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Switchfire (Tests)


Switchfire

Arcade-Ballerei? „Och nööö, nicht schon wieder“, höre ich euch sagen. Im Falle „Switchfire“ wirbt Hersteller Frogster allerdings mit einem „Amiga-Klassiker“ (Original: Silk Worm) im Gewand einer „modernen Grafik“ – so weit, so gut. Ich habe nichts gegen Klassiker, ganz im Gegenteil: Ich gehöre eher zu den „erwachsen gewordenen“ Spielern, bei denen der Spielspaß nicht durch die Freude über das Pseudo-Ausnutzen der X-ten neuen Grafikkarte, sondern vielmehr durch spaßiges und auch gern mal einfaches Gameplay, hervorgerufen wird. Das ist ein Grund (neben meinem Optimistendasein, das es mir ermöglicht, in allem etwas Gutes zu sehen), warum ich auch mal günstigen Spielen – alle Spiele des „Eclypse“-Labels kosten 14,95 € - eine Chance gebe. Im Falle „Switchfire“ hatte sich der Fall nach circa 15 Minuten erledigt. Warum? Ihr lest’s im Test!

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<script type='text/javascript' src='/openx/www/delivery/ag.php'></script> Die Grafik ist gar nicht mal schlecht
Nach der für so ein einfach gestricktes Spiel etwas langen Installationsroutine kann man noch die Grafik- und Soundeinstellungen der Rechnerleistung anpassen und schon kann es losgehen. Tjoa, wenn da nicht noch vorher eine zu lange Ladezeit kommen würde. Auch innerhalb des Menüs sind die Ladezeiten teilweise eine Katastrophe. Viel katastrophaler ist aber, dass ebendieses Hauptmenü nur Soundeinstellungen und Credits neben der „Spiel starten“-Funktion aufweist; eine individuelle Anpassung der Steuerung ist nicht möglich, was für ein Arcade-Spiel, bei dem wohl jeder seine eigenen Wege und Steuerungsvorlieben finden muss, um den hier sehr hoch angesiedelten Schwierigkeitsgrad bewältigen zu können, de facto unabdingbar ist.
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<script type='text/javascript' src='/openx/www/delivery/ag.php'></script> Auch zu Wasser wird geballert
Da man das Spiel, welches wegen seiner Arcade-Prinzipien Automaten-typisch aufgebaut ist, auch auf Knopfdruck zu zweit spielen kann, und der eine Spieler die Grundsteuerung mit Pfeiltasten und Maus, der andere mit W, A, S, D, Alt und Space, was sich leider als ziemlich hakelig erweist, bedienen muss, wäre es sehr praktisch gewesen, die Belegung ändern zu können. Nun denn, das ist zwar schade, aber für kein Spiel der Untergang, also habe ich mich mit der vorgegeben Steuerung (als Einzelspieler steuert man nacheinander Hubschrauber und Jeep bzw. Boot) ins Baller-Chaos begeben. Das Wort „Chaos“ beschreibt die Situation ganz gut, hier bleibt der Finger auf dem Knopf, in diesem Vertikal-Scroller ist Dauergeballer angesagt. Das sehen eure Gegner übrigens im Wesentlichen genauso: Der erste Level wird mit gegnerischen Geschossen schon so zugestreut, dass es fast schon mit Glück zu tun hat, am Ende des Levels, das wie jedes immer mit einem Endboss aufwartet, noch mehrere Leben übrig zu haben.
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<script type='text/javascript' src='/openx/www/delivery/ag.php'></script> Action bedeutet leider nicht immer gleich Spielspaß
Speichern geht nicht, klar, wir reden hier von einem Arcadespiel, infolgedessen müsst ihr, falls ihr euch von der Monotonie noch unterhalten fühlt, im zweiten Level mit wenigen Leben weitermachen. Über diesen hinauszukommen ist allerdings sowohl aufgrund des Schwierigkeitsgrades, als auch wegen des ermüdenden und wenig bis gar nicht spaßigen Gameplays recht unwahrscheinlich.
Optisch ist das Ganze nicht schlecht, aber doch weitestgehend ebenfalls der Preisklasse des Spiels angemessen, folglich werdet ihr euch wohl kaum durch grafische Reize genötigt fühlen, das Spiel besonders lang freiwillig zu spielen, es sei denn, ihr arbeitet auf einen Nervenzusammenbruch hin. Dafür eignet sich das unglaublich motivierende immer wieder von vorn Anfangen zwecks Punktejagd bei diesem Spiel hervorragend.

 

Kommentar (PH) :

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Ihr habt das Spiel gekauft und dann erst unseren Test gelesen? Autsch. Man lernt nie aus, ihr seid immerhin um eine Erfahrung reicher geworden: Nämlich um jene, wie ärgerlich es ist, Geld für Murks auszugeben, auch wenn es nur 15 Euronen sind.
Denn ihr werdet euch doch wahrscheinlich ärgern, Geld für ein Spiel ausgegeben zu haben, das man geöffnet natürlich nicht umtauschen, dafür aber an zigtausend Stellen kostenlos im Netz sogar mit präziserer Steuerung und höherem Spaßfaktor herunterladen bzw. online spielen kann?! Vielleicht findet ihr ja einen uninformierten Käufer bei Ebay für euer Exemplar. Dieser bekommt von euch dann immerhin eine hübsch bedruckte Polycarbonat-Frisbee in stabiler Plastikverpackung. - Habe ich schon erwähnt, dass ich Optimist bin?

 

Geschrieben von: Pascal Höper am 16.01.2007




 
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Kommentar
Windows 2000/XP Prozessor mit 1 GHz 512 MB Arbeitsspeicher AGP-Grafikkarte mit 128 MB T&L 16 bit Soundkarte 800 MB Festplattenspeicher Maus, Tastatur DirectX 8.1

Redaktionswertung

Grafik:
Sound:
Gameplay:
Spielspaß:
Mehrspieler:

User-Wertung
Positiv
  • - geringer Preis
  • - Grafik ok
  • - 2-Spieler-Modus...
Negativ
  • - ...der auch KEINEN SPIELSPAß aufkommen lässt
  • - zu schwer
  • - Steuerung unpräzise
  • - Tasten nicht frei belegbar
  • - lange Ladezeiten
  • - NULL Motivation
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