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Resident Evil 4

Hersteller
 Capcom
Vertrieb
Erscheinungstermin
 erschienen
Plattform
Kategorie/Genre
 Survival Horror

Anfang 1 2 » Fazit

13. September 2001 , an diesem Tag gab Capcom bekannt das man alle sämtlichen neuen Resident Evil Teile (inkl. des schon damals heiß erwartetem 4. Teil) ausschließlich für Nintendos neue Konsole, den Game Cube, entwickeln würde.
Seit diesem Tag ist viel Zeit vergangen in der die obrige Aussage oft wiederlegt wurde.

3 1/2 Jahre später steht nun mit Resident Evil 4 endlich ein richtig "neuer" Teil in den Läden. Lange hats gedauert, was wenn man sich den Entwicklungsweg des Spiels anschaut auch verständlich ist. 4 anläufe hat es gebraucht bis man sich auf die nun fertige Version einig war. 

Die 1. Version war bereits schon sehr weit Entwickelt worden bis man sich entschied diese zu verwerfen und ihr den namen "Devil May Cry" zu verpassen. Bei der 2. gab es noch nicht mal Bildmaterial und die 3. wurde auch sehr schnell wieder inn die Schublade gelegt weil sie den Vorgängern zu ähnlich war.

Man wollte also mit dem 4. Teil was neues schaffen.
Weg also mit den festen Kameraperspektiven, der gerenderten Umgebung und weg mit den Zombies. In Resident Evil 4 sollen deutlich mehr Kämpfe, Echtzeit-3D-Grafik und Shenmue-'Quick Time Events' ein völlig neues Horrorerlebnis liefern.

Die Story:
Ashley die Tochter des Amerikanischen Präsidenten wurde von einer unbekannten Terrorggruppe nach Europa verschleppt. Leon wird zu ihrer befreiung entsandt, über Ziele und Forderrungen der Gruppe ist zu diesem Zeitpunkt noch nichts bekannt.

Gameplay:
Ihr steuert Leon S. Kennedy (bekannt aus RE2) durch riesige Areale die vom bekanntn Dorf über eine Burg bis letzendlich zu einer Inselfestung, auf der das grandiose Finale steigt, reichen. Alles in einer noch nie dagewesenen Grafikpracht (zumindest für Cube Verhältnisse). Das ganze bestaunt man über Leons rechte Schulter, hinter der die neue Kamera positioniert ist. Klingt unübersichtlicher als es ist, denn mit Hilfe des "c-Sticks" lässt sich die Kamera immer wieder nach positionieren. Dieser neue Blickwinkel ermöglicht auch das dass aus den Vorgängern bekannte "Zielen" endlich über Board geworfen konnte. 

Man hat nun nicht mehr nur die Möglichkeit nach oben, in die Mitte oder unten zu zielen, sondern man kann jedes Objekt seperat anzielen. Dies fällt vor allem bei den Gegnern sehr positiv auf, diese bekamen 'Hit Zones' verpasst, das bedeutet, dass ein Genger auch zusammen sackt, wenn man ihm in sein Bein schiesst. Zudem ist auch die Physik sehr realistisch, denn wenn ein Gegner mit einem Holzschild vor einem steht, dann zerbricht auch das Schild dort wo man hingeschossen hat. Mit Türen und vernagelten Fenstern verhält es sich genauso. Einziger Kritikpunkt ist vieleicht das die 'Hit Zones' manchmal komisch ausfallen, schiesst man einem Gegner in den Arm, platzt auch mal der Kopf, dies lässt sich allerdings leicht verschmerzen, da es sehr selten vorkommt.

Eure Feinde, von Capcomm 'liebevoll' als 'Vieh' getauft, sind wie oben schon erwähnt keine Zombies, allerdings auch keine Menschen. Sie sind sehr schlau, nicht so Hirnverweicht wie die Zombies aus den Vorgängern, sie treten Türen ein, klettern durch Fenster, stellen Leitern auf, schmeisen Granaten usw... Also man ist ständig gefordert, genau so wie in den Zwischensequenzen, hier heisst es nicht wie bei MGS 3 einfach Pad hinlegen und einen guten Film genießen, sondern ihr müsst ständig das Pad bereithalten denn Urplötzlich tauchen Tastenkombinationen auf, die gedückt werden wollen, um nicht den Bildschirm tot zu sterben, dies hätte auch MGS 3 nicht schaden können. Diese sogenannten 'Quick-Time Events' tauchen im kompletten Spiel auf, wenn ihr diese Tasten drückt, dann sprintet Leon, springt, weicht Felsbrocken aus, und und und.
Keine Neuerung,  aber eine Erleichterrung für den Spieler ist, dass man nicht mehr sämtliche Objekte im Spiel untersuchen und Prüfen muss. Wenn ein Objekt 'verdächtig' ist erscheint im unteren Bild immer ein Symbol des 'A-Buttons' mit der entsprechendden Funktion, so wird es vermieden, dass man sich Stunden lang nach entprechenden Schaltern, Hebel ö.ä. umschauen muss. Dieses 'A-Button' Symbol erscheint auch dann immer, wenn Leon z.B. durch Fenster springen kann.

Da ihr einige mal im Spiel mit Ashley an eurer Seite unterwegs seit, heisst es Augen und Ohren auf, denn wenn ein Gegner Ashley zu nahe kommt packt er sie auf die Schulter und trägt sie weg. Dann heist es schnell handeln und dank der 'Hit Zones' kann man den Feind dann auch leicht zu fall bringen, sodass Ashley wieder zu euch zurück kehrt. Einnmal im Spiel übernimmt ihr auch komplett die Steuerung von Ashley, dann heisst es kriechen, Schalter drücken usw. Ansonsten könnt ihr Ashley nur indirekt steuern und zwar kann man Ashley mit dem 'X-Button' Befehle wie 'Stay here' oder 'Follow me' erteilen.

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