Nachdem Soul Calibur 3 auf der PS2, Xbox und dem Gamecube ein ziemlich starker Titel gewesen ist und zahlreiche gute Wertungen abstauben konnte, ist derzeit auch ein vierter Teil in der Mache, der über Ubisoft in Deutschland vertrieben wird. In Düsseldorf konnte ich mir einen recht kleinen Teil des Titels schon anschauen und selbst spielen – zwar nur drei Kämpfer auf zwei Maps, aber immerhin. Eines vorweg: Die Animationen haben sich leider absolut gar nicht im Vergleich zum Vorgänger geändert. Namco Bandai wagt absolut keine Experimente und belässt sowohl Angriffe wie auch Bewegungen beim Alten, damit Fans der Serie auf der neuen Generation nicht sofort abgeschreckt werden. Bitter, aber okay, vielleicht gibt es ja sonst Neuerungen. Spaßiges Buttonbashing Wie gesagt, es waren lediglich drei Charaktere (Mitsurugi, Cassandra und Taki) und zwei wundervolle Maps. Die eine spielte vor einem Fluss während des Sonnenuntergangs und die andere Map war hell erleuchtet und spielte sich vor Ruinen ab. Beide Arenen haben eines gemein: Ring-Outs. Wer die nötigen Tricks auf Lager hat, kann einen Kampf vorzeitig beenden, indem der Ringer flugs über die Arenabegrenzung ins kalte Nass geworfen bzw. geschlagen wird. Die Kämpfe laufen in gewohnter Manier ab. Während weder die Kollegen bei Ubisoft, noch ich, noch der Kollege eines anderen Magazins so wirklich Ahnung hatte, sah man auch, dass der Titel ganz leicht zu lernen ist, da wir alle schon nach einem Match, bestehend aus mindestens drei Siegen, die Steuerung komplett verinnerlicht haben. Zwar gab es keine Move-Anzeige, um etwas Abwechslung in den Kampf zu bringen, aber learning by doing ist ohnehin am besten – dachten wir. Irgendwann gelangt man ohne vorheriges Training nämlich an einen Punkt, da weiß man sich einfach nicht mehr zu helfen und wiederholt ständig die Tastenkombinationen. Dann gewinnt auch nur noch der, der am häufigsten und effektivsten blockt. Apropos blocken: Es gibt auch ein Parier-System, allerdings konnte das nie so richtig zum Einsatz gebracht werden. Ansonsten wäre die schon jetzt recht gute Balance der Charaktere zu erwähnen. Obwohl Mitsurugi zum Beispiel sehr langsam ist, hat er mordsmäßig starke Angriffe auf dem Kasten, die sehr viel Schaden anrichten können. Taki hingegen teilt zwar nicht unbedingt viel Schaden aus, aber sie ist flink und kann viele Angriffe miteinander verbinden, um so im Endeffekt doch recht viel anrichten zu können. Cassandra ist eher der Mittelweg der drei Charaktere. Sie besitzt schnelle, leichte wie auch starke, dafür jedoch langsame Angriffe – insgesamt ist die bisherige Auswahl doch recht überlegt und gut, wie man es eben aus Teil 3 schon kennt. Schade nur, dass Yoda (exklusiv Xbox 360) nicht spielbar gewesen ist.Technisch wohlauf Während die Spielmechanik oftmals noch herumzickte (es gab keine KO-Animationen), gibt es zumindest bei der Grafik keinerlei Beschwerden. Zwar hat sich auch hier fast rein gar nichts im Stil geändert, aber dank HD und höher aufgelöster Texturen sieht man nun viel mehr Details an den Kleidungsstücken. Was auch nicht fehlen darf: Ein verbesserter Bounce-Effekt bei Takis Brüsten – Japaner halt… Da beim Sound noch einige Soundfiles gefehlt haben, kann ich hierzu keine Meinung abgeben. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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