Sonys Zugpferd der PlayStation 3 ist auch bei uns endlich angekommen und im Test. Wie macht sich der Edel-Racer mit noch edlerer Optik? Wie schaut es beim Gameplay, Spieldauer und Langzeitmotivation aus? Findet es im umfangreichen Test heraus – viel Spaß beim Lesen!
Matsch, Gebirge, Wüste, Buggys, Quads und Jeeps. Wo besteht der Zusammenhang? Alles das könnt ihr in MotorStorm sehen und spielen, alles das gehört einfach zusammen, um maximalen Offroad-Spaß zu haben. Die Evolution Studios, bekannt für die WRC-Serie, haben mit MotorStorm einen waschechten Offroad-Titel gebracht, der durch ein famoses Intro das MotorStorm-Festival einleitet. Survival of the fittest Die Rennen werden allesamt extrem packend, fordernd und spannend sein, weil die Gegner-KI eine Bombe ist. Schon beim Start geht die Luzi ab, die Gegner rasen davon und es gelten dann nur noch die Gesetze des Darwin: Survival of the fittest – der Stärkere gewinnt. Die KI geht stets sehr offensiv vor und scheut es nicht, euch mal eben von der Piste zu rammen oder einfach nur zu überrollen, wenn ihr gerade mit einem schlichten Bike unterwegs seid und hinter euch ein Jeep ist und dieser ganz bestimmt nicht bremsen wird, denn wer bremst, verliert! Natürlich könnt auch ihr die Gegner von der Piste rammen oder die Feinde direkt vor massive Felsen rammen, wodurch sie erstmal für einige Sekunden respawnen – ich konnte mir ein dickes Grinsen bei den ersten geglückten Versuchen nicht verkneifen. Dieses Feature hat was von Burnout: Revenge oder auch Takedown, obgleich ihr nicht für solche Manöver belohnt werdet. Die Crashes werden generell sehr effektvoll und physikalisch vollkommen korrekt dargestellt, was im Anbetracht der Präsentation Gold wert ist. Man sieht richtig, wenn der Wagen aufschlägt und die Federung harte Arbeit verrichten muss, damit das Fahrzeug nicht in Tausend Teile zerspringt. Scheppert ihr euren Boliden allerdings doch gegen eine Wand, einen Felsvorsprung oder gegen etwas anderes, dann werden die Einzelteile physikalisch korrekt vom Wagen fallen und der Fahrer wird von seinem Sitz geschleudert – übel! Ebenfalls zur Darwin-Regel kann man auch das Fahrverhalten des Spielers einbeziehen, denn je nach Untersatz muss man andere Wege auf den umfangreichen und doch so wenigen Strecken nehmen. Mit einem Jeep ist es zum Beispiel empfehlenswert über Matsch und Schlamm zu fahren, dafür aber ungünstig durch sehr enge Gebiete zu fahren, weil die Gefahr gleich exponentiell steigt, dass ihr die Klippe runterfallt. Dafür eignen sich dann eher die Quads oder Buggys (kleinere Bikes ebenso), weil sie schnell, wendig und leichter zu kontrollieren sind als der massive Jeep. Dafür können Buggys und Bikes eher schlecht durch Matsch und Schlamm – es hält sich also alles die Waage. Anfängern sei geraten, den Konkurrenten zu folgen, weil die meistens die optimalen Wege für das Fahrzeug wählen. Ganz dumm wird es, das habe ich auch oft erlebt, wenn alle dieselbe Route fahren und man wirklich in einen Stau aus Blech und Aluminium gerät – dann sollte man doch lieber die Alternativroute wählen, denn „no risk, no fun“. Simples, aber effektives Gameplay Gefahren wird mit dem R2-Button, gelenkt mit dem rechten Analogstick, wobei man auch Sixaxis einschalten kann, wodurch man sich nur noch auf die Schultertaste und den X-Button beschränken kann, weil die beiden Sticks wegfallen. Durch Drehen nach rechts oder links könnt ihr lenken und durch Neigen nach oben oder unten könnt ihr die Landeposition bei einem Flug von einer Rampe bestimmen, was letzten Endes nicht ganz unwichtig ist, denn wer mit der Nase zuerst aufkommt, verursacht – oh Wunder – einen Crash, ohne Fremdeinwirkung – peinlich. Ich für meinen Teil finde die Steuerung über Sixaxis um einiges praktischer, komfortabler und vor allem präzise! Zwar scheiden sich hier die Geister, denn einige Kollegen aus der Redaktion kamen ja gar nicht klar damit („Das ist doch der letzte Müll“, Name ist intern bekannt, will aber nicht genannt werden – er kann‘s einfach nicht.. das habe ich aber nie gesagt) und blieben bei der „alten“ Steuerung. Kommen wir aber zum Boost, welcher an sich immer und überall verfügbar ist. Allerdings sollte man auf die Anzeige unten links achten, denn wenn diese sich im roten Bereich befindet, droht euer Fahrzeug sprichwörtlich in die Luft zu gehen, weil der Motor zu heiß ist und euch dann um die Ohren fliegt. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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