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Ninja Gaiden: Dragon Sword (Tests)


Ninja Gaiden: Dragon Sword

Ninja Gaiden: Dragon Sword

Nach einigen Abenteuern auf der Xbox 360 und PS3 ist Ryu Hayabusa nun auch auf dem Nintendo DS unterwegs. Ausgerüstet mit viel Mut, seinem rasiermesserscharfen Katana und allerlei mächtiger Zauber wirbelt der gute Mann zahlreiche Dämonen auf. Wie sich das Abenteuer in der Testversion macht, lest ihr natürlich bei uns!

In der Story geht es wie so oft um ein sagenumwobenes Schwert, das in die falschen Hände gerät- Ganz nebenbei wird eine Schülerin des Ryu entführt, die es selbstverständlich zu retten gilt. Die Geschichte von Dragon Sword wird in ziemlich kurzen Fetzen erzählt und wirkt stark nebensächlich, was an sich gar nicht mal so schlimm ist, weil der Titel auf reine Action ausgelegt ist.

Slash it, baby!

Wir kennen das ja. Ninja Gaiden Sigma war der reinste „Buttonsmashing“-Titel. Ninja Gaiden: Dragon Sword erfindet dieses Genre zwar nicht neu, aber es verändert es in eben jene Richtung des Penslashing, weil ihr ständig mit dem Touchpen von links nach rechts, oben nach unten oder auch unten nach oben saust. Innovativ: Den DS haltet ihr während des Spiels immer in einer vertikalen Haltung, was euch seit Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging zwar nicht allzu oft begegnet ist, aber dennoch perfekt zu Ninja Gaiden passt. Die Attacken hätten wir damit abgehandelt. Spezielle Angriffe werden durch besondere Bewegungen mit dem Pen gemacht. Ein Strich nach oben und rechts lässt Ryu einen besonders starken Sprungangriff ausführen, während ein Kreis nach einer Kombination einen mächtigen Sensenwirbel auslöst. Sehr spektakulär, aber lange auf sich warten lassend, ist der Eliteangriff, für den ihr wild auf dem Touchscreen herumkritzeln müsst. Blocken kann man übrigens mit dem + Pad des DS – das funktioniert gut und greift sich überdies sehr angenehm.

Die restliche Steuerung von Ninja Gaiden: Dragon Sword gibt sich erfreulich einsteigerfreundlich. Haltet ihr euren Pen auf einen bestimmten Punkt gedrückt, läuft Ryu zu diesem hin und tippt ihr mehrmals auf einen Punkt drauf, wirft er seine bösen Shuriken. Etwas umständlich ist es allerdings, ins Menü zu kommen, weil man dafür Start oder Select drücken muss, was nicht wirklich handlich ist.

Okay, Penslashing ist für die ersten beiden Levels zwar noch bezeichnend, für die weiteren sollte man schon etwas vorsichtiger sein, da die Gegner selbst auch anfangen zu blocken und euch schlimmstenfalls böse kontern. Die Kamera ist fixiert, kann das Geschehen aber oftmals sehr gut eingefangen, weswegen ihr kaum Probleme haben werdet, etwaige Feinde ausfindig zu machen. Nur manchmal fühlt man sich ein wenig hintergangen, wenn so ein Bogenschütze im nicht sichtbaren Bereich auf euch schießt. Ansonsten aber gibt sich Dragon Sword wesentlich leichter als die Titel für PS3 und Xbox 360. Das liegt zunächst daran, dass die Speicherpunkte sehr großzügig platziert sind und eure gesamte Lebens- sowie Magiepunkte aufladen. Die meisten Bosse verlangen zwar eine eigene Taktik, aber oftmals sieht die Sache so aus, dass sie nach dem ersten Versuch auf dem Boden liegen.

Ninja Gaiden: Dragon Sword Screenshots
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Geschrieben von: Adam Smieja am 02.07.2008




 
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Kommentar
Schon in meiner Preview war ich regelrecht überrascht von Ninja Gaiden: Dragon Sword und auch die Testversion des Spiels konnte mich vollends überzeugen, auch wenn es hier und da einige Schwächen gibt. Die Kamera ist nicht immer optimal eingestellt, die Levels sind sehr linear und das Spielprinzip kann schnell langweilig werden. Dennoch können die fabelhafte Technik, die an sich innovative Steuerung und die selbstverständlich blitzschnelle Action vollends überzeugen. Wer also auch nur ein kleines Bisschen für Ninja-Metzelei zu haben ist, sollte zugreifen!
Adam Smieja

Redaktionswertung

Grafik:
Sound:
Gameplay:
Steuerung:

Gesamtwertung

85 Prozent

Award
User-Wertung
Positiv
  • + Schnelle, fetzige Action
  • + Tolle Grafik
  • + Innovative Steuerung
  • + DS-Micro wird cool genutzt
  • + Nette Bosskämpfe
Negativ
  • - Zu kurz
  • - Zu linear
  • - Zu leicht
  • - Kamera oftmals suboptimal
  • - Wenig Abwechslung bei Gegnern
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