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Sam and Max 205: What's New, Beelzebub?

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Erscheinungstermin
 erschienen
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Adventure

Anfang 1 2 » Fazit

Die letzte Episode der beliebten Sam & Max-Reihe ist inzwischen ausführlich getestet und die Komplettlösung ist auch schon fertig – diesmal sogar vor dem eigentlichen Testbericht. Ist die letzte Episode ein würdiger Abschluss einer tollen Serie? Das findet ihr nun bei uns heraus!

Episode 5 knüpft direkt an den Vorgänger an und zeigt, was mit Bosco, Sam und Max passiert ist, nachdem sie in das Dreieck gegangen sind. Sie landen in einer Kanalisation, die direkt zur Hölle führt, sie aber ein Ticket dafür brauchen. Für Hilfe lest ihr euch am besten unsere Komplettlösung durch. Ansonsten hat Telltale es geschafft, so ziemlich alle bisherigen Figuren logisch in die letzte Episode zu packen. Sei es Hugh Bliss, Brady, Sybil, Abe oder auch den SCP – alle haben eine kleine Rolle bekommen.

Viel Spaß, wenig Umfang

Wie in allen anderen Episoden zuvor, beläuft sich die Spielzeit auf gerade mal zwei bis maximal drei Stunden, danach sieht man auch schon leider die Credits. Zwar ist die kurze Spielzeit schon irgendwie dürftig, dafür wird allerdings Unterhaltung auf höchstem Niveau geboten, sofern der Zocker der englischen Sprache mächtig ist. Zwar sind die Witze nicht mehr auf einem ganz so hohen und amüsanten Niveau wie in der Vorgänger-Episode, aber ab und an gibt es wieder Szenen, die einfach nur zu köstlich wären. Da wäre zum Beispiel Jimmy Two Teeth, der es in jedem Satz schafft, dass etwas zensiert wird – da kann so ein Satz nur aus „Piep“-Tönen und einem charismatischen „*censored*“ bestehen.

Am Konzept wurde hingegen eigentlich fast nichts geändert. Im größten Raum des Büros kann Sam schneller laufen, in kleineren Räumlichkeiten beherrscht er jedoch nur – leider – den Schleichgang, der ab und an nerven kann. Die Rätsel sind erneut knackig und wissen durchweg zu gefallen, was wohl daran liegt, dass sie meistens logisch sind. Schöner ist meiner Meinung nach, dass man in die Optionen einen „Hint“-Manager hat, mit dem geregelt werden kann, wie oft im Spiel ein Hinweis zum Lösen eines Rätsels gegeben wird. Normalerweise wird man diese Hilfen nicht brauchen, nur am Ende könnte es vielleicht ein Mal vorkommen, dass so eine kleine Hilfe gar nicht so falsch wäre. Ansonsten ist der Titel viel mehr eine amüsante Geschichte mit durchaus netten Rätseln, die keineswegs schwerer sind als in den vorherigen Episoden. Ich finde es nur ein klein wenig schade, dass manche Rätsel etwas sehr hanebüchen sind und man ohne die Hilfe von Max kaum darauf kommen wird – da wäre zum Beispiel am Ende die Sache, dass man die Kaffeetasse ins Aquarium stecken muss.

Die Grafik hat sich im Großen und Ganzen nicht so wirklich geändert, denn hochaufgelöste Texturen sucht man weiterhin vergeblich, dafür aber sind die Sequenzen toll geschnitten und verlaufen perfekt ineinander. Die Mimik, Gestik, und vor allem die Sprachausgabe bewegen sich auf einem hohen Niveau, weswegen alle Spieler leider mit einer verlängerten Ladezeit zwischen den Gebieten rechnen müssen.
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