Naruto: Ultimate Ninja Heroes 2 - The Phantom Fortress (Tests)
Eine Freude für alle Naruto-Fans. Der altbekannte Anime-Held bekommt erneut ein Spiel spendiert, diesmal für die PSP. Wie schon der Vorgänger Naruto: Ultimate Ninja Heroes, geht es in dem Spiel hauptsächlich ums Prügeln. Doch der neue Kämpfer im Taschenformat zeigt sich innovativ, denn der Kampfeinheitsbrei wird aufgelockert durch einige Minispiele, gewürzt durch eine lange Solo-Kampagne und veredelt durch eine gute Präsentation.
CyberConnect2, die Hersteller vom Spiel, haben schon einige Erfahrung mit der Produktion von Anime-Umsetzungen als Spiel und auch bei Naruto: UNH 2 haben sie ihr können in Sache Atmosphäre und Anime-Stimmung wieder einmal unter Beweis gestellt. Das Spiel ist im Anime-Stil gezeichnet, knallig bunt und japanisch. Die Musikuntermalung und die Levels sind ebenfalls sehr asiatisch angehaucht. Natürlich tauchen die Charaktere der Serie im Spiel auf, auf Wunsch sogar mit ihren japanischen Stimmen. UNH 2 kommt nämlich mit englischer und japanischer Sprachausgabe auf die PSP, leider nur mit deutschen Untertiteln. Die Kampagne beginnt mit einer schicken Sequenz, die den Spieler in die Story einführt und sofort in die Welt von Naruto mitnimmt. Es geht um eine Phantomfestung, ein beschworenes Schloss, welches die Lebensenergie von Menschen um es herum abzieht und Chaos und Zerstörung anrichtet. Eben dieses Schloss schwebt nun unheilvoll über dem Dorf von Naruto und seinen Freunden. Da man ja nicht tatenlos zusehen kann, wie das Dorf zerstört wird und Naruto ja von Beruf aus hitzköpfiger Superheld mit dem dazugehörigen Ego ist, macht man sich als Spieler sofort daran, das Schloss zu zerstören. Dazu muss man 8 Siegel zerstören, die die Beschwörung aufrecht erhalten. Es gibt 99 Level in der Kampagne. Jedes besteht aus mehreren Räumen, die miteinander verbunden sind, so dass man sich Raum für Raum durchkämpft. Zwischendurch rufen Schatz-Räume danach, entdeckt zu werden. Das geht oft nur mit den Fertigkeiten der ienzelnen Charaktere im Team, so muss man z.B. Geröll beiseite schieben, oder geheime Pfade entdecken. In diesen Schatzräumen findet man Items wie Heiltränke, Bücher, die Charakterwärte wie Temp erhöhen und auch im Kampf einsetzbare Items wie explosive Shuriken. Dann gibt es noch Heilräume, welche relativ selten sind, dafür aber umso nützlicher. In diesen Räumen werden die Fertigkeiten, die Gesundheit und das Chakra aller Gruppenmitglieder wieder aufgeladen und man kann sein Team neu koordinieren. Denn egal, wie viele Charaktere man freigespielt und im Schlepptau hat, das aktive Team besteht immer aus einem Anführer und drei Mitgliedern. So muss man sein Team gut zusammenstellen, um in den Kämpfen, die mit der Zeit immer häufiger kommen zu bestehen. Die wichtigsten Räume sind sogenannte Drama-Räume, die kleine Sequenzen erhalten und die Story vorantreiben. Während sie anfangs noch sehr häufig sind, werden sie gegen Ende des Spiels seltener. Dann kämpft man sich nur noch durch die instabilen Räume, die quasi 90% der Räume ausmachen. Geschrieben von: Philipp Kleidt am 25.07.2008
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