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Need for Speed: Carbon (PS3) - GC Preview

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 17. November
Plattform
Kategorie/Genre
 Rennspiel

Auf der Games Convention geht es heiß her. Nicht nur die Messebabes sehen sehr gut aus (Bilder zu den netten Mädels werdet ihr am Sonntag in einem umfassenden Bericht finden), sondern auch die Babes in Need for Speed: Carbon sehen ganz schön schön aus. Und genau diesen Titel durfte ich im Business Center bei EA anspielen und zu meiner Freude war auch eine der Next-Gen.-Varianten frei. Zunächst konnte ich die PS3-Version spielen und erst kurz darauf wurde auch die Wii-Version frei, worauf ich mich danach auch direkt darauf gestürzt habe. Zunächst aber viel Spaß mit unserer ersten PS3-Preview!

Was hat sich gegenüber „Most Wanted“ geändert? Das war meine allererste Frage, die ich dem EA-Kollegen gestellt habe, als ich NfS: Carbon spielen durfte (kurzer Hinweis: Ich sah die PS3 vor meinen Augen und hatte einen Wireless Controller, der aber leider noch nicht die Sechs Achsen-Technik nutze). Die Antwort lautete: „Autosculpt“ und „Boss-Battles“. Fangen wir mal mit letzterem an, weil sich das doch etwas seltsam anhören mag.

Diese „Boss-Battles“ sind Rennen gegen Bosse einer Crew, die ihr nach Belieben auswählen könnt. Nachwievor gilt es bei diesem Spiel von Anfangspunkt A zu Endpunkt B zu gelangen und das natürlich möglichst als Erster. Bei den Modi sei noch gesagt, dass es die beliebten „Drag“-Races wieder gibt, bei denen man ganz schnell auf einer geraden Strecke ins Ziel gelangen muss. Ansonsten gibt es auch hier die bekannten Drift- und Zeitrennen. Kommen wir aber zu den Boss-Battles zurück. Ihr könnt diese auf zwei Arten gewinnen: Ihr seid als Erster im Ziel oder ihr stoßt den Boss einfach die Klippe runter. Beides hat folgende Auswirkung: Euer Einflussbereich in dem Gebiet wird sich erhöhen und der Bezirk gehört quasi euch. Wie viele Bezirke es in der großen Stadt bzw. dem Canyon geben wird, habe ich leider noch nicht feststellen können. Anleihen an die „Juiced“-Serie sind bei diesem Feature definitiv nicht abzustreiten.

Kommen wir nun zum ziemlich außergewöhnlichen Feature, dem „Autosculpt“. Das, was sich so kryptisch anhört, verbirgt etwas geniales: Ihr könnt Autoteile SELBST zusammenbasteln. Klar, wenn man nicht allzu kreativ ist, kann man sich die Teile auch selbst kaufen, aber wer würde nicht gerne eigene Felgen, Räder oder ganze Bodykits selbst erstellen? Nun, das ist alles dank der vielen Parameter, die man einstellen kann, kein Problem mehr. Bei den Felgen könnt ihr zum Beispiel die Anzahl an Speichen einstellen, die Größe, den Durchmesser und so weiter und sofort. Bei den Rädern kann man auch die Profiltiefe, Dicke, den Durchmesser und viele weitere Dinge nach Belieben ändern. Auf die Frage, ob man die eigenen Teile auf dem PlayStation HUB (oder in Europa PlayStation Network genannt) online zum Tausch ausstellen können wird, bekam ich die Antwort in Form eines dezenten Grinsens – was auch immer es bedeuten mag. Die Bodykits sind auf dieselbe Art und Weise selbst erstellbar, wie die Felgen oder Reifen. Summa Summarum hat mir das neuartige Feature sehr gut gefallen und macht Lust auf mehr!

Eine weitere gute Frage ist: Wie schaut es mit der Grafik aus? Nun.. sagen wir es so: Ernüchternd. Ich hatte mich auf ein 1080p-Erlebnis (1920*1080) gefreut, bekam aber leider nur – wie alle anderen auch – eine 720p-Version vorgesetzt. An sich kann man den Titel grafisch so beschreiben: Need for Speed Most Wanted im Dunkeln mit minimalen Verbesserungen in Sachen Texturen und Spiegelungen. Auf Anfrage, warum man nur 720p benutzt, bekam ich die Antwort, dass diese Version noch nich allzu stabil läuft, aber man wolle 1080p in der finalen Version benutzen – wollen wir hoffen, dass konstante 60fps erreicht werden. An sich lief die gezeigte Version durchaus flüssig und bot nette Lichtspielereien, aber weltbewegendes habe ich leider nicht vorgefunden. Wenn man es so sagen will: Auf der Xbox 360 sah Most Wanted nicht wirklich viel schlechter aus als Carbon auf der PS3-Hardware.

Kommentar (AS) :

Rein technisch bin ich eher etwas enttäuscht, vielleicht habe ich auch einfach zu viel von der PS3 erwartet. Sagen wir es so: Schlecht sieht es nicht aus, keinesfalls, aber man bemerkt keinen großartigen Sprung im Vergleich zur Xbox 360 und vor allem nicht im Vergleich zum Vorgänger der Serie. Dafür aber konnte mich das Gameplay wirklich sehr positiv überraschen. Die Boss-Kämpfe und das „Autosculpt“ funktionieren schon jetzt wunderbar und machen definitiv Lust auf mehr. Allen NfS-Fans sei schon jetzt gesagt: Behaltet den Titel im Auge! Ich für meinen Teil bin aber noch ein wenig skeptisch, weil Carbon mir eher wie ein inoffizieller Nachfolger der schlechten Underground-Serie vorkommt. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen und warte die Tage um den 17. November ab, wenn ich das Spiel von EA zum Testen bekomme. Fazit daher: Sehr gut.
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