An die Schwerter
Euch steht ein grosses Repertoire an Moves zur Verfügung. Und die benötigt Ihr auch, denn im Kampf gegen Sandmonster, Bogenschützen oder andere Gegner müsst Ihr schon flink mit euren Händen sein, um nicht gleich den virtuellen Bildschirmtot zu sterben. Eine Neuerung in den Kämpfen sind die sogenannten Speed Kills. Diese könnt Ihr dann anwenden, wenn Ihr euch einem Gegner von hinten nähert und eine angezeigte Tastenkombination eingibt. Damit könnt Ihr einen Gegner ohne Gegenwehr ausschalten. Gelingt die Tateneingabe nicht, müsst Ihr euch dem Gegner in einem normalen Kampf stellen, dabei kann es dann passieren, dass Ihr damit die Aufmerksamkeit weiterer Wachen auf euch zieht. Anfangs wirken die Tastenkombinationen für die Speed Kills noch recht einfach, doch je weiter Ihr im Spiel fortschreitet, desto schwieriger werden auch die Tastenkombinationen.
Die dunkle Seite
Durch einen Unfall mit dem Sand der Zeit ist unser Prinz der Gefahr ausgestzt sich selber in Sandmonster zu verwandeln. Doch dies geschieht nicht sofort, sondern steigert sich mit dem Spielverlauf. Ist man in der Haut des dunklen Prinzen, fällt auf, dass er noch Rabiater mit seinen Gegnern umspringt als unser eigentlicher Held. Das grösste Problem des dunklen Prinzen ist die Zeit. Denn auch wenn Ihr nicht getroffen werdet, verliert eure dunkle Seite immer an Energie, wenn Ihr ihn nicht mit Sandwolken wieder auffrischt. Diese findet Ihr in zerstörbaren Vasen und Gegenstände oder auch nachdem Ihr einen Gegner erledigt habt. Trotz dieser Sandwolken ist der Zeitdruck in den Passagen in denen Ihr als dunkler Prinz unterwegs seid enorm, sodass ab und an auch mal Frust aufkommt, wenn Ihr kurz vorm Ende eines Abschnitts seid und euch die Energie ausgeht und keine Sandwolke in der Nähe ist. Deshalb bewegt ihr euch mit dem bösen Alter Ego meist nach einem Trial and Error-Prinzip durch die Szenarien.
Grafik und Sound
Grafisch macht der abschließende Teil der Serie ordentlich was her. Egal ob es die filmreifen Rendersequenzen, die schönen Levels oder die Bewegungen unseres Helden sind, alles sieht einfach richtig gut aus. Nur Leider wird die schöne InGame Grafik manchmal von Kameraproblemen gestört. Gerade in den Actionlastigen kämpfen stört dies richtig. Die Musik kommt vom Hollywood Studio Symphony Orchestra und diese passen theoretisch auch zum Setting des Spiels, nur in der Praxis wurden sie leider etwas schlecht ins Game eingebunden. Oft hat man den Eindruck, als würde die Musik auch an dramaturgisch unbedeutenden Stellen willkürlich einsetzen, nur um das Stück kurze Zeit später einfach abzubrechen. Die deutsche Synchronisation ist vollkommen gelungen, was wohl daran liegt, dass Ubisoft es geschafft hat, profesionelle Sprecher zu verpflichten, die die Dialoge glaubhaft rüber bringen Kommentar (CM) : PoP TTT schafft es nicht ganz an God of War vorbei. Seien es die Trial & Error Passagen mit dem dunklen Prinzen, oder das nicht ganz neue Setting. Ein gutes Spiel ist es aber trotzdem, was vor allem an der sehr guten Spielbarkeit des Titels liegt. Auch fallen die sehr schöne Grafik, die gute Synchronisation und auch die satte Action positiv auf. Nur geht der Serie so langsam die Luft aus, daran ändern auch solch Neuerungen, wie die Speed Kills, nicht. Action Adventure Fans können trotz der beschriebenen Schwachpunkte bedenkenlos zu greifen.
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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Pro
Contra