PlayStation Portable Hardwarecheck (Special)
Multimedia Eine weitere unangefochtene Stärke der PSP liegt im Bereich der Multimedia-Anwendungen. Musik-Fans können alle ihre Songs auf MP3 oder ATRAC-3-Format abspielen. Filme werden entweder auf UMD oder in MP4-Format über den Memory-Stick-Speicher angeschaut. Des Weiteren wird das Firmware 2.0 Upgrade vorausgesetzt, welches die Bildformate .jpg ; .png ; .gif ; .tiff und .bmp unterstützt. Diese Dateien finden alle ihren Platz auf der Memory Stick. Da die PSP über ein USB 2.0 Port besitzt, könnt ihr den Handhelden gemütlich an euren PC anschließen und euch die Datein runterladen. Praktisch dabei ist: Ihr könnt euch auch Spiele-Videos , die ihr auf eurem PC habt, anschauen. Einfach auf eure PSP runterladen, die entsprechende Datei auswählen und genießen. Einziger Hacken an der Sache: Ihr müsst eure Videos in MP4 konvertieren und die Auflösung darf nicht höher als 368*208 sein. Ein Hinweis am Rande für alle Fans von sehr guter Film- und Musikqualität: Die PSP spielt eure Musik und Filme tadellos ab, ohne Kratzgeräusche oder sonstiges und bietet sogar die üblichen Features, wie Shuffle, Repeat und einige vorgegebene Equalizer-Einstellungen. Der Videoplayer macht auch keine Mucken und hat ebenfalls alle nötigen Funktionen, die sehr gut auf die Tasten der PSP verteilt worden sind. Sehr gut ist die Möglichkeit, dass ihr den Bildschirm auf ein 4:3 Bild stauchen könnt, ohne irgendwelche Einbußen zu verzeichnen. Des Weiteren könnt ihr zoomen oder auf 16:9 strecken, was aber nicht immer gut aussieht. Das alles gestaltet sich sehr benutzerfreundlich und ist somit sehr leicht zu bedienen. Geschätze Gewöhnungszeit: Wenige Minuten, meistens unter 30 Mins. Universal Media Disc So lautet der korrekte Name der UMD, der ca. 6 cm und 1,8GB großen Disceinheit. Darauf passen locker Spiele, ganze Filme und viele, sehr viele Musikdateien. Sony Music und weitere haben schon angekündigt in Zukunft auch Musik-Alben auf UMD zu veröffentlichen. Kauft ihr euch ein Spiel oder einen Film auf UMD, werdet ihr bemerken, dass die Hülle aus Kunststoff besteht, was die UMDs wunderbar vor Kratzern, Staub und sonstigen ungewünschten Dreckverursachern schützt. Nichtsdestotrotz solltet ihr eure UMDs sorgfältig behandeln, da - leider - ein kleines "Fenster" in der Hülle angebracht ist, damit die Laserabtastung funktioniert ( ihr steckt die UMD samt Hülle in die PSP ). Eine "nette" Funktion ist nicht nur der Region-Free-Code ( wie oben beschrieben ), sondern auch der "Parental Lock". Diese Funktion erlaubt bzw. verhindert das (un)erwünschte Lesen von Inhalten von bestimmten Personen. Ergo: Wenn ihr euren Kindern die PSP gebt, könnt ihr vorher einstellen, welche Inhalte sie sehen dürfen und welche nicht. Im übrigen wurde die UMD zu einem offnenen Industriestandart erklärt, aber glaubt nicht, dass das bedeutet, dass es bald UMD-Brenner oder derartiges geben wird. Vielmehr bedeutet dies, dass so ziemlich alle Spiele-Entwickler diese UMD produzieren dürfen, wenn sie ein Spiel rausbringen bzw. einen Film. WLAN Ergänzend zum USB 2.0 Anschluß und der somit ermöglichten PCPSP-Kommunikation gibt es auch noch die IEEE 802.11b WLAN- und IRDA-Funktion. Letzteres von beiden wird aber bislang nicht benutzt und das wird sich, so scheint es, auch nicht ändern. Ein Wehmutstropfen bei der WLAN-Funktion bleibt immernoch, denn die PSP benutzt nur 802.11b-Standard, was "nur" 11 Megabit-Datenraten ermöglicht. Ob dies in der Praxis stört, muss jeder für sich selbst testen. Bisherige Analysen zeigen, dass es im Grunde sehr gut funktioniert und keinerlei Probleme verursacht. Wenn ihr also über WLAN mit euren Freunden ein kleines Rennen, wie in "WipEout Pure" veranstalten wollt, wird euch auch nichts im Wege stehen. Ihr könnt mit der PSP im Internet surfen ( funktioniert auf eine SMS-änhliche Struktur, laut Sony ) und könnt euch Updates für die PSP runterladen ( kostenlos natürlich ) und ab und an werden auch einige nette Contents zum Download bereitgestellt, die ebenfalls kostenlos sein werden. Vorbildlich stach dabei schon WipEout Pure heraus, weil es schon erste Ankündigungen an neuen Inhalten gibt. Sehr gut gemacht ist der Internetbrowser, der aber bisher leider auf Flash verzichtet ( wird aber demnächst per Firmware-Update nachgeholt, Java übrigens auch ) , dafür aber "Tabbed-Browsing" mit sich bringt. Da es ( noch ) keine Tastatur gibt, müsst ihr auf einem Auswahlfeld die einzelnen Buchstaben / Abkürzungen für Websites und Sonderzeichen tippen. Das geht sehr schnell und ihr gelangt ohne weitere Probleme auf die gewünschte Seite. Ein nahezu geniales Feature hierbei ist, dass der PSP-Browser Seiten automatisch quetscht oder sogar komplett umstrukturiert, damit sie in das recht kleine Display passen.Geschrieben von: Adam Smieja am 12.03.2006
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