Lange mussten PS2-Besitzer hoffen und vor allem warten, doch seit dem 4. November hat das Warten ein Ende! Seitdem steht Resident Evil 4 auch in den hiesigen Läden und zwar in zwei Versionen, einer Limited Edition - die GC-Fassung mit einigen neuen Features - und einer 'Special Limited Edition', welche noch viel mehr Bonus-Missionen mit sich bringt und einige weitere Stunden Spaß. Wir testen für euch die Limited Edition und zeigen euch, wie gut oder schlecht die Portierung des GameCube-Meisterwerks geworden ist. Viel Spaß beim Lesen !
Nun, die Story hat sich nicht geändert und bleibt gleich, was ja auch ein wenig seltsam wäre, wenn dem nicht so sein würde. Nichtsdestotrotz, auch hier wollen wir euch mal die Story in ihren Grundzügen beschreiben, da sie doch sehr facettenreich und zu spannend ist, um verraten zu werden: Leon S. Kenned y, bekannt aus dem - leider - indiziertem Resident Evil 2 arbeitet bei der Polizei und muss im Auftrage des Präsidenten ihm seine Tochte, Ashley, aus den Fängen einer recht abnormalen Sekte holen. Leichter gesagt als getan, denn auf seinem Weg dahin wird Leon von ziemlich übel gelaunten 'Menschen', wenn man sie als solche überhaupt bezeichnen kann, gehindert. Während Leon in einem nahe gelegenen Dorf auf tote Polizisten ( und nachher noch einige mehr ) trifft, eskaliert die Sache und es muss was passieren. Ferner trifft er auf den Spanier 'Luis Sera' . Dumm nur, dass auch hier der Hauswächter kommt und euch gefangen nimmt. Jetzt seht ihr, was mit Leon passiert, er bekommt irgendein geheimnisvolles Mittel gespritzt, welches übrigens auch Ashley abbekommen hat. Damit sollen Leon und Ashley zu willenlosen Monstern werden, wie die anderen Ganado ( die normalen Menschengegner ). Nach der Rettung von Ashley geht die Story erst so richtig los ...Die 1-Mann-ArmeeLeon besitzt anfangs nur die normale 9mm-Handgun, mit der er sich durch die Büsche, Waldwege und Dörfer wagt, kurz darauf bekommt er die durschlagkräftigere Shotgun, die schon einiges mehr auf dem Kasten hat. Ihr gelangt an sehr viele verschiedene Orte im Spiel. Anfangs in ein Dorf, wo alles 'dem Alltag' eines üblichen mutierten Menschen gleicht. Der eine bringt tote Vögel weg, der andere füttert mal eben seine Kühe und als Krönung hängt über einem gemütlichen Lagerfeuer ein toter Polizist rum. Des Weiteren gelangt Leon auch mal in recht verwinkelte Gassen, Gänge und Waldpassagen. Nachher darf er sich auch in einer kleinen Kirche vergnügen - wo auch Ashley zu sehen und finden ist - und weiter später kommt dann das 'Grande Finale' auf einer kleinen, aber unheimlichen Insel. Auf eurem Weg werdet ihr vielen verschiedenen - und gemeinen - Gegnern gegenübertreten. Zum einem wären da die normalen Ganados, die sich relativ leicht töten lassen. Allerdings gibt es da auch einen bösen 'Freak' und zwar den Kettensägenmann, der euch sofort tötet, wenn ihr auch nur einmal von seiner Kettensäge erfasst werdet. Abgesehen von den 'menschenlichen' Gegnern, gibt es auch noch die recht übel gelaunten Hunde, die nicht gerade lieb behandelt wurden und auch eine recht eklige Geschwulst an ihrem Rücken haben ( die Ganados lassen dieses 'Ding' übrigens aus ihrem Kopf wachsen ), welches euch auch noch dreisterweise angreift. Zu allem Übel müsst ihr euch damit auch begnügen, dass euch nicht die üblichen acht Gegner angreifen, sondern auch mal eben locker 15 oder 20 an der Zahl. Da wird's dann schon recht happig, wenn die Munition ausgeht und ihr mit einem recht bescheidenen Messer gegen diese Horde kämpfen dürft. Dann heißt die Devise 'Fangt mich doch!', denn ihr habt kaum eine Chance, da die Gegner nicht gerade dumm sind. Sie werden euch jagen und das in Massen, Aufsplittung gibt es nicht, aber sie nutzen die Umgebung sehr gut aus. Wenn ihr euch in einem Haus versteckt, werden sie Leitern aufstellen, um über ein mögliches Obergeschoß zu euch zu gelangen. Eine auch recht elegante Möglichkeit der Gegner ist, wenn sie mal eben die Fenster zerstören und durch diese kommen. Es gibt viele Wege, um zu euch zu gelangen und seid euch dessen bewusst, denn selbst wenn ihr glaubt, dass ihr sicher seid, seid ihr es nicht. Versteckt ihr euch zum Beispiel irgendwo weiter oben als eure geselligen Groupies, werfen diese erstmal mit Dynamitstangen auf euch, damit ihr auch brav wieder nach unten kommt.Natürlich dürft ihr euch auch wehren und da kommen die oben ( erster Abschnitt ) genannten dicken Wummen zum Einsatz oder auch nicht, denn es gibt viele Wege um sich eurer Gegner zu entledigen. Befindet ihr euch auf einem Dach, wo man nur mittels einer Leiter hoch kann, wird es besonders 'witzig', denn ihr könnt diese Leiter mal eben umwerfen, damit die lästigen Ganados nicht zu euch kommen. Wer ganz gemein sein will, darf auch die Shotgun nehmen und warten, bis ein heldenhafter Ganado hochkommt, damit ihr diesen dann kurz vor dem Ziel ( euch ) mal eben einen böse Headshot verpassen könnt. Dumm gelaufen. Falls er es überlebt ... werft die Leiter um, die auf ihn fallen sollte, das dürfte dem blutrünstigen Kumpel den Rest geben. Wer mutig ist, geht mit der Pistole oder Shotgun ( TMP oder sonstigen Waffen ) in den Nahkampf und wagt das gefährliche Spielchen mit den Ganados, die übrigens auch Sicheln oder Äxte nach euch werfen. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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