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Samurai Warriors 2: Empires

Hersteller
 Koei
Vertrieb
 THQ
Erscheinungstermin
 erschienen
Plattform
Kategorie/Genre
 Action

Koei’s Schlachtpalette reicht von den Dynasty Warriors-Teilen bis hin zu den Samurai Warriors. Von letzterer Serie steht nun der zweite Teil zum Testen an. Wie sich dieser Teil mit dem Untertitel Empires schlägt, verraten wir euch in unserem Test der PlayStation 2 Version.

Gab es doch schon

Nachdem das Spiel gestartet ist, findet Ihr im Hauptmenü die übliche Auswahl an Spielmodi. Unter dem Empire Mode findet man den Story Modus. Aber erwartet keine epische Story wie zum Beispiel bei Onimusha und Konsorten. Hier gibt es nur lauwarme 08/15 Kost. Zudem ist das komplette Spiel in englisch gehalten, noch nicht mal deutsche Untertitel gibt es. Die Geschichte spielt im altertümlichen Japan, der Dämonenlord Nobunaga (ja, genau der wie auch in Onimusha und Demon Chaos) hat das Land unterworfen und eure Aufgabe ist es, mal wieder, das Land von ihm zu befreien. Neben dem nicht wirklichem Story Modus, gibt es den üblichen Free-Mode. Hier könnt Ihr ohne besondere Ziele einfach drauf loskämpfen. Unter New Officer wird euch sogar erlaubt, einen eigenen Krieger zu erstellen. Leider gibt es nicht sehr viele Auswahlmöglichkeiten, was das Aussehen angeht, aber immerhin könnt Ihr zum Beispiel wählen ob er mehr ein Angreifer, Verteidiger oder ein Denker ist. Je nach Auswahl erhaltet Ihr Attribute, welche im weiteren Spielverlauf auch immer schön erhöht werden. Last but not least ist der Auswahlpunkt Archives, indem Ihr frei gespielte Sachen wie Rüstungen, Charaktere oder auch Waffen bestaunen könnt.

Im Story Modus müsst Ihr bevor Ihr loslegen dürft erst einmal festlegen, in welchem Gebiet Ihr starten wollt, um den fiesen Nobunaga aus eurem Land zu vertreiben. Habt Ihr diese, nicht wirklich Storyrelevante, Entscheidung getroffen geht es weiter. Nicht etwa mit dem Kampf, sondern durch eine Anzahl diverser Pop-Up’s in denen Ihr solche Sachen wie Krieger – und Waffenauswahl, Anzahl der Truppen und zu letzt auch die Taktik bestimmen müsst. Leider ist dieses taktische Feature auch nicht mehr als eine Auswahl zwischen Taktik a, b, oder c. Denn groß eingreifen könnt Ihr hier nicht sondern lediglich eine von vorgegebenen Taktiken auswählen, und selbst das hat nicht wirklich große Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Denn ob Ihr jetzt über die Flanken angreift oder direkt frontal das Gegneraufkommen ist dasselbe, genauso wie der Schwierigkeitsgrad im Kampf selbst, dieser wird nämlich noch vor der Taktikplanung gewählt, leider etwas unglücklich. Habt Ihr euch dann mal endlich durch die zig Menüs und Pop-Up’s gekämpft findet Ihr euch auf dem Schlachtfeld wieder.

Leider bietet der eigentliche Hauptkern des Spieles auch nichts Neues. Wer nicht weiß, dass es sich um Samurai Warriors handelt, könnte auch davon ausgehen, dass sich ein Dynasty Warriors Teil im Diskfach eurer PS2 befindet. Das Kämpfen funktioniert über drei Tasten auf dem Controller. Die daraus resultierenden Animationen dürfen sich leider auch nicht flüssig und Abwechslungsreich betiteln, was schon sehr auffällt, schliesslich warten ja ein paar dutzend Gegner auf euch. Die eigentlichen Kampfschauplätze strotzen auch nicht gerade vor Abwechslung. Hier mal eine Festung, da mal eine Mauer, und ab und an ein wenig Flora und Fauna. Gegen diese Eintönigkeit hilft, dass die Kämpfe zu unterschiedlichen Jahreszeiten stattfinden, so sieht man die tristen Levels zwar nicht seltener, aber immer mal etwas anders.

Ist ein Kampf beendet, erhaltet Ihr einen Rang, welcher eure Leistung beurteilt. Je nach Rang schaltet Ihr dann Items für spätere Kämpfe frei. Ihr habt auch die Möglichkeit, einen Kampf vorzeitig zu beendet, in dem Ihr einfach über das Pause Menü euren Kriegern ‚die Flucht’ befiehlt. Dies ist hilfreich, wenn Ihr in starker Unterzahl seid, und nicht noch mehr Krieger opfern wollt.

Technisch nicht ganz frisch

Das ganze Spiel lässt sich auch im Ko-Op Modus bestreiten, leider kommt dabei die Altersschwäche der PS2 in Form von Nebel hervor. Auch im Einzelspieler kann sich das Spiel nicht mit Perlen wie Onimusha vergleichen, denn grafisch ist das Ganze nicht so dolle. Zwar sind die Areale weitläufiger als in Samanosuke’s Abenteuer, aber ein bisschen mehr wäre wohl schon gegangen. Dazu kommt starkes Kantenflimmern, was den optischen Eindruck noch etwas mehr schmälert. Akustisch gibt es stimmige Musik auf die Ohren, die auch zu dem passt, was gerade auf dem Bildschirm passiert. Soll heissen, läuft Ihr durch die Welt hört Ihr etwas leisere, ruhigere Musik. Trefft Ihr aber auf einen Feind oder befindet euch im Kampf wechselt die Musik zu etwas schnelleren, lauteren Tönen. Idealerweise gibt es sogar Pro Logic II Sound.

Die Sprachausgabe ist englisch, wäre nicht so schlimm wenn die Sprecher mit etwas mehr Motivation an das ganze rangegangen wären.

Der Kommentar
Christian Müller Koei, so nicht. Da wäre bestimmt mehr drin gewesen. Ok, das Spiel kostet nicht den vollen Preis, aber ein paar Spielspassbremsen hätten wirklich nicht sein müssen. Egal ob die triste Grafik, die teils hölzernen Animationen oder auch nur die tatsache, dass es im Jahre 2007 noch immer Spiele gibt, die nicht lokalisiert werden. Das alles muss doch nicht wirklich sein, auch nicht auf der schon sieben Jahre alten PS2. Da gibt es weit besseres. Immerhin bietet der Titel einen Ko-Op Modus für zwei Spieler, warum aber der Onlinemodus der Xbox 360 Version nicht enthalten ist, wissen wohl nur wenige. Leider bietet das Spiel nichts, was sich zu hervorheben lohnt, ausser dem schon genannten günstigen Preis.
Tops Flops
günstiger Preis
zwei Spieler Ko-Op Modus
veraltete Grafik
schwache Animationen
nicht lokalisiert
kein Online Multiplayer
nichts Neues
Spieletester.com Wertung
Spielspaß ausreichend Auszeichnungen
Gameplay ausreichend keine
Grafik mangelhaft
Sound befriedigend
Umfang ausreichend
Multiplayer ausreichend

Gesamt


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