Kabus 22 (Tests)
Adventure, Horror und Shooter in einem Spiel? Kabus 22, so der Name des Spiels, bietet neben einer spannenden Story, einen Mix aus drei beliebten Genres, auch wenn diese nicht durch zeitgemäße Grafik und innovativem Gameplay glänzt. War for Peace in Unter dem Einfluss eines schreckenerregenden Wesens, konvertieren Menschen zu einer Religion, welche ewiges Dasein und Macht prophezeit. Die Lage eskaliert…Tapfere Menschengruppen bilden Widerstandseinheiten und erklären der „dunklen“ Macht den Krieg. Die Story von Kabus 22 scheint auf dem ersten Blick recht simpel und überholt. Die empfundene Atmosphäre während der Erzählung zu Anfang, untermalt von passenden Hintergrundsounds, machen die Story zunächst spürbar. „Story“ oder „Gameplay“ Traurigerweise erwartet den Spieler nach der packenden Einführung in die Story ein weniger erfreulicher Teil des Spiels: Die Grafik. Wäre das Game die Neuaufsetzung eines klassischen Spiels, portiert für einen modernen Rechner der heutigen Zeit, so würde an dieser Stelle Verständnis vorhanden sein. Leider ist dies nicht der Fall, weshalb der Spieler zu Beginn schon eine erste „Demotivierung“ erfährt. Kreatives Design der Räumlichkeiten und Gegner, optimiert durch eine realistische Umsetzung, wären hier nötig gewesen. Nächster Kritikpunkt ist die Steuerung. Die Pfeiltasten dienen zur Lenkung des Spielers. Möchte der Spieler schießen, so muss er eine Taste zur Schussbereitschaft und eine weitere zum Abfeuern drücken. Leider recht unpraktisch, wenn man bedenkt, dass unsichtbare Monster in größeren Mengen den Spieler attackieren und dieser keinen Widerstand leisten kann. Nun, so kann auch die spannende Story nicht die Enttäuschung stoppen. Zum Spielverlauf ergänzend beizutragen ist, dass der Spieler kein wirkliches Ziel vor Augen hat. So muss er durch Türen, Straßen, Gassen und ist ständig damit beschäftigt Gegner auszuschalten. Positives… Lediglich die Sounds sorgen für eine Stimmungssteigerung. Zwischeneinlagen werden mit gruseligen Elementen belegt und bringen den Spieler in eine Erwartungshaltung. Jeden Moment kann ein Monster aus dem Unsichtbaren den Spieler attackieren. Lobenswert ist auch die Ladezeit, die aufgrund der simplen Grafik selbst für ältere Rechner sehr kurz ist. Geschrieben von: Benjamin Dadash-Natadj am 19.03.2008
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