Es gibt Spiele, die es nicht gerade leicht haben. Entweder man liebt sie, oder man hasst sie. Genau zu diesen Spielen gehört No More Heroes, das neueste Action-Spektakel aus den Federn von Goichi Suda. Ich kann nur sagen: Ich liebe es! Warum? Das erfahrt ihr in diesem Artikel. 3...2...1... meins! Ihr spielt den langweiligen Verlierer Travis Touchdown, der nie etwas zu Stande gebracht hat und zusammen mit seiner Katze Jeanne im Billig-Hotel „No More Heroes“ lebt. Doch sein Leben verändert sich schlagartig, als er in einer Internetauktion ein Laserschwert ersteigert, das er von nun an stets bei sich trägt. Eines Abends trifft er auf die wunderschöne Silvia Christel, die ihm den Kopf verdreht. In ihrem Auftrag tötet er einen Mann namens Helter Skelter und nimmt, ohne es eigentlich zu wollen, dessen Platz in der Rangliste der United Assassins Association (UAA) ein. Nachdem er Gefallen an seiner Identität als Auftragsmörder gefunden hat und Silvia ihm eine heiße Nacht verspricht, sobald er es auf Rang 1 geschafft hat, zögert er nicht lange und versucht, weiter in der Rangliste aufzusteigen. Irgendjemand muss es schließlich machen... Travis kann nicht viel. Zwar hat er sich ein paar Griffe aus Wrestling-Videos abgeschaut und kann das Laserschwert, im Spiel "Beam-Katana" genannt, schwingen, ohne sich dabei selbst den Arm abzusäbeln, doch wirkliche Talente hat er nicht. Genau aus diesem Grund muss er sich seinen Lebensunterhalt auch mit schlechtbezahlten Nebenjobs verdienen. Als wäre das nicht schon genug, gilt es auch eine Gebühr an die UAA zu zahlen, denn schließlich arrangieren sich solche Rangkämpfe nicht umsonst. Ihr verdient euch also euer Taschengeld, indem ihr Rasen mäht, Katzen einfangt, Kokusnüsse aufsammelt, eine Skorpion-Plage bekämpft oder andere Dinge erledigt, für die sich andere zu fein wären. Habt ihr dann genug Kohle gesammelt, könnt ihr damit einiges anstellen.Das Wichtigste ist natürlich die UAA-Gebühr, doch ohne das nötige Trainig und die passende Ausrüstung, seht ihr schnell alt aus gegen die besten Assassinen der Vereinigten Staaten. Was tut man also? Richtig, wir gehen ins Fitness-Studio und machen Kniebeugen oder probieren uns beim Bankdrücken. Jede Übung erhöht Travis' Werte, wodurch er mehr Schaden austeilen oder mehr Treffer einstecken kann. Glücklichweiße trefft ihr im Laufe des Spiels auf Naomi, eine hübsche Professorin, die uns, gegen ein dickes Bündel Geld, neue Beam-Katanas baut, die sich durchaus sehen lassen können. Individualisten und Sammelbegeisterte können sich außerdem neue Klamotten kaufen, Videos ausleihen und die private Wrestling-Karten-Sammlung aufstocken. Vom Verlierer zum Attentäter Wer wirklich Geld verdienen will, sollte sich eine Alternative zu den Nebenjobs vom Arbeitsamt suchen. Zwar macht Kleinvieh bekanntlich auch Mist, die steigenden Gebühren könnt ihr damit aber nicht bezahlen. Hier kommt die Werbeagentur K-Entertainment wie gerufen, die mehr als nur eine Hand in Santa Destroys schattiger Unterwelt hat. Hier wartet das große Geld auf euch, denn pro erledigten Job gibt es hier bis zu 100.000 Dollar. Was ihr dafür tun müsst? Natürlich das, was ihr am Besten könnt – Töten! Die Agentur schickt euch dabei zu verschiedenen Schauplätzen, darunter Bahnhöfe, Fabrikgelände oder Strände, an denen ihr in der Regel soviele Gegner wie möglich erledigen müsst.
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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