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The Fast and the Furious Vorschau

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 29. Februar 2008
Plattform
Kategorie/Genre
 Rennspiel

Anfang 1 2 » Fazit

Wer denkt, dass es nach Need for Speed Underground 1 und 2 sowie Need for Speed Carbon und den zahlreichen Versoftungen der “Underground”-Szene keine Spiele mehr in diesem Milieu gäbe, liegt leider vollkommen falsch. D3 Publisher of Europe bringt zusammen mit Koch Media ein Spiel heraus, welches starke Ähnlichkeit mit einem Film hat, der schon etwas länger auf DVD verfügbar ist.

Zunächst wäre dem Spiel recht positiv anzuhängen, dass es eine Story verfolgt, obgleich diese für ein Rennspiel ganz typisch ist: Werde zum bekanntesten und gefürchtetsten Underground-Fahrer in Tokyo. Dafür müssen zahlreiche Rennen gewonnen werden und die eigene Karre hat natürlich ebenfalls passend auszusehen.

Bekanntes Prinzip

Nach einer sehr laaaaaangen Ladezeit öffnet sich endlich das Menü des Spiels und die Auswahl zwischen der Karriere und dem Mehrspieler fällt leicht. Und nach einer weiteren unheimlich langen Ladezeit folgt eine kurze Storysequenz, nach der es endlich losgeht. Doch bevor das erste Rennen beginnt, ist auch schon der Kaffee vom Cheffe Victor fertig und halb ausgetrunken. Nicht eine Minute später ist das Rennen auch vorbei, weil der Nitroboost den Gegner lediglich euren Auspuff sehen lässt. Die nächste Ladezeit folgt, Victor macht sich mittlerweile den zweiten Kaffee. Au weia.

Ok, danach entfaltet das Spiel aber sein wahres Können und das liegt definitiv im Tuning-Bereich, denn hier gibt es zahlreiche virtuell kostenpflichtige Anschaffungen, wie einen Nitro, einen Motor, Bremsen, Lüftung, und so weiter und so fort. Im Gegensatz zu NfS kann man The Fast and the Furious vier Updates vornehmen. Das Problem in unserer Preview-Version war jedoch, dass man zu schnell an Level 3 oder gar Level 4 Upgrades kam. Schon nach dem Kauf der ersten Karre konnte ich mir Nitro Lvl 4 und einen starken Turbo (Level 3) kaufen ohne dabei in Geldnöte zu kommen. Hernach habe ich mich noch ein wenig ans optische Tuning gemacht, welches zwar kein Autosculpt wie NfS Carbon oder Pro Street besitzt, aber dennoch mit sehr vielen verschiedenen Möglichkeiten aufwartet.

Nachdem auch das getan ist, fährt man in der „Open World“ durch die Gegend und erlebt so gut wie nichts. Es ist immer dunkel und die Straßen so gut wie leer. Schade eigentlich, denn das befahrbare Gebiet ist ganz schön riesig und würde glatt dazu einladen im Burnout-Stil einfach durch die Gegend zu heizen und dem Gegenverkehrt das Leben schwer zu machen. Aber nichts da. Auf der jederzeit abrufbaren großen Map können dann Herausforderungen ausgewählt werden, für die es dann Cash gibt, welcher lediglich dazu dient, sich neue Karren oder die dafür benötigte Ausrüstung zu kaufen. Die Rennmodi können sich sehen lassen, sind aber keine großartigen Neuerungen (Head-to-Head, normales Rennen, Driftchallenges, etc.).

Was mich an der Steuerung oftmals sehr genervt hat war die Driftlastigkeit aller Fahrzeuge, wodurch ich nie wirklich die Kontrolle über einen meiner Boliden hatte, auch wenn das Heck nur einige wenige Zentimeter ausgeschlagen  ist. Okay, das mag wahrscheinlich auch daran liegen, dass das Spiel dem Film in nichts nachstehen will. An sich ganz gut so, aber es frustriert schlichtweg, wenn man in jeder zweiten Kurve die Kontrolle über sein Auto verliert.

Steril mit etwas Stil

Während die Autos noch ganz gut aussehen und die ganzen Lichtreflektionen am Wagen einen ordentlichen Eindruck machen, muss ich über den Rest doch phasenweise fluchen. Aber ok, wir haben es hier mit einer Preview-Version zu tun und bis das fertige Produkt erscheint sind ja noch zahlreiche Wochen hin. Die Strecken kann man am besten beschreiben mit „Mal hui, mal pfui“. Hierbei handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um ein Wechselbad der Gefühle.

Ganz ohne Zweifel stehe ich dem Soundtrack entgegen, denn das bisher gehörte machte einen super Eindruck, wobei bei The Fast and the Furious Abwechslung im Vordergrund steht. Vom Punk zum Rock über HipHop bis hin zu ganz strangen Sachen findet man hier alles, was das Herz beglückt.

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