Nachdem Need For Speed: Carbon schon letzten November für alles Systeme erschienen ist, kommt nun auch die PS3 pünktlich zum Start in den Genuß des Tunerspektakels. Weil man ja von EA nur lieblose Umsetzungen gewohnt ist, kann diesem Titel fast nur skeptisch gegenübertreten. Ob uns EA eines besseren belehrt und uns mit der PS3 Version die bestmögliche abliefert, erfahrt Ihr wenn Ihr unseren Test lest ! Kenn ich schon Auf den ersten Blick bietet EA’s PS3 Umsetzung außer einer höheren Auflösung nicht viel. Ja, wer das vermutet hat leider auch schon recht. Denn die PS3-Version ruckelt stellenweiße genauso und genau dort, wo auch schon die 360 Version geruckelt hat. Auch gab es grafisch keine Verbesserungen. Die Texturen, die auch auf der 360 schon matschig waren, sind auch auf der PS3 noch unscharf. Da hätte man doch noch etwas machen können. Insgesamt stimmt der grafische Gesamteindruck dennoch, leider sticht halt heraus, dass es ein Multispiel für alte und neue Konsolen ist. Das Gameplay ist, wie kann es auch anders sein, mit den anderen Versionen identisch. Dasselbe gilt für die Story und die darin enthaltenen Rennen, also langweilig dürfte es keinem werden, der noch keine andere Version gespielt hat. In der Story verschlägt es euch nach Palmot City. Dort blüht die Tuning Szene. Die Stadt wurde in vier Reviere der einzelnen Gangs aufgeteilt. Euer Ziel ist klar – owned die City. Dies geht natürlich nicht von heute auf morgen. Als allererstes müsst Ihr eine Crew gründen. Je mehr Siege Ihr einfahrt, desto mehr Respekt und vor allem Terrain gewinnt Ihr für euch. Habt Ihr alle Blocks eines Bezirks eingenommen, steht euch das Duell mit dem Gangboss bevor. Gewinnt Ihr auch dieses Rennen, dürft Ihr euch mit dem Gruppenführer im Canyon messen. Dort gilt es zwei Rennen zu bestehen. Im ersten müsst Ihr eurem Gegner so nah wie möglich am Heck kleben, während Ihr im zweiten Bergabwärts rast. Hier müsst Ihr den Abstand auf euren Kontrahenten möglichst groß halten. Gewinnt Ihr auch dieses, winken euch die Fahrzeugpapiere des Gegners sowie Geld und/oder Tuningteile. Kenn ich noch nicht Eine Neuerung in der Serie bilden die Massenrennen. Hier heizt Ihr zu zwölft durch die City. Das Ganze natürlich mit Gegenverkehr, da ist die Action garantiert. Diese Massenrennen bilden zusammen mit den anderen Events eine stolze Anzahl von gut über 100 Rennen. Diese dürft Ihr mit über 30 Wagen bestreiten, die wiederum in drei klassen unterteilt sind. Da wären die Tuner, die durch Ihre tolle Kurvenlagen überzeugen können sowie die Exoten, die mit der höchsten Endgeschwindigkeit protzen können und dann wären noch die Muscle Cars, die mit ihrer enormen Motorleistung glänzen. Alle Wagen lassen sich, dank dem Autosculpt Feature, ganz individuell Tunen und euren Wünschen anpassen. Während der Rennen könnt Ihr auf die Hilfe eurer Crew zurückgreifen. Diese Leute können z.B. als Schlepper, Scouts oder Blocker eingesetzt werden. Schlepper nehmen euch in Ihren Windschatten und geben euch so einen Kurzen Geschwindigkeitsschub. Scouts spähen für euch die Strecke aus, um euch Abkürzungen aufzuzeigen. Dann wären da noch die Blocker, diese schießen euch auf Wunsch eure Gegner von der Piste und halten diese somit kurz auf, damit Ihr ungehindert dran vorbei fahren könnt. Im Gegensatz zur PS2 Version kommt diesen Helfern ein größerer Wert zu gute, denn die Gegneranzahl ist doppelt so hoch als noch auf der 128 Bit Konsole. Bis zu acht Fahrer treten nun in den Veranstaltungen: Drift, Sprint und Kontrollpunktrennen gegen euch an. Auch PS3 Onlinejünger kommen mit diesem Titel auf ihre Kosten. Insgesamt könnt Ihr zu acht über den Datenhighway brettern. Mit den beiden neuen Modi Verfolgungs-K.O. und Verfolgungswechsel stehen euch zwei Modi zur Verfügung, die stark von der Internet Geschwindigkeit abhängig sind. Hat hier nur ein Spieler eine schlechte Leitung ist es auch für die anderen Unspielbar. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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