Lego Indiana Jones: Die legendären Abenteuer (Tests)
Lego Indiana Jones - Die legendären Abenteuer
„Das Kind im Manne“, oder wie sagt man so schön? Mal ehrlich Jungs, wir wissen doch alle, dass in uns für immer ein Kind steckt, das nur wartet, wieder herauszukommen. Ach, waren das als kleiner Knirps noch Zeiten, als Mama und Papa Legobaukästen mit nach Hause gebracht haben und man sich stundenlang damit beschäftigt hat. In der Tat hat Lego besonders bei Kindern einen enormen Stellenwert, zumal diese dadurch eine Menge Spaß haben können. Da erfreut es den erwachsenen Spieler immer wieder gern, wenn Entwickler Travellers Tales ein neues Lego Abenteuer ankündigt. Wir erinnern uns zurück: Die Lego Star Wars Reihe konnte schon damals durch den aberwitzigen Stil, der bekloppten Präsentation, der authentischen Musikuntermalung, der fulminant in Szene gesetzten Legomännchen, erwachsene wie auch junge Gamer ansprechen und konnte auch Kritiker sowie Presse überzeugen. Nach insgesamt drei Ausflügen in die ferne Galaxie erwartet uns nun das neueste Abenteuer der bunten Steine. Diesmal geht’s nicht in den Weltraum, sondern in verlorene Tempel, Dschungel und interessante Städte. Die Rede ist von Lego Indiana Jones, welche die komplette Trilogie beinhaltet und zum Nachspielen anregen soll. Wie sich der Indi macht und was uns mit dem neuesten Abenteuer alles erwartet, erfahrt ihr im Test. Indiana Jones feiert sein Comeback Pünktlich zum Kinostart des neuen Abenteuers mit Harrison Ford veröffentlichten die Travellers Tales Studios ihre neueste Lego-Produktion zu Indiana Jones. Zwar werden hier die Storyfäden nur zu den damaligen ersten drei Teilen wiedergegeben, aber da die Geschichte beim vierten Ausflug mehr als dürftig war, kann man das auch noch verkraften, zumal man befürchten muss, dass der wohl letzte Indi bei weiten nicht den Erfolg haben wird, wie die damaligen Teile. Aber sei es drum, kommen wir lieber zum wesentlichen - dem Spiel. Wie schon angesprochen, spielt ihr die ersten drei Filme nach. Zwar sind hier nur die wesentlichen Punkte nachspielbar, wie die Erkundung des Tempels oder die Vergiftung des Indi in China, aber die Storyhappen werden durch lustig inszenierte Zwischensequenzen zusammengehalten, die dem Spiel nur zu Gute kommen. Das Kuriose an den in Spielegrafik gehaltenen Videos sind die Schnitte und die albernen Charaktermimiken, welche mit Gemurmel und witzigen Geräuschen auskommen ohne dabei jemals eine richtige Sprache zu nutzen, die man verstehen könnte, denn Legosteine können nun mal nicht sprechen. Der Spieler bekommt eine witzige Parodie geboten, die sich selber nicht ganz ernst nimmt und einfach nur den Spielspaß vermitteln möchte. Der Vorteil hierbei liegt nahe. Ob jung oder alt, jede Spielerart wird Spaß haben. Besonders Fans des Abenteurers kommen auf ihre Kosten. Zum einen ist da der geniale Soundtrack, der auch ins Spiel integriert wurde, aber auch alle bekannten Charaktere wird man wiederfinden, genauso wie die Gegenenden, in denen Harrison Ford schon unterwegs war. Das Ganze wird zudem in einer wunderschön bunten und sauberen Grafik präsentiert, die zwar ab und zu ins Ruckeln kommt, was aber nicht schwer ins Gewicht fällt. Altes Prinzip, neues Gesicht Ihr kennt doch alle mit Sicherheit die Star Wars Reihe oder habt sie zumindest einmal gespielt, nicht wahr? Das Gameplay hat sich nämlich keineswegs geändert. Man merkt dem Entwicklerstudio an, dass es keine Innovationen wollte, sondern sich auf alte Stärken konzentriert hat. Das gelingt auch sehr gut, zumal die Spielsteuerung, die Präsentation und der Witz genauso gegeben sind, wie es bei den damaligen Teilen der Fall war. Geschrieben von: Christoph Kleiner am 14.06.2008
|
Werbehinweis
Kommentar
![]() Redaktionswertung
Gesamtwertung
Award
User-Wertung
Positiv
Negativ
|







