The Legend of Zelda: Twilight Princess (Tests)
Was mussten wir lange warten, um endlich diesen Titel spielen zu können. Die Japaner waren begeistert, der Amis ebenso und auch mich konnte der Titel vollends überzeugen. Ich glaube auch kaum, dass es irgendwen gibt, den dieses Spiel nicht spätestens nach 10 Spielstunden gepackt und in seinen Bann gezogen hat. Warum dieses Spiel locker und nahezu mühelos einen Award bekommen hat und warum es ein sicherer Anwärter auf den Titel „Spiel des Jahres“ ist, lest ihr in den folgenden Zeilen – viel Spaß!Es fängt, wie in jedem Zelda eigentlich, total harmlos an. Ihr seht die Welt, wie sie noch ganz liebevoll und sicher ist. Ihr seid auf der Farm eures Arbeitgebers und müsst Ziegen in den Stall bringen, aber irgendwann merken die Dorfbewohner, dass etwas nicht stimmt – das Schattenreich nähert sich und hat ganz Hyrule schon einverleibt. Nach und nach merkt auch Link, was los ist und er merkt, dass er von den Göttern auserwählt ist, die Welt zu retten. Er muss die vier Lichtgeister befreien, um das Schattenreich zu verbannen. Es ist schwer, diese grandiose und epische Geschichte in Worten zu fassen ohne eine Wort-für-Wort-Nacherzählung zu machen, aber eins sei gesagt: Die Story ist genial und bekommt ihren Aufschwung ab dem Zeitpunkt, wo ihr alle vier Geister befreit habt. Der Anfang gestaltet sich aber trotzdem etwas zu mühselig. Aller Anfang ist schwer Was sicherlich viele interessieren wird, ist wie sich der Titel so steuern läßt. Eine detaillierte Beschreibung der Steuerung über Wii-Remote und Nun-Chuck spare ich mir jetzt, das kann man sich überall durchlesen. Die Steuerung, um es platt zu sagen, wirkt stark aufgesetzt, macht sich aber in der Praxis dennoch sehr gut. Aber ich frage mich, wozu man die Sensoren braucht, wenn man auf dem Remote ohnehin eine Alternativsteuerung geboten bekommt. Man kann zum Beispiel den Remote durch den Raum schwingen, um mit dem Schwert zu schlagen, alternativ kann man aber auch einfach nur A drücken, was denselben Effekt nach sich zieht. Es macht natürlich viel mehr Spaß alles mit dem Controller motorisch zu machen, aber manchmal ist es deutlich bequemer, die Tasten zu greifen. Beim Fischen allerdings gibt sich die Steuerung ziemlich praktisch und intuitiv, aber dafür stört die Ansicht dort ein wenig, weil man die Boje (nennt sich das so?) nicht allzu gut sehen kann, aber gerade an dem Beispiel sieht man, wozu eine gute Steuerung gut ist – hier ist die Empfindlichkeit genau richtig eingestellt, generell kann man das von Zelda behaupten. Land der unbegrenzten Möglichkeiten und des umfangreichsten Gameplays Ich müsste einen Test auf die Beine stellen, der weit über 5 normale Seiten gehen würde, wenn ich das Gameplay auch nur im Ansatz so perfekt beschreiben wollte, sodass der Test dem Spiel gerecht werden würde. Aber da ich euch nicht mit endlosen Beispielen und Fakten zumüllen will, werde ich die elementarsten Dinge des Spiels auflisten und sagen, warum der Titel so eine Bombe ist. Generell kann man sagen, dass sich der Titel in zwei verschiedene Bereiche teilen läßt: Die Schattenwelt und die Lichtwelt. Beide haben ihre Besonderheiten und machen somit ein mehr als abwechslungsreiches Gameplay aus. In der Schattenwelt, welche man sehr gut mit dem Hit ICO vergleichen kann, bewegt ihr euch als Wolf durch die Gegend und habt Midna auf eurem Rücken, die euch jederzeit mit hilfreichen Tipps und weiteren Dingen beraten wird. Die Schattenwelt ist aber dennoch sehr cool gemacht, denn hier gilt es immer den Lichtgeist zu befreien, wofür ihr „Lichttropfen“ finden müsst, welche sich in einigen bestimmten Gegnern befinden, die ihr wiederum nur durch euer Gespür (Steuerkreuz rechts bzw. links) sehen könnt. Das Gespür von Link in Wolfgestalt ist ohnehin sehr praktisch, denn damit könnt ihr zudem noch einige versteckte Löcher finden, die ihr ausbuddeln könnt, wodurch ihr Rubine oder Herzen für euere Lebensenergie erhaltet – sehr praktisch und auflockernd. Darüber hinaus gilt es in den kurzen Dungeons einige Rätsel zu lösen, wie zum Beispiel gleich am Anfang (zugegeben, ich konnte den Titel bislang nur ca. 20 Zeitstunden spielen), wo ihr als Wolf einige Hebel betätigen müsst, um einen Wasserpegel zu senken bzw. zu heben. Dadurch erschließt ihr euch neue Wege. Aber auch im späteren Verlauf werdet ihr es immer wieder mit klasse in Szene gesetzten Rätseln und Aufgaben zu tun bekommen, die ein wenig Denkvermögen und ein wachsames Auge erfordern – klasse! Dabei wird das Spiel niemals langweilig, weil die Atmosphäre hierbei vollkommen anders ist als in der Lichtwelt, denn hier ist alles in einem dezenten Grauton, der mit einer recht subtilen Stimmung daherkommt. Die Mischung von Schwarz und einem recht seltsamen – aber tollen – Rotton ergibt ein absolut stimmiges Bild. Auch der Levelaufbau kann vollends überzeugen, denn manchmal gilt es sich von Ort zu Ort zu bewegen, was nur durch Midna möglich ist, da sie euch durch einen langen Fangarm auffangen kann. Außerdem könnt ihr euch dank ihr sowohl in der Schatten- als auch in der Lichtwelt von Ort zu Ort bequem teleportieren, wodurch lange Laufwege entfallen. Darüber hinaus gilt es manchmal auch an alte Orte in der Schattenwelt zurückzukehren, weil es ein bestimmtes Hindernis gibt, das überwunden werden muss; hier wird alles sinnvoll miteinander verknüpft – super! Geschrieben von: Adam Smieja am 15.12.2006
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Was mussten wir lange warten, um endlich diesen Titel spielen zu können. Die Japaner waren begeistert, der Amis ebenso und auch mich konnte der Titel vollends überzeugen. Ich glaube auch kaum, dass es irgendwen gibt, den dieses Spiel nicht spätestens nach 10 Spielstunden gepackt und in seinen Bann gezogen hat. Warum dieses Spiel locker und nahezu mühelos einen Award bekommen hat und warum es ein sicherer Anwärter auf den Titel „Spiel des Jahres“ ist, lest ihr in den folgenden Zeilen – viel Spaß!
