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Grand Theft Auto: Liberty City Stories

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Vertrieb
 Take 2
Erscheinungstermin
 erschienen
Plattform
Kategorie/Genre
 Action

Anfang 1 2 3 » Fazit
Toni, wo bleibst du ? - Ich bin da -
Endlich ist es/er da ! Grand Theft Auto: Liberty City Stories für die PSP ist da und wir testen nun, was sich Rockstar Games alles hat einfallen lassen, um das Debüt auf der PSP so genial werden zu lassen wie es seine Vorgänger schon getan haben. Ist es ein simples Best-of oder doch ein ganz neues Spiel mit neuen Elementen ? Findet es in unserem Test heraus. Viel Spaß beim Lesen !

Wie jedes GTA, fängt auch dieses wieder üblich an. Ihr seid irgendwer - Name Toni - und müsst euch im Auftrag diverser Gangster-Bosse auf den Weg machen und einige dubiose Aufträge erfüllen. Dabei stehen euch allerhand Karrossen und sogar Motorräder zur Verfügung. Letztere sind die schnellere und spaßigere Variante. Im Laufe der Story, die in sehr guten Zwischensequenzen erzählt wird, werdet ihr einige Intrigen erleben und euch selbst in einem großen Komplott voller Hinterhalte, Verrätern und sonstigem Gangster-Allerlei wiederfinden. Das ist zwar die übliche Story für ein GTA, aber nach wie vor geht es hier um's Prinzip und nicht um die Story.

Weiterhin habt ihr nahezu unbegrentzte Möglichkeiten, um von Punkt A zu B zu gelangen oder ihr tobt euch einfach mal in den riesigen Städten aus. Ganz neu ist der Multiplayer-Modus, der durch spaßige Modi motivieren will und immer wieder mit neuen Inhalten gefüllt werden soll. Wir hoffen, dass das auch passiert. Nun zum eigentlichen Test.

Freiheit = Waffen

GTA steht für eine Menge Spielfreiheit und eine fast noch größere Auswahl an Vehikeln, Waffen und unzähligen Missionen, die man im Laufe des Spiels absolvieren kann. Während eures Spiels werdet ihr sehr viele Missionen für Salvatore machen und euch bis zu seiner rechten Hand hocharbeiten. Dazu müsst ihr nur die üblichen Anti-Triaden, Yakuza etc.-Kill-Missionen erledigen. Ab und zu heißt es dann auch mal ein wenig entspannen und einen eurer Männer zu einem wichtigen Ort bringen.

Irgendwann, nach kurzer Zeit, erhaltet ihr eure eigene Pistole, die zwar eine recht begrentzte Munition bietet, aber ihr könnt natürlich auch

in den nächsten Waffenshop gehen und euch dort für recht faire Preise einige nette Waffen kaufen ( Uzi, Shotgun und das übliche nützliche Geballerzeugs ). Hier ist zu sagen, dass ihr aber nur eine Waffe gleichzeitig tragen könnt und euch somit eine gute Waffe auswählen solltet ( alle anderen werden sicher verstaut und sind über die 'Links' und 'Rechts'-Tasten wählbar ). Getötete Gegner lassen natürlich auch einige Waffen fallen und mit der Zeit werden es auch immer stärkere. Habt ihr diese eingepackt und ordentlich verstaut, heißt es losfahren und eure Missionen erfüllen. Sehr schön bei diesem GTA ist, dass die Charaktere nicht einfach in Vergessenheit geraten, weil sie ständig präsent sind und mit euch reden wollen. Da hier nur Salvatore wirklich 'der Boss' ist, wird er sicherlich einigen von euch sogar ans Herz wachsen, da er einen wirklich mehr als fragwürdigen, aber witzigen Charme hat. So kommt in nahezu jedem zweiten Satz ein 'f***' oder 'basta**' vor. Ein leichtes Grinsen kann man sich hier nicht verkneifen und das obwohl die sehr harte Mafiosi-Szene klasse umgesetzt wurde.

Die Stadt ist riesig und wie einige von euch sicherlich wissen, ist es die Vorgeschichte zu GTA 3, dem ersten PlayStation 2-Auftritt des Spiels. So werdet ihr viele Orte wiederfinden, die ihr aus GTA 3 bereits kennt, doch sie sehen natürlich ein wenig anders aus, da das Spiel ca. 3 Jahre vor GTA 3 spielt. Uns ist aufgefallen, dass manche Gebäude in 'GTA: Liberty City Stories' noch unfertig sind, aber in GTA 3 dafür komplett stehen. Das wurde natürlich sehr gut umgesetzt und berücksichtigt. Doch stellt sich nach wie vor die Frage, ob es denn nun ein komplett neues Spiel ist oder doch nur eine Art 'Expansion-Pack' zum eigentlichen Spiel. Diese Frage läßt sich schwer beantworten, weil es alle Elemente der bisherigen GTAs vereint - allen vorran GTA San Andreas - und somit einiges zu bieten hat. Noch immer könnt ihr einfach durch die Stadt rennen und alles niedermähen, was euch in den Weg kommt und gerade hier ist es sehr verwunderlichend, dass die PSP alles das so locker schafft. Unzählige Menschen laufen über die Straßen und gehen ihren täglichen Gewohnheiten nach, viele viele Autos beleben zusätzlich grandiose und sehr große Stadt.

Böse Jungs und noch bösere Cops

Die Steuerung bedarf am Anfang doch recht viel Gewöhnung und man merkt teilweise doch recht stark, dass der zweite Analog-Stick fehlt. Spätestens bei der ersten Fahrt werdet ihr den zweiten Stick vermissen, doch auch ohne diesen gelingt es nach kurzer Einübung eine gerade Linie und normale Kurven zu fahren. Die Symbol-Tasten ( sprich: Kreis, Dreieck, X und Viereck ) sind unverändert geblieben. Mittels Steuerkreuz könnt ihr nach links und rechts die Radiosender wählen - im Auto bzw. auf dem Motorrad - und mit Druck auf die 'Oben'-Taste am Steuerkreuz könnt ihr die Sondermissionen ( im Taxi zum Beispiel ) anfangen. Insgesamt geht die Steuerung nach einiger Zeit sehr gut von der Hand und man schafft alles das genau so gut, wie auf der PlayStation 2 auch.

GTA zeichnet sich natürlich nicht nur durch die vielen Waffen und die Gewalt aus, sondern durch die einfach schier unendlichen Möglichkeiten und ein Gameplay-Aufgebot, dass Monate, wenn nicht Jahre fesseln kann. Ihr könnt natürlich weiterhin ein Taxi klauen - oder eines finden - und dann auf dem Steuerkreuz nach oben drücken, um die

ersten Nebenmissionen zu spielen. Ihr könnt natürlich auch in ein Polizeiwagen einsteigen - was an sich fast Selbstmord ist, wenn ihr den klauen wollt - und damit einige Missionen erfüllen. Es gibt unzählige Wege sich ein wenig Kleingeld für zwischendurch zu holen und es macht doch immer wieder sehr viel Spaß. Die normalen Missionen hingegen gestalten sich als recht öde und wiederholen sich oft in ihrem Ablauf. Zunächst heißt es: Fahr von Punkt A zu B und mach dann dies und das. Nach der zwanzigsten Mission wird dieses Prinzip aber leider ausgelutscht und macht nur noch wenig Spaß, so dass man sich auf die Nebensachen konzentriert. Schade, dass hier nicht wirklich viel Neues geboten wird und daher kommt sehr oft das Gefühl auf, als würde man lediglich ein Erweiterungspack von GTA 3 spielen. So drastisch ist das zwar nicht, wie man sich hier eventuell vorstellt, aber das Gefühl kommt doch recht oft auf. Natürlich gibt es auch einige neue Missionen, aber diese sind leider doch zu selten verstreut und teilweise wirken sie ein wenig deplaziert. Aber nach wie vor gilt: Alles ist drin und das Gesamtpaket stimmt, da wirklich alle coolen Dinge der bisherigen GTAs zusammengewürfelt wurden und sinnvoll integriert sind.
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Bewertungen

Grafik

Sound

Spielspaß

Gameplay

Mehrspieler

Gesamtwertung:


 Prozent

Pro Pro
Contra Contra
- grandiose Grafik
- herrlicher Sound
- Multiplayer
- riesige Stadt mit unendlich Möglichkeiten
- sehr kurze Ladezeiten
- teils heftige Ruckler
- Story kommt nie richtig in Schwung
- Kamera teils unvorteilhaft
- Speichersystem veraltet und unpraktisch


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