeutet, schlüpft ihr in die Rolle eines Auftragskillers. Zu Beginn einer Runde bekommt man den Namen des Opfers und dessen Standort, der alle 30 Sekunden aktualisiert wird. Hat man das Opfer schon mal eine Runde zuvor getroffen, wird auch noch das Bild angezeigt. Die Aufgabe des Spielers ist es jetzt, sein Opfer zu finden und es Unauffällig um die Ecke zu bringen. Wenn sein Opfer die Radieschen von Unten betrachtet, bekommt man Geld für den Mord. Die Höhe der „Gage“ richtet sich nach der Mordwaffe. Wird der Mord mit einer Waffe ausgeführt, mit der z.B. seit 5 Runden kein anderer gemeuchelt wurde, bekommt man dementsprechend viel mehr Geld, als mit einer „Standardmordwaffe“. Im Spiel gibt es dann auch eine Liste, wo man nachschauen kann, welche Waffen zurzeit am Meisten Geld einbringen. Das schöne an diesem Prinzip ist, dass man mit einem Mord mal schnell das 7-fache der normalen Gage bekommt und somit dem Sieg schnell näher kommt.

Da es aber zu einfach und langweilig wäre, wenn man immer abwechselnd das Opfer oder der Jäger wäre, haben sich die Entwickler gedacht, dass man immer beides ist. Während man also sein Opfer sucht und ihm hinterher schleicht, wird man auch selber gejagt. Es lohnt sich also immer, mal kurz zurück zu schauen, um Verdächtige Verfolger ausfindig zu machen und seinen Jäger schlussendlich auch den Garaus zu machen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn tötet man eine Person, die weder das Opfer noch der Jäger ist, bekommt man eine Geldstrafe aufgebrummt!

Das unauffällige Töten steht bei diesem Titel im Vordergrund. So sind überall auf den Schiffen Kameras und Wächter verteilt. Im Sichtbereicht dieser sollte man keine Waffe in die Hand nehmen, da man sonst sofort festgenommen und vor das Schiffgericht gestellt wird. Dort wird man je nach Verbrechen, zu einer Geldstrafe und einem relativ kurzen Gefängnis-Aufenthalt verurteilt.

Gewonnen hat übrigens, wer als erstes 25000 $ gesammelt hat oder am Ende der Rundenzeit der reichste Spieler ist.

Auch Bedürfnisse hat der Mensch 

Nanu….seit wann gibt es Bedürfnisse bei Shootern? Eigentlich kennt man so etwas nur von Titeln wie „Die Sims“ und dessen Add-Ons. Aber auch hier zeigt der Titel Innovationsgeist! Während man um sein Leben bangt und seinem Opfer nachstellt, muss man auch noch seine Bedürfnisse beachten. Unter anderem muss man darauf achten, dass sein Charakter nicht verhungert, verdurstet oder sogar im stehen einschläft. Wird ein Bedürfnis kritisch vernachlässigt, erscheint es am linken Bildschirmrand und man weiß, dass man etwas machen muss. Ist sein Charakter z.B. zu Müde, kann man nicht mehr rennen und der Bildschirm wird ein paar Sekunden schwarz. Wenn so etwas passiert, ist man ein leichtes Opfer für seinen Jäger. Genau deswegen sind die Bedürfnisse in diesem Spiel eingebaut, denn auch sein Opfer hat Bedürfnisse und kann z.B. beim Schlafen oder wenn es sein „Geschäft“ verrichtet, leichter kalt gestellt werden.       

Die goldenen 20er

Trotz der Source-Engine (Half-Life 2) sieht das Innenleben der Schiffe etwas schmucklos aus. Man hat häufig das Gefühl, dass man hier schon einmal gewesen ist, obwohl man die Karte zuvor noch nie gespielt hat. Da die Grafik im Comicartigen 20’er Jahre Stil gehalten ist, kann man aber auch damit recht gut leben.

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Auf der DVD findet man nicht nur das Hauptspiel, sondern auch zwei andere. Zum einem das The Ship – Tutorial und den The Ship – Einzelspieler. Im Tutorial erlernt man alle Fertigkeiten und Dinge, auf die man achten sollte. Den Einzelspieler Part von The Ship kann man auch als erweitertes Tutorial sehen. In diesem sehr kurzen Storymodus mit nur ca. 3 Stunden Spielzeit, hat man die Aufgabe 100.000 $ zu sammeln, um vom Schiff flüchten zu können. Wenn man auch dieses „Tutorial“ abgeschlossen hat ist man bereit, es mal gegen menschliche Gegner zu versuchen. Im Hauptspiel hat man die Auswahl zwischen den 4 Multiplayer-Modi Jagd, Eliminierung, Duell und Todeskampf. Außerdem sind im Spiel 8 Schiffe (Maps) enthalten. Das klingt nicht viel, reicht aber aus, da man im Vorteil ist, wenn man die Schiffe genau kennt.

Außer den 4 Multiplayer Modi gibt es auch noch einen Arcade-Modus, bei dem man gegen bis zu 16 Computergegner spielen kann. Dieser Modus macht aber nicht wirklich Spaß, da die KI der Bots sehr mies ist. Daher ist  „The Ship: Mörder Ahoi“ schlussendlich doch ein reines Multiplayer-Game.

Kommentar (CS) :

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Endlich traut sich mal wieder ein Hersteller, ein neuartiges, innovatives Spielkonzept umzusetzen. Mit „The Ship: Mörder Ahoi“ ist es „Outerlight“ gelungen, eine Alternative für Counterstrike bereitzustellen. Die Grafik reißt einen zwar nicht gerade vom Hocker, erfüllt aber ihren Zweck. Ich verbrachte bis jetzt rund 30 Stunden damit auf hoher See, Jäger und Gejagter zu spielen und was soll ich sagen? Es hat mir einfach Spaß gemacht. Wer einmal hinter das Spielkonzept gestiegen ist, wird es lieben. Das Spiel ist für jeden zu empfehlen, der einmal etwas neues ausprobieren will und dem Multiplayer-Spiele zusagen.

 

Geschrieben von: Chris Stanko am 07.12.2006




 
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Kommentar
Windows 2000, XP, Vista Pentium 3 mit 1,8 GHz 512 MB RAM 1,3 GB freier Festplattenspeicher Direct X9 kompatible Grafikkarte Internet-Verbindung

Redaktionswertung

Spielspaß:
Grafik:
Sound:
Gameplay:

User-Wertung
Positiv
  • - Innovatives Spielkonzept
  • - 8 Schiffe (Map’s)
  • - Alle Schiffspläne liegen als Poster bei
  • - schönes Tutorial
Negativ
  • - Miese Gegner KI
  • - ein paar Schiffe zu groß
Galerien dazu


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