Ich sag es mal so: Von den ganzen Titeln, die EA in letzter Zeit herausgebracht hat, hat Need for Speed ProStreet sicherlich die meisten Neuerung zu verzeichnen, was wirklich lobenswert ist. Auch das neue Schadensmodell gliedert sich wunderbar in das Spielgeschehen mit ein, doch die Kontrapunkte zeigen EA klar, was noch zu tun ist. Die Verfolgungsjagten mit Cops sind einfach legendär und gehören in ein Need for Speed. Dies kann man ja als Extramodi einbauen, es muss ja nicht alles mit der Karriere eine Verbindung haben. Das Schadensmodell kann auf jeden Fall noch erweitert werden, viele Stellen bleiben heil, obwohl sie ganz klar beschädigt sein müssten. Mit Need for Speed ProStreet bewegt sich EA allerdings für meinen Geschmack in die richtige Richtung und versucht wieder Neues ins Spiel zu integrieren. Vielleicht wird der nächste Titel ja wieder ein Kracher? Hoffen wir's.
Als Tester für die PS3-Version des Spiels und als Miterleber der 360-Version beim Kollegen Wittmann kann ich im Grunde nur zustimmen, denn ProStreet ist der richtige Weg, den EA geht. Das Schadensmodell hat mich zunächst verblüfft, aber nach und nach zeigten sich die Schwächen. Auch die Karriere zeigt sich zweischneidig, denn zum einen begrüße ich den geschlossenen Aspekt, zum anderen vermisse ich jedoch die Freiheiten eines Carbon oder Underground 2. Und trotzdem: Need for Speed ProStreet ist für mich persönlich der beste Teil der letzten Jahre!
Fahrhilfen
viele Modi
verbesserte Fahrphysik
Autosculpt (Veränderung der Karroserie für besseren Windwiderstand)