Willkommen zum Review von Teenage Zombies. Um die Einleitung dieses Titels mal etwas unorthodox zu gestalten, habe ich den Titelsong der Ninja Turtles – die Serie dürfte wohl fast jedem bekannt sein und der Ohrwurm wird wahrscheinlich auch noch einige von euch verfolgen - mal etwas umformuliert, da dieser Song mit ein paar Abschweifungen einen perfekten Einstieg in diesen Bericht bietet.
*sing* Hey jetzt komm die Teenage Zombies, super schwachen Teenage Zombies, niemand kennt die Teenage Zombies, immer auf der Lauer, sie sind echt ein ultraverrücktes Team - na logo - wenn sie gegen Angst und Big Brains ziehen - ist doch Ehrensache - siehts für euch mal Finster aus, die Teenage Zombies holen euch da raus. Niemand kennt die Teenage Zombies, super flexiblen Teenage Zombies … Zack Boyd kommt mit seinem Skateboard die Rampe entlang … Lori Lopez geht mit ihrem Arm ordentlich ran … Finnigan Magee kämpft mit seinen Tentakeln nach eurem Plan, auf die schnelle immer helle und wird’s auch manchmal knapp, die Teenage Zombies machen niemals schlapp. Hey jetzt komm die Teenage Zombies, niemand kennt die Teenage Zombies, megaverrückte Teenage Zombies, immer auf der Lauer und immer etwas schlauer. *sing* Jetzt aber mal Spaß beiseite Nein, mit dieser Einleitung möchte euch keiner veräppeln oder sonstiges in dieser Richtung bewirken, doch eins kann man gleich hinter diese Songpassage hängen, findet ihr das nicht lustig, wird ihr den wohl etwas makaberen Humor von Teenage Zombies sehr sehr kritisch gegenüber stehen müssen. Bevor wir kurz auf die einfache Story eingehen, erörtern wir erst einmal den Spielablauf und wie sich das Trio gegenseitig hilft, um in den etwas linearen Levels vorwärts zu kommen. Im Song vorhin habe ich allerdings die Spitznamen der verrückten Zombies weggelassen. Zack Boyd wird auch ‚Halfpipe‘ genannt, was bedeutet, dass er durch seine kleine Größe und sein Skateboard für enge und schmale Stellen, als auch für weite Sprünge super geeignet ist. Lori Lopez wird auch ‚Einarm‘ genannt, mit dem sie sehr hohe Stellen erreich kann, an die keine ihrer beiden Kollegen nur ansatzweiße hinkommt und da wäre zu guter Letzt Finnigan ‚Fins‘ Magee, auch Mr. Wandkletterer genannt. Ihr steht vor einer Wand, kein Problem, Tentakeln ausgefahren und hoch geht’s die Wand, ebenso gut geeignet um sich an Seilen entlang zu hangeln.Dann wären wir schon bei der Story, wenn ich eigentlich schon grade beim Animeserien-Kult Ninja Turtles bin, könnt ich doch eigentlich auch das gute alte Duo, der Pinki und der Brain einbauen, oder? Nein, das möchte ich euch an der Stelle nicht antun. Aber wie so oft geht es darum, dass Aliens die Weltherrschaft an sich reißen wollen – naja, jetzt bin ich ja doch irgendwo beim Pinki und der Brain – und dieses Mal ist der Gegner ein Riesenhirn, das lauter seiner kleinen Minihirne auf die Erde schickt, um ordentlich auf den Putz zu hauen. Verrückte Gegner und ein makaberer Humor Die größte Zeit des Spiels werdet ihr einfach mit den Leveln und Gegner beschäftigt sein und die Story wird in manchen Kapitelabschnitten dann mal wieder aufgegriffen, jedoch nicht immer aktuell fortgeführt. Zudem wird die Geschichte nur im Comicstil erzählt, was an sich wirklich witzig und für Comicfans sowieso absolut genial verarbeitet sein dürfte. Dafür müsst ihr den Nintendo DS allerdings drehen, denn die Story wird auf beiden Bildschirmen erzählt. Die Gegner von Teenage Zombies sind mindestens genau so verrückt, wie euer Trio selbst: Soldaten-, Panzer-, Aufseher-, Geschütz-, Telekinese- und Bestiengehirne werden euch im Laufe des Spiels attackieren und versuchen aus der Bahn zu werfen. Jedoch sind nicht nur Gehirne eure Feinde, es gibt auch noch Mutantenratten und – Krokodile, als auch Menschensklaven und Erzähler. Eine ganz schön große Gegnervielfalt für so ein kleines Spiel. Bevor wir abschließend zu den Power-Ups kommen, ein paar Worte zur technischen Seite. Teenage Zombies brilliert eigentlich zum großen Teil durch seine Einfachheit, das Leveldesign ist zwar nicht so abwechslungsreich, das man Luftsprünge fabrizieren müsste, aber immer noch so aufgeteilt, dass es für normale Gamer ein perfektes Mittelmaß darstellen dürfte. Die Figuren sind recht bunt gestaltet und die Gegner sind alle an ihren Details gut erkennbar. Beim Sound wird man auf einige Dinge treffen, die einen wirklich entzücken dürften. Hier möchte ich nichts vorweg nehmen, schließlich sollt ihr ja auch euren Spaß haben beim Kauf. Die Begleitmusik während des Spiels ist übrigens perfekt und in keinster Weise nervig.Körperteile sammeln … bin ich in einem Horrorfilm? Nein, seid ihr nicht, schließlich ist das Spiel ab 6 Jahren freigegeben, jedoch müsst ihr im Laufe des Spiels trotzdem Körperteile von zerfallen Skeletten aufsammeln und dann letztendlich zusammen setzen. Grund: dafür gibt es Punkte, und wenn ihr irgendwann genügend Punkte gesammelt habt, zeigt sich das Riesenhirn zur Riesenhirn-Herausforderung. Also in der ganzen Abenteuerwelt findet ihr Körperteile, manche sind recht gut versteckt, andere liegen wieder direkt auf dem Weg. Das Körperteil, das ihr gerade aufgesammelt habt fällt in das Untergrund-Menü, in dem sich auch die Gruft mit euren drei Zombies befindet. Mit dem Untergrund-Menü ist das Touchpen vom Nintendo DS gemeint.Im Verlauf des Spiels stolpert ihr mit euren Zombies über eine Vielzahl an Gegenständen, mit denen ihr Kampfkünste verbessern oder euch selbst das Leben erleichtern könnt. Jedes Power-Up kann nur von einem bestimmten Zombie genutzt werden. Bei den Power-Ups werdet ihr ebenfalls auf die skurilsten Sachen treffen, wie zum Beispiel Säuren, Regenschirme, Staubsauger, Nietengewehre, Sprühdosen, Monsterräder oder Hover Disc. Alle diese Items dienen dazu, um den Gegner ordentlich eins auf die Rübe zu geben, doch Vorsicht! Die Gegner sind vielleicht nicht die schlausten, aber in der Überzahl können sie durchaus gefährlich werden, wenn ihr nicht mit dem richtigen Power Ups am Start seid. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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