Spieletester.com Intern 2

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Und nun folgt der Laberei zweiter Teil. In dieser exklusiven Ausgabe des Internen Berichts erfahrt ihr alle unwichtigen Dinge seit Mitte 2005 und einige nette Deatils über unsere chaotische Redaktion.

2005 war ein gutes Jahr, denn unsere Beständigkeit in der Branche ging auch nicht an den Publishern vorbei. Diese waren teilweise auch so irre, dass sie uns ein dickes Gewinnspiel zu.. naja.. „The Regiment“ gegeben hatten. Das Spiel war absolute Mittelklasse, aber hey. Es war unser erstes Gewinnspiel nach zig Jahren! Und kurz darauf hat auch Sony Wind davon bekommen, dass wir „nach hinten offen sind“ (ist ein kleines Insider). Doch irgendwann im Jahr 2005, sagen wir mal am Ende, musste es ja mal passieren --

Wenn aus Kindern erwachsene, geldgierige Redakteure werden...

Dann fängt der Nonsens erst so richtig an! Man wird ja leider nicht jünger mit der Zeit, man wird aber als Mann auch nicht älter, nur reifer. Es machte Knack und schwups hörten Fanboy-News mit !!!!! nach dem eigentlichen Text auf, die Subjektivität blieb auf der Strecke, und unsere Hass-Leser (anders ausgedrückt: sie hatten uns nicht lieb) verließen uns, weil wir keine Fehler mehr machten. Schade, waren aber auch nur zwei, nicht weiter tragisch. Kleinkriege emotionaler Art und Weise gab es nur noch vereinzelt und wenn, dann lag es ohnehin am infantilen Max, denn der war zu der Zeit (und ist es auch heute noch!) der jüngste im Team. Mit gerade mal 15 bzw. 16 Jahren war er Garant dafür, ständig wild und heftig auszurasten. Meistens amüsierte es die Chefredaktion sowie die heutige Geschäftsführung. Drei Austritte hatte er inzwischen bis heute angekündigt, keine seiner Ankündigungen sind eingetroffen. Wie gesagt: noob.

Am Jahresende mussten wir die erste große Entscheidung treffen, denn Joomla hatte ausgesorgt, die Droge konnte unsere Bedürfnisse nicht mehr befriedigen, am wenigsten die von Adam. Während sich Mr. Knauserig „ich habe nie Geld, kaufe mir aber ein MacBook, einen DS und ne Wii innerhalb weniger Monate“ Mathias, absolut dagegen stellte, ein neues System zu kaufen (Koobi Light), waren so ziemlich alle anderen dafür. Grund war, dass wir von unserem Hungerlohn (immer noch!) Geld abdrücken mussten. Jeder um die 20 bis 30 Euro. Und das noch zu Weihnachten! Während sich Mathias rausreden wollte, er wolle mit „Mutti, Vati, Omma, Oppa, Verwandten, Urgroßeltern, Ur-Ur-Großeltern und deren Eltern sowie deren Vorfahren und nicht zu vergessen die Ur-Ur-Ur-Großväter der Vorfahren der Eltern der Ur-Ur-Großeltern feiern.“, haben die anderen nickend zugestimmt und sofort willig gezahlt. Achja, ein neuer Server kam irgendwann auch mal.

Nachdem wir auch Mathias davon überzeugen konnten, Koobi Light zu kaufen, standen mehrere Dinge an: Design, neues Logo, Teamstruktur, BEZAHLUNG (nein, leider doch nicht), Testmusterverwaltung, und neuer „PR- Manager“ (im Grunde aber Chefredakteur). Das Design war eigentlich eine Blindkopie der Koobi Light Vorgabe – unsere Interpretation von Light eben; man hätte uns auch „Spieletester.com Light“ oder dem neuesten Blogger-Trend nach „Spieletester.com BETA“ nennen können. Und weil wir so cool sind, präsentieren wir euch mal alle anderen Logovorschläge in der Bilderserie, die Victor damals entworfen hatte. Über die Testmusterverwaltung wurde nicht debattiert, dafür wurde Adam Ende 2005/Anfang 2006 das, was er werden wollte. Er übernahm die komplette Betreuung der Firmenpartner und sorgte für verdammt viele Spiele, selbst EA hatte uns in ihren Presseverteiler aufgenommen – seitdem werden wir mit Games zugemüllt! Und Geld bekam er auch noch, in Mengen! Victor Völzow, Geschäftsführer der Vic24 Websolutions, damals dazu: „Es konnte ja nicht schlimmer kommen, aber immerhin haben wir jetzt jemanden, der meine Drecksarbeit macht“. Noch ehe er sich versah, stellte ihm Pascal ein Bein, wodurch er die Hundertschaften an Treppen herunterfiel. Indes sagte Pascal dazu: „Jetzt werden wir professionell nach außen hin präsentiert, Adam ist einer der besten Männer, die es gibt!“. Als Victor wieder aufstand, war der Spaß vorbei… Kaffee wischt sich ja schließlich nicht von alleine auf.

Spieletester.com Bilderserie

4 Jahre purer Nonsens!
Ja, so ist das. Tag ein, Tag aus schreiben wir für euch nun seit mehr als vier Jahren lang die aktuellsten News und seit 2006 hat sich eigentlich kaum noch was verändert. Kollege Christian Müller (Ganon) hat uns leider verlassen und Chris Stanko „ist auf Eis gelegt“. Dafür haben wir mittlerweile aber auch zwei neue Jungs, die sich schon passabel machen – John-Henry Drabeck (was ein Name!!) und – aufpassen – Benjamin Dadash-Natadj (sic!). Diese beiden hoffnungslosen Seelen arbeiten nun für ein Gehalt, für das selbst ein 1-Euro-Jobber nicht mal bei uns arbeiten wollte, während die Chefredaktion einen dicken Ferrari fährt und zwei Inseln besitzt, der Geschäftsführer seltene Autos sein Eigen nennt (mindestens 5 an der Zahl!); Max haust auf einer Villa in Los Angeles und fliegt täglich mit dem Privatjet ins Büro, Christoph blieb bescheiden und kaufte sich lediglich einen Porsche Carrera, Mathias feiert nur noch Wetshirt-Parties mit halbnackten Frauen (und nicht zu vergessen Weihnachten mit Mutti, Vati, Omma, Oppa, Verwandten, Urgroßeltern, Ur-Ur-Großeltern und deren Eltern sowie deren Vorfahren und nicht zu vergessen die Ur-Ur-Ur-Großväter der Vorfahren der Eltern der Ur-Ur-Großeltern) en Masse, während der Kollege Pascal das Punkrock-Label Fat Wreck Records aufgekauft hat und daraus Black-Metal-Labels machte (steinigt ihn!).

Nicht nur unsere Überheblichkeit – so sagt man es uns nach – soll größer geworden sein, auch unser Ansehen bei den Entwicklern wurde merklich besser. Früher haben wir uns selbst zu Presseevents eingeladen, mittlerweile stürmt man unsere Telefone, damit wir bloß ein neues Spiel sehen können. Und spätestens als Phil Harrison „Spieletester.com“ nahezu korrekt auf der GC aussprach (fuck ist der Mann groß!), wussten wir, wie derb wir den Leuten auf die Eier gegangen sind. Schlimmer noch: Irgendwie bekommen wir in letzter Zeit Anrufe von irgendwelchen Firmen, die rein gar nichts mit Videospielen zu tun haben, aber von uns Auskunft über unsere Mediadaten haben möchten. Hat man unsere Qualität irgendwie bemerkt? Seid wann sind wir so beliebt? Und vor allem: Welche Sau hat uns verpfiffen?! Wir wollten ja nieeeeee so bekannt werden, Geld stinkt ja und hohe Gehälter schließlich auch. Und gerade deswegen arbeiten wir für 20 Euro die Stunde, wir sind ja alle bescheiden!

Und was ist nun? Nun, die Redaktion wächst immer mehr zusammen, Eigenheiten einzelner Leute werden zur Gewohnheit (nach mehr als zwei Jahren der Zusammenarbeit musste es ja irgendwann passieren) und mit Victor und Adam sind nur noch zwei Leute des ursprünglichen Spieletester-Teams übrig. Das Jahr 2008 wird spannend und natürlich auch lustig. Wir hoffen alle, dass ihr diesen etwas anderen Artikel genossen habt und nun wisst, wie wir alle wirklich ticken. Die Redaktion von Spieletester.com wünscht allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleibt uns erhalten, denn 2008 bringt das lang ersehnte Network mit sich!

  
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