Auf der Games Convention geht es heiß her. Nicht nur die Messebabes sehen sehr gut aus (Bilder zu den netten Mädels werdet ihr am Sonntag in einem umfassenden Bericht finden), sondern auch die Babes in Need for Speed: Carbon sehen ganz schön schön aus. Und genau diesen Titel durfte ich im Business Center bei EA anspielen und zu meiner Freude war auch eine der Next-Gen.-Varianten frei. Zunächst konnte ich die PS3-Version spielen und erst kurz darauf wurde auch die Wii-Version frei, worauf ich mich danach auch direkt darauf gestürzt habe. Nun viel Spaß mit der Wii-Preview!
Was hat sich gegenüber „Most Wanted“ geändert? Das war meine allererste Frage, die ich dem EA-Kollegen gefragt habe, als ich NfS: Carbon spielen durfte. Die Antwort lautete: „Autosculpt“ und „Boss-Battles“. Fangen wir mal mit letzterem an, weil sich das doch etwas seltsam anhören mag. Diese „Boss-Battles“ sind Rennen gegen Bosse einer Crew, die ihr nach Belieben auswählen könnt. Nachwievor gilt es bei diesem Spiel von Anfangspunkt A zu Endpunkt B zu gelangen und das natürlich möglich als Erster. Bei den Modi sei noch gesagt, dass es die beliebten „Drag“-Races wieder gibt, bei denen man ganz schnell auf einer geraden Strecke ins Ziel gelangen muss. Ansonsten gibt es auch hier die bekannten Drift- und Zeitrennen. Kommen wir aber zu den Boss-Battles zurück. Ihr könnt diese auf zwei Arten gewinnen: Ihr seid als Erster im Ziel oder ihr stoßt den Boss einfach die Klippe runter. Beides hat folgende Auswirkung: Euer Einflussbereich in dem Gebiet wird sich erhöhen und der Bezirk gehört quasi euch. Wie viele Bezirke es in der großen Stadt bzw. dem Canyon geben wird, habe ich leider noch nicht feststellen können. Anleihen an die „Juiced“-Serie sind bei diesem Feature definitiv nicht abzustreiten. Kommen wir nun zum ziemlich außergewöhnlichen Feature, dem „Autosculpt“. Das, was sich so kryptisch anhört, verbirgt etwas geniales: Ihr könnt Autoteile SELBST zusammenbasteln. Klar, wenn man nicht allzu kreativ ist, kann man sich die Teile auch selbst kaufen, aber wer würde nicht gerne eigene Felgen, Räder oder ganze Bodykits selbst erstellen? Nun, das ist alles dank der vielen Parameter, die man einstellen kann, kein Problem mehr. Bei den Felgen könnt ihr zum Beispiel die Anzahl an Speichen einstellen, die Größe, den Durchmesser und so weiter und sofort. Bei den Rädern kann man auch die Profiltiefe, Dicke, den Durchmesser und viele weitere Dinge nach Belieben ändern. Die Bodykits sind auf dieselbe Art und Weise selbst erstellbar, wie die Felgen oder Reifen. Summa Summarum hat mir das sehr neuartige Feature sehr gut gefallen und macht Lust auf mehr! Eine weitere gute Frage ist: Wie schaut es mit der Grafik aus? Nun.. sagen wir es so: Ernüchternd. Für Next-Generation-Verhältnisse wirkt die Wii-Version eher wie eine dezent aufgemotzte PS2-Version, bietet keine HD-Auflösung, hat teils schwammige Texturen und sieht im Allgemeinen deutlich „hässlicher“ aus als auf der PS3 oder der Xbox 360. Aber das ist sicherlich das, was man wissen will, denn: Wie spielt es sich auf dem Wii? Nun, endlich durfte ich selbst Hand anlegen und den Wii spielen, ein grandioses Erlebnis, wenn auch ernüchternd. Mit dem Controller (Fernbedienung), den ihr übrigens schräg haltet, könnt ihr durch Bewegung nach rechts oder links die Bewegung des Fahrzeuges bestimmen. Wenn ihr bremsen wollt, müsst ihr den Controller nach oben ziehen. Mir ist aber aufgefallen, dass wenn jemand zwischen Sensor und mir gewesen ist, dass sich der Sensor nicht mehr so richtig empfagen läßt, wodurch es zu leichten Problem kommt. Dasselbe passiert leider auch, wenn man sich zu weit vom Sensor entfernt. Wollen wir stark hoffen, dass diese Kleinigkeiten sich bis zum Launch vermeiden lassen. Ein nettes Erlebnis war es aber dennoch.
Kommentar (AS) :
Von der Grafik habe ich im Vorfeld schon nicht viel erwartet, viel mehr wollte ich wissen, wie es sich denn spielt. Das soll ja das Geheimnis des Wii sein und so recht will ich mich noch nicht damit anfreunden, auch wenn es schon ein gewisses Etwas gab, dass mir schon viel Spaß machte. Vielleicht lag es daran, dass es noch einige Kinderkrankheiten gibt, wie die Störung bei Hindernissen oder Aufall des Sensors, wenn man sich zu weit entfernt. Sofern diese Dinge bis zum Launch ausgemerzt werden, denke ich, wird auch diese Version einen Award bekommen. Bis dahin heißt es aber: Abwarten und Tee trinken, denn wir Europäer werden ja leider ohne Vorbereitung auf den Launch des Wii warten. Ergebnis ist daher ein vorsichtiges „gut“
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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