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Heatseeker (Wii) (Tests)


Heatseeker (Wii)

Es soll ja unbekannte Spiele geben, die machen keinen Spaß, das ist usus. Aber dann gibt es wiederum unbekannte Spiele, die machen Spaß! Und einer dieser Titel ist Heatseeker. Auch wenn es hier und da Nachholbedarf gibt, so muss man sagen, dass Codemasters ein durchaus solides Spiel auf den Markt wirft, zumindest für die Wii. Wie sich diese Version im Test macht, lest ihr nun im Test – viel Spaß!

In Heatseeker geht es nicht nur heiß her, sondern auch mal ganz kühn und gelassen. In der Story übernehmt ihr die Rolle des Mike „Downtown“ Hudson, der frisch von der Pilotenakademie in den Kampf gegen Rebellen geschickt wird. Die Story ist nun wirklich kein Hingucker, da sie an sich ziemlich oberflächlich erzählt wird – eine echte „Erzählweise“ gibt es ohnehin nicht, da man durch nervige Funksprüche kleinere Happen der Story mitbekommt.

Da fehlt was
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Das geschulte Spielerauge wird schon im Anbetracht des Hauptmenüs eines vermissen: Den Mehrspieler-Modus! Wie kann man bei einem Flugzeugspiel den Mehrspieler-Modus einfach streichen? Wozu bietet denn die Wii die Möglichkeit, vier Spieler gleichzeitig spielen zu lassen? Gerade bei diesem Spiel wäre doch sehr viel drin gewesen. Dadurch wird der Wiederspielwert, nachdem man das Spiel einmal durchgespielt hat, gleich Null (0) sein, denn die Kampagne hält gerade mal sieben bis acht Spielstunden an, danach sieht man auch schon leider die Credits. Aber wir wollen ja nicht gleich den Teufel an die Wand malen, denn einige sehr positive Sachen gibt es trotzdem zu vermelden.

Immerhin abwechslungsreich und leicht zu bedienen
Auch wenn die Story extrem lasch dargestellt wird, mangelt es dem Spiel nicht an abwechslungsreichen Aufgaben, die den Spieler lange bei Stange halten werden. Je nachdem welchen Schwierigkeitsgrad man sich am Anfang aussucht, wird man schon gut beschäftigt sein, weil man es teilweise mit Horden von gegnerischen Kampfjets, Helikoptern, Schlachtschiffen, Booten und so weiter und so fort zu tun haben wird. Ihr merkt: Die Variation an Gegnern ist nicht gerade klein und die Liste ließe sich auch noch weiterführen. Auch die eigenen Kampfjets sind nicht ohne und reichen von kleinen, schnellen und sehr wendigen Fliegern bis hin zu den etwas größeren und langsameren, dafür aber stärkeren big playern. Die vier Abschnitte der Kampagne spielen sich an unterschiedlichen Orten ab, weswegen man nicht gleich in Langeweile untergehen dürfte, wobei vier Gebiete auch keine große Kunst sind.

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Die Steuerung funktioniert an sich sehr gut und macht – erstaunlicherweise – keinerlei Mucken, die den Spaß verderben (post-traumatische Erlebnisse nach meinem Medal of Honor-Test habe ich immer noch) könnten. Mit dem Controller-Set könnt ihr euer Flugzeug locker steuern, mit der Z-Taste feuert ihr aus allen Röhren eurer montierten Minigun und mit B lasst ihr die Raketen sausen. Sehr fein übrigens ist der Nachbrenner, mit dem ihr bis zu MACH 3 fliegen könnt – ein fulminantes Erlebnis. Diesen aktiviert ihr durch nach vorne schieben des Analogsticks am Nunchuk. Durch Drücken auf die A-Taste könnt ihr eurem Kameraden, der euch gelegentlich in den Missionen zur Seite stehen wird, Befehle geben, wobei die sich auf ein Minimum beschränken (Rücken freihalten oder Gegner angreifen).

Eine kleine Neuerung hat der Titel aber dann doch noch zu bieten: Die so genannte „Impact Cam“, mit der ihr eure Rakete verfolgt und beim Einschlag, sofern der Gegner auch zerstört wird, seht ihr die Explosion in vollen Zügen – bei besonders guten Treffern hält das Spiel auch kurz an, damit man den Prachttreffer in vollsten Zügen genießen kann. Die Gegner-KI ist allerdings sehr zweckmäßig geworden, denn so wirklich wehren tun sie sich nicht, schießen ab und an auf euch, allerdings ohne Erfolg. Dadurch werden sie sehr leichte Ziele, die wohl nur einen Sinn haben: Alle draufzugehen, damit die Impact Cam möglichst oft zum Einsatz kommt – nett, aber irgendwann fängt es an zu nerven. Auch eure Kameraden sind nicht so wirklich die Hellsten, zumal sie nicht wirklich immer hilfreich sind – viel mehr dienen sie als Kanonenfutter.

Technisch ganz okay
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Technisch kann man dem Spiel eigentlich nicht viel vorwerfen, denn die Flugzeuge sehen sehr ordentlich aus und auch die Explosionen können sich sehen lassen, auch wenn sie bei weitem nicht an die Klasse eines Lost Planet oder Resistance: Fall of Man heranreichen. Ein gehobenes PS2-Niveau ist am ehesten zutreffend, zumal die Bodenpartien eher schwammig und matschig daherkommen.
Beim Sound kann man ebenso loben wie auch tadeln, denn die Geräuschkulisse geht über weite Teile in Ordnung, die Synchronisation ist aber leider sehr störend und nervt vor allem immer dann, wenn man die unnötigen Funksprüche des Commanders nicht braucht.

 

Geschrieben von: Adam Smieja am 10.04.2007




 
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