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Race Driver: GRID Vorschau

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Sommer 2008
Plattform
Kategorie/Genre
 Rennspiel

Anfang 1 2 3 » Fazit

Im Sommer diesen Jahres erscheint endlich der neueste Teil der Race Driver-Serie, wobei da doch eine Abkürzung fehlt! Das Kürzel „DTM“ fiel zum Opfer, dafür aber ist die Ähnlichkeit mit „Colin McRae: DIRT“ zumindest im Namen nicht abzustreiten. Und in der Tat bedeutet es auch für die Race Driver-Serie einen kompletten Umschwung, der dem Spiel nur gut tut!

Getreu dem Motto „Alles muss raus!“ hat Codemasters den neuesten Ableger der Race Driver-Serie gestaltet. Im Spiel begrüßt uns ein schönes 3D-Menü mit Garage im Hintergrund, die sich je nach Fortschritt des Spiels verändert und am Ende zu einer kleinen Technikwerkstatt werden kann. Doch halt! Bevor jetzt jemand denkt, man könne Tunen wie in Need for Speed: Nein, das geht nicht. Außerdem hat Codemasters seine DTM-Lizenz schön beiseite geschoben und beschränkt sich auf Neues. Es heißt nun: Weg von der Simulation, hin zum reinen Fahrspaß, der ein Mittelding zwischen Arcade und Simulation darstellt. In der Praxis erweist sich diese Entscheidung als sehr weise, weil man dennoch das Gefühl hat, ständig die Kontrolle über die Karre zu haben.

Schauplatz: Erde

Auf drei Kontinenten (Europa, Asien – vornehmlich Japan – und in den USA) werdet ihr die zahlreichen Rennen auf nicht weniger als 90 einzigartigen Strecken, darunter in Spa, auf dem Nürburgring oder auch in Le Mans, wobei da nicht mal die Spiegelungen und Varianten derer eingerechnet worden sind, fahren. Rund 60 lizenzierte Autos werden euch durch das Spiel begleiten und große Namen wie Honda, Porsche, BMW, Dodge, Nissan oder auch Toyota werden Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Das hört sich auf jeden Fall sehr vielversprechend an und in der gespielten Fassung machten sich die Vehikel auch sehr gut.

Die drei Kontinente unterscheiden sich natürlich maßgeblich voneinander. Während ihr in Tokio eher Driftrennen mit klassisch japanischen Fahrzeugen fahrt (Nissan Silvia S15 zum Beispiel), werden euch die bärenstarken Muscle Cars (Dodge Viper) auf typisch amerikanischen Strecken begrüßen – ein klein wenig fühlten wir uns in das Spiel Project Gotham Racing 4 versetzt, aber nur kurz. Ganz kurz, schließlich ließ das Spiel die Xbox 360 nicht abschmieren und tötete sie nicht mit dem RRoD. Okay, genug der Seitenhiebe. In Europa werdet ihr unter anderem mit deutschen Markenprodukten, wie dem BMW 320i fahren. Schade nur, dass der Solopart weder Boxenstopps, noch Qualifying besitzt.

Prestige, Ruhm, Ehre und Teamkollegen

Wer bereits Colin McRae: DIRT gespielt hat, wird sich bei GRID direkt wohl fühlen, weil die Karriere ähnlich umfangreich sein und euch von Rennen zu Rennen schicken wird. Auf eine grenzdebile Story wird ganz und gar verzichtet. In den Straßenrennen bekommt ihr natürlich auch Geld, sofern die Platzierung stimmt, welches ihr unter anderem dazu dient, weitere Fahrer einzustellen, die zwar nicht eure Arbeit erledigen werden, sich aber im Rennen als durchaus nützlich erweisen, indem sie die Gegner aufhalten, sodass ihr schneller an sie herankommt, solltet ihr zurück liegen. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass die Fahrer unterschiedliche Arten und Charakteristika besitzen, wodurch immer abgestimmt werden muss, welcher denn auch der Richtige für euch ist.
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