Auf dem von endlosen Kriegen gezeichneten Planeten Nu Earth ranken sich Legenden um einen einsamen Krieger. Er ist der ultimative Soldat, der einzige Überlebende des Quartz Zone-Massakers... ein Mann auf einem blutigen Rachefeldzug. Er ist der Rogue Trooper! Rogue Trooper kombiniert spektakuläre Action mit Stealth-Elementen. Für seinen Rachefeldzug stehen Rogue ultramoderne experimentelle Waffen zur Verfügung. Sein grösster Vorteil sind jedoch drei codierte Biochips. Diese enthalten die digitalisierten Fähigkeiten seiner gefallenen Kameraden und werden in seine Waffe, seinen Helm und seinen Rucksack eingesetzt. Der Spieler verfügt so über ein grosses Arsenal unterschiedlicher Waffen und Kampftechniken. Doch reicht das aus um gegen die Norts zu bestehen?
Ihr denkt, ihr seid allein, aber ihr seid es nicht …Der blaue GI „Rogue“ musste zusehen, wie seine drei southern Kameraden auf dem verlassen Planeten Nu Earth im Kampf gegen die barbarischen Norts, das zeitliche segnen mussten und alle vom Feind niedergemäht wurden. Doch da seine Kollegen alle GI’s, Genetische Infanteristen, klonbare Soldaten waren, konnte der blaue Elitesoldat Rogue die Biochips aus dem Nacken seiner Kollegen entnehmen und weiterverwenden. So leben die drei gefallenen Elitesoldaten praktisch in der Ausrüstung eures Helden weiter, doch ihr bewahrt nicht nur ihre Biochips in euch auf, ihr tragt auch einen Teil deren Persönlichkeit oder ihre Persönlichkeit mit euch herum. Von überall her kommen Stimmen, doch ihr wisst nicht woher. Tja, so tot wie eure Kollegen vorhin schienen, so quicklebendig wirken sie in eurem Helm, Gewehr oder Rucksack. Gunnar, der Mann im Gewehr lädt automatisch für euch nach. Bag, der Mann im Rucksack gibt euch Tipps und heilt euren Helden bei Bedarf. Helm, dessen Name seinem Standort in eurer Ausrüstung entspricht, kann schwere Türen knacken und euch so den Weg frei machen. Munition sammelt ihr übrigens nicht immer nur auf, sondern ihr könnt auch Altmetall einsammeln, um das in eurem Inventar sinnvoll in neue Hülsen oder Granaten zu investieren. Dort werden auch immer wieder neue Waffen oder neue Upgrades für eure Wummen bereitgestellt. Ihr habt die Möglichkeit, euch an euren Gegner heranzuschleichen und diese mit einem Angriff aus dem Hinterhalt aus dem Weg zu räumen oder ihr lockt sie, in gewohnter Splinter Cell Manier, mit einem klug eingesetztem Pfiff oder mit einem zeitbegrenzten Hologramm in eine eurer Minen. Ihr könnt Gunnar auch in Form einer automatischen Mini-Kanone an jedem erreichbaren Punkt absetzen. Leider sind diese Features eigentlich unnötig, weil Rogue Trooper einfach zu schlicht ist. Am Anfang des Spiels könnt ihr zwischen den standartmäßigen Schwierigkeitsgraden Normal und Hart auswählen. Der Unterschied bezieht sich hierbei auf die Lebensenergie, auf die KI der Gegner, die etwas angriffslustiger werden, aber auf jeden Fall immer noch harmlos bleiben und die Kosten für den Waffenbau steigen. Man erlebt in Rogue Trooper keine Achterbahnfahrt der Gefühle, geschweigeden Frusterlebnisse. Die Standart-Waffe, von der ihr unbegrenzte Munition besitzt, ist viel zu stark und die KI der Gegner ist schlicht und zu leicht durchschaubar. Meistens verstecken sich die Feinde hinter irgendwelchen Kisten oder stürmen einfach blind über das Schlachfeld und können dann aus sicherer Entfernung eliminiert werden. Auch auf die Taktik und die Teamkameraden wurde anscheinend nicht genügend eingegangen, denn häufig werden Hilferufe von euch an eure Kameraden einfach ignoriert. Bei der Steuerung fehlt es allerdings an nichts. Das Verstecken hinter Kisten, blindes Schießen oder Granaten aus der Deckung heraus zu werfen erweist sich als gut ausgearbeitetes Kampfsystem, auch wenn ab und an schon mal die eine oder andere Granate vor den eigenen Füßen landet. Ein häufig auftretendes Problem in Third-Person-Shootern ist meistens die Kamera, doch im Fall Rogue Trooper gibt es hier keinerlei Probleme. Mangelhafter Multiplayer & solide Grafik mit gutem SoundTotal vernachlässigt wurde ganz klar der Multiplayer-Modus, bei dem man sich gerade mal in ein paar Leveln mit 4 Mitspielern tummeln kann. Grafisch wäre auf jeden Fall mehr aus dem Spiel heraus zu holen gewesen, aber wie immer wirkt das Grafikdesign von Eidos solide und präsentiert mit dreizehn Leveln ein halbwegs abwechslungsreiches Spiel. Das Spiel ruckelt leider ab und an, was zu verkraften ist, aber mit der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr sein muss und schon gar nicht bei einer angegrauten Tonlage, in der sich Rogue Trooper eindeutig abspielt. Da das Abenteuer Rogue Trooper auf einer Art Comic basiert, verzeiht man dem Spiel auch den einen oder anderen Fehler in Sachen Grafik. Beim Sound fallen am Anfang natürlich sofort die Sprüche der im Krieg gefallenen Kameraden auf. Mit ihren witzigen Sprüchen und ihren Kommentaren, nachdem ihr einen Feind erledigt habt, lockern sie das Spielgeschehen doch extrem auf. Leider fällt dieser Bonuspunkt im Laufe der kurzen Spielzeit, die gerade mal 6-7 Stunden beträgt, schnell weg, da sich die Wortspiele der Kollegen natürlich häufig wiederholen werden.
Kommentar (MW) :
Ich muss sagen, dass mich Rogue Trooper in keinster Weise überzeugen konnte. Ein schlichtes Spiel wie es heut zu Tage massenhaft in den Regalen steht. Am Anfang war ich schon skeptisch, doch dann kam ein kleiner Euphorieschimmer auf, mit den auflockernden Sprüchen der Kameraden. Auch wenn man am Anfang in das neue Gameplay eingeführt wird, dass eindeutig anders ist wie in anderen Games, überzeugt dieses trotzdem nicht auf kompletter Bahn. Die KI der Gegner ist überhaupt nicht fordernd und somit ist das Spiel auch im hohen Schwierigkeitsgrad leicht durchzuspielen. Die Spielzeit mit 6 Stunden ist ebenfalls nicht lobenswert, genauso wie der Multiplayer, der wohl mit mangelhaft auf einer "Abwechslungsreich-Skala" ausgezeichnet werden würde. Doch die Grafik ist solide und der Sound sogar überzeugend und zufriedenstellend. In Sachen Grafik muss man allerdings auch einen Abstrich machen, denn wenn einem der Comicstil, den Rogue Trooper mit sich bringt, gefällt, so wird einem das Spiel von Grund aus mehr Spaß machen. Da dies aber nicht so meine Welt ist, hat mir das Spiel wohl auch nicht allzu sehr zugesagt. Allerdings hab ich das Ganze trotzdem objektiv betrachtet und so kleine Abstriche in Sachen Grafik nach oben gemacht. Letztendlich würde ich das Spiel aber nicht weiterempfehlen, weil es leider zu schlicht ist.
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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