Nachdem mir schon die Vorschau-Version sehr gut gefallen hat, steht nun seit einigen Tagen die Testversion in der Redaktion und wurde ausführlich gezockt. Kann Odin Sphere den ohnehin schon guten Eindruck noch verbessern oder bleibt es nur bei einem „gut“?
Die Geschichte ist typisch Square Enix – genial! Es gibt fünf verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zu einem großen und grandiosen Ganzen werden. Fünf verschiedene Helden, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben und letztlich doch eng miteinander verbunden sind. Intrigen, Wendungen, böse Machenschaften, Krieg und die fälschliche Liebe zum eigenen Vater. Die Tochter des Königs Odin, dem erdgeborenen Gottkönig, will ihrem Vater (Odin) helfen, die ultimative Waffe zu erlangen, damit nur er allein die Herrschaft über die gesamte Welt erlangt. Erst im Nachhinein bemerkt sie, dass diese Machenschaften gar nicht so korrekt sind, wie sie erschienen. Zu nebulös waren sie ihr geschildert worden und zu puristisch verteidigt. Und da beginnt auch die erste Wendung, denn dann fängt die Prinzessin an für die richtige Seite zu kämpfen. Happig, aber machbar Warum Odin Sphere nichts für die drei Gruppen ist, fragt ihr? Nun, das liegt zunächst am Zeichenstil des Spiels, denn die Grafiken und die wundervollen Layouts gefallen nicht zwangsläufig allen Spielern (Geschmäcker sind schließlich unterschiedlich). Dann wäre auch noch das Gameplay, welches zwar recht minimalistisch gehalten wurde, dennoch in dieser Form einzigartig erscheint. Zwar bietet Odin Sphere nicht die Gänze und Fülle eines Final Fantasy, aber dadurch, dass hier 3D suggeriert, in Wahrheit aber 2D geliefert wird, weiß das Spiel zu faszinieren. Das Spielfeld ist kreisförmig angelegt, das sieht man jedoch nur an der Anzeige unten rechts auf dem Bildschirm, die Welt sieht platt und eben aus. Das heißt allerdings wiederum, dass ihr den Abschnitt binnen Sekunden komplett umrunden könnt, um so einen taktischen Vorteil gegenüber einem Feind auszunutzen. Auf der Minimap sind zusätzlich einige gelbe Punkte eingraviert. Diese kennzeichnen einen Ausgang. Je nachdem welchen ihr wählt, gelangt ihr zu einem anderen Ort, welcher entweder einen Boss, normale Gegner oder den Basar beherbergt. Nicht allzu selten wird man sich also die Frage stellen, ob man nun alle Gebiete besuchen möchte, um ja nichts zu verpassen oder man geradewegs zum Endboss läuft, um die Story voran zu treiben. Ich sage es mal so: Manchmal ist die letzte Entscheidung die Beste, weil die Kämpfe mitunter bockschwer sind und man dadurch haufenweise Tränke bzw. Heimitems verliert, wenn man nicht aufpasst. Zwar kann man sich beim Basar neue Items kaufen, diese sind zumeist sehr teuer. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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