Wer sich in diesem Jahr auf den Winter gefreut hat, der wurde mehr oder weniger ausgetrickst. Da hofft man und hofft man wochenlang, dass endlich der Schnee kommt und dann schaut man auf den Kalender und plötzlich ist es Frühling und April. Wie man so schön sagt, vereint der April alle vier Jahreszeiten, womit man im Großen und Ganzen auch Recht hat. Von Schnee über Regen bis hin zu strahlendem Sonnenschein haben wir in diesem April 2008 schon alles erlebt. Warum sollten wir uns dann nicht noch einmal auf eine Snowcross-Maschine schmeißen und ein paar Runden auf der Playstation 2 im Schnee drehen?
Auweia Kaum hat man die Playstation 2 oder Playstation 3 angeworfen, flackert das Cover von Snocross 2 über den Bildschirm. Um mir schnellstmöglich ein Bild vom Renngeschehen zu machen, habe ich mich einfach einmal in ein schnelles Rennen geworfen. Was habe ich gemacht, als ich die Grafik das erste Mal sah? Aufs Cover geschaut, ob das auch wirklich ein Playstation 2-Spiel ist, denn von technischen Details war weit und breit keine Spur zu sehen. Angefangen von der Farbtiefe bis hin zu der Auflösung, als auch die Texturen der Umgebung und des Fahrers hinterlassen einem einfach nur einen schwachen Eindruck. Der Sound macht in der Richtung leider auch nicht allzu viel besser, der Motor hört sich an, als wäre er von einem Spielzeugrennauto und hat absolut keine Superlative. Bedeutet soviel wie, wenn man beschleunigt, kriegt man nichts von einer Gangschaltung mit und auch das Motorgeräusch wird nicht lauter, sondern bewegt sich von Anfang an immer auf dem selben Niveau. Beim Soundtrack haben sich die Entwickler hauptsächlich auf Drums und Schlagzeuge konzentriert, resultierend daraus wird man meistens von Rockmusik begleitet, die ganz gut zum Geschehen passt.
Karriere – Bin ich schon die Nummer 1? Na dann starten wir nach dieser ersten negativen Erkenntnis doch in den Karrieremodus und holen uns ein paar Titel in Lichtgeschwindigkeit. Von der Amateur- bis zur Profiliga kämpft man sich allerdings recht schnell hoch und bekommt für seine Siege dann auch ein paar Kröten, mit denen man sich später dann neue Crossmaschinen kaufen kann, mit denen man den Gegner dann nicht mehr nur noch 20, sondern 30 Sekunden bis zum Ziel abnehmen kann. Jaja, das übliche Leiden von Rennspielen, entweder sie sind megaschwer oder man fährt und fährt und hat das Gefühl, dass man theoretisch gar nicht verlieren kann, wenn man nicht einfach stehen bleibt und sich aus der Küche was zum Trinken oder Essen holt. Das Profil eures Charakters könnt ihr mehr oder weniger verändern, viele Auswahlmöglichkeiten bleiben euch allerdings nicht. Ansonsten lassen sich die Maschinen ganz gut lenken, wobei ich die Befürchtung habe, dass sich solche Riesengeschosse im echten Leben um einiges schwerer in Kurven lenken lassen, als es in SnoCross 2 der Fall ist. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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