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The Elder Scrolls IV: Oblivion (Tests)


The Elder Scrolls IV: Oblivion

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Wie lange mussten wir auf diesen Titel warten? Um es euch zu verraten: Fast 4 Jahre ist es her, als Bethesda Softworks angefangen hat diesen Titel zu entwickeln. Letztes Jahr bekamen wir auch endlich erste Bilder zu Gesicht und die ganzen Videos machten uns schon richtig heiß auf das Spiel. Nun ist es seit wenigen Wochen endlich auf dem hiesigen Markt erhältlich und wir haben den Kracher im Test. Warum das Spiel so gut ist und warum es sich unseren Award verdient hat, lest ihr nun im Test, viel Spaß!


Weil das Spiel weit über 100 Spielstunden hat und wir nicht wirklich alles erklären wollen, fangen wir auch direkt mit dem Gameplay des Spiels an, was an sich auch schon sehr umfang reich ist. Anfangs gilt es einen eigenen Charakter zu erstellen, den ihr aus 10 Rassen wählen könnt, von der jede ihre Vorzüge und Nachteile in Sachen Magie, Kampfkunst oder Geschicklichkeit hat. Als Beispiele für drei Rassen nehmen wir mal die „Nord“, welche sich sehr gut für die Kampfkünste erweisen, die „Hochelfen“ sind Meister in Sachen Magie und die „Khajiit“ sind Profidiebe. Im Prinzip kann man fast alles an seinem Charakter ändern, von Haarfarbe, über Gesichtszüge bis hin zu Alter, Geschlecht und sogar Sternzeichen. Wir haben in der Redaktion (Kollege Kleiner testet die 360-Version) mehr als eine Stunde verbracht, bis wir endlich einen Charakter nach unseren Wünschen hatten und das lag nicht daran, dass wir uns nicht entscheiden konnten, nein, es gibt einfach unglaublich viele Möglichkeiten bei der Charaktererstellung.

Die Qual der Wahl

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<script type='text/javascript' src='/openx/www/delivery/ag.php'></script> Der Mix aus deutsch und englisch, toll, oder ?
Bevor ihr allerdings eure Klasse wählen könnt, gilt es ein kleines Tutorial zu meistern, an sich nicht schwer und es bietet außerdem lehrreiches Material, denn im Tutorial bekommt ihr alle nötigen Infos, um in der weiten Welt von ‚The Elder Scrolls IV: Oblivion‘ ( kurz TES4 ) zu überleben. Ihr findet euch am Anfang der Reise im Kerker des Kaiser Uriel Septim wieder und genau dieser nutzt einen Geheimgang in eurem heimischen Kerker. Doch warum das Ganze ? Hat der Kaiser etwa Probleme ? Wie dem auch sei, noch wissen wir es nicht, aber weglaufen ist hier am besten und wie finden uns am helllichten Tag wieder, nachdem wir in den dunklen Gängen des Geheimgangs einige Ratten und Waffen gefunden haben. Komisch ist nur, dass ihr diesen Gang schon in einem der Träume durchlaufen habt. Alles Schicksal oder nur Zufall ? Auch diese Antwort erfahrt ihr im späteren Verlauf des Spiels.

Endlich wieder frische Luft schnuppern und nun dürfen wir endlich auch unsere Klasse wählen, hier wird es erneut kompliziert. Nun gut, so kompliziert ist es dann doch wieder nicht, weil das Interface auch hier sehr übersichtlich gestaltet ist und ihr sicher durch die Klassen kommt. Nun stellt sich die Frage: Spezialisiere ich meinen Helden oder erstelle ich eine Mischklasse ? Ob Pfeil und Bogen oder Nahkampf, ihr habt die Wahl und im Spiel selbst verbessern sich eure Fähigkeiten von selbst und zwar durch regelmäßige Benutzung. So könnt ihr zum Beispiel als Magier, rein theoretisch, auch noch den Schwertkampf einigermaßen sicher beherrschen. Als Dieb wäre es auch gar nicht so falsch einige Attribute auf den Nahkampf zu setzen, denn diese lustigen Gesellen sind perfekt für heimtückische Angriffe von Hinten und das solltet ihr gut nutzen. Acht Attribute gibt es, drei können genutzt werden und durch die Level-Ups werden sich ohnehin fast alle Fertigkeiten irgendwann verbessern.

Die epische Reise beginnt

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<script type='text/javascript' src='/openx/www/delivery/ag.php'></script> Ein nettes Lokal, hier kann man saufen
Sobald ihr die oben genannten Dinge erfüllt und einige weitere Schritte getan habt, seht ihr auch schon wie der Kaiser Uriel Septim stirbt. Vor seinem Tod bekommt ihr den Auftrag ein Amulett zu seinem Thronnachfolger zu bringen. Im Spiel müsst ihr dann die Daedra ( Dämonenartige Wesen ) aufhalten, denn diese unfreundlichen Viecher wollen das Tor zu Oblivion öffnen, wodurch die Invasion der Daedra beginnen würde und die gesamte Menschheit ausgerottet wird. Die Welt, in der ihr euch befindet, heißt „Tamriel“ und bietet zahlreiche Städte, die nicht nur groß, sondern auch sehr belebt sind. Der Thronfolger, den ihr aufsuchen müsst, heißt Martin und mit seiner Hilfe gilt es die Daedra aufzuhalten und zu vernichten. Während eurer Reise werden sich dramatische Ereignisse ereignen ( wir wollen nichts spoilern ), die den Spieler in ihren Bann ziehen. Verfolgt ihr lediglich den Hauptteil des Spiels, werdet ihr nach rund 25 Spielstunden am Ende sein und euch fragen, warum wir 100 Spielstunden geschrieben haben. Nun, das liegt daran, dass die Nebenquests in Oblivion einfach einen riesen Teil ausmachen und weit über 50% des Spiels dominieren ( können ). Vor allem gibt es Dinge, bei denen man einfach stundenlang zuschauen könnte, weil die Entwickler richtig viel Liebe ins Detail gesteckt haben.

Die Nebenquests und die Städte könnten nicht besser und abwechslungsreicher sein, denn in allen Städten könnt ihr den Menschen zusehen, wie sie Tag ein, Tag aus ihre Arbeit verrichten und sie auch privat beobachten. Die Gespräche mit den NPCs sind sehr glaubwürdig dargestellt und überzeugen durch eine tolle Abwechslung. Außerdem erhaltet ihr durch manche Gespräche wichtige Tipps für einen kleinen Nebenjob. So gilt es zum Beispiel eine vermisste Person zu finden, einen Mord aufzuklären oder auch mal einem Händler zu helfen ( da gibt es sogar verschiedene Wege, einer ist „Tod dem Konkurrenten“, sehr konsequent muss man sagen ). Darüber hinaus könnt ihr auch euren Ruf bei den NPCs verbessern/verschlechtern, was an sich sehr motivierend ist, da ihr in ein kleines Minispiel verwickelt werdet, wenn es darum geht, eure Stimmung gegenüber dem Menschen zu verbessern. Gerade bei Händlern kann das natürlich von Vorteil sein, da ihr damit einige Vergünstigungen beim Kauf erhalten könnt, wenn der Händler einer eurer Freunde ist. Natürlich könnt ihr euch auch schrecklich unbeliebt machen und das ist natürlich am leichtesten. Greift Menschen wahllos an, gebt mächtig an oder bestiehlt sie einfach. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos, in beide Richtungen.

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<script type='text/javascript' src='/openx/www/delivery/ag.php'></script> Unser Recke könnte eine Rasur vertragen.
Ferner könnt ihr euch sogar Gilden anschließen, um in diesen einige bestimmte Aufgaben erfüllen. Als Gladiator habt ihr natürlich Gladiatorenkämpfe in tödlichen Arenen vor euch und müsst schwer arbeiten, um einen nötigen Erfolg zu verbuchen. Wenn ihr euch sogar ganz in das Spiel reinknien wollt und wirklich vorhabt, die gesamte Spielwelt zu erkunden, werdet ihr des Öfteren auf verstecke Dungeons, abgelegene Behausungen, Ruinen und so weiter treffen, in denen ihr zahlreiche Objekte ergattern könnt. Das tollste an der Sache ist, dass der Schwierigkeitsgrad sich immer so anpasst, dass ihr keinerlei Probleme haben werdet, selbst mit Level 1. So schön diese Möglichkeit ist, so problematisch erweist sie sich in der Praxis, denn es ist theoretisch möglich, das Spiel mit Level 1 bis 5 komplett und nahezu ohne Probleme durchzuspielen. Man sollte diesen gewaltigen, gameplaytechnischen, Freiheitsschub also nicht zu engstirnig sehen, auch wenn es die Entwickler sicherlich nur gut gemeint haben.

 

Geschrieben von: Adam Smieja am 16.04.2006




 
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Kommentar
- 2 Ghz Prozessor - 512 MB RAM - DirectX-9.0-kompatible Grafikkarte mit 128 MB RAM - Win XP

Redaktionswertung

Grafik:
Sound:
Spielspaß:
Gameplay:

User-Wertung
Positiv
  • - Geniale Grafik
  • - Tolle Atmosphäre
  • - Umfangreiches Gameplay
  • - Handlungsfreiheit ohne Einschränkung
  • - Ausgeglichenes Charaktersystem
  • - Nette Storyline
Negativ
  • - Ungenügende Lokalisierung
  • - Abstürze
  • - Grafik-Pop-Ups
  • - Questlog, Kompass, Markierungen – Geht’s noch leichter den Weg zu finden ?
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